Zecken beim Hund: Vorsicht auch im Herbst

Viele glauben, die Zeckensaison sei nur im Sommer. Doch die Gefahr von Zecken für deinen Hund besteht bis in den Herbst hinein. Zwar ist sie bis September am größten, doch du solltest weiterhin vorsichtig sein: Zecken können schon bei zweistelligen Temperaturen ab zehn Grad aktiv sein. Sind die Temperaturen bis unter sieben Grad Celsius, fallen Zecken in eine Winterstarre. Da sie verschiedene schwere Erkrankungen übertragen können, ist es gut zu wissen, wie du mit ihnen umgehen musst und worauf du achten solltest.

Brauner Hund liegt auf Blättern

Entferne die Zecke vorsorglich

Grundsätzlich gilt, deinen Hund und dich selbst nach jedem Streifzug durch die Natur gründlich abzusuchen, um mögliche Zecken frühzeitig zu entdecken. Damit das Risiko einer Krankheitsübertragung reduziert wird, solltest du die entdeckte Zecke so schnell wie möglich entfernen. Falls du noch keine Zeckenzange bzw. Zeckenhaken besitzt, ist eine Anschaffung nur zu empfehlen.

Lege erstmals die Zecke frei und setze so nah wie möglich an ihr an. Eine Methode ist es, sie mittels vorsichtigen Drehungen einer Zange zu entfernen. Eine andere Methode ist das sanfte Ziehen, zum Beispiel mit einem Zeckenhaken. Wichtig ist, die Zecke nicht zu zerquetschen oder ruckartig an ihr zu reißen. Da sonst die Gefahr erhöht wird, dass Teile der Zecke stecken bleiben.

Wie du die Zecke richtig entsorgst

Du solltest Alkohol oder Desinfektionsmittel verwenden, um die Zecke effektiv zu töten. Wenn du die Zecke verbrennst, gehst du auf Nummer sicher. Du solltest die Zecke niemals nur die Toilette runterspülen, da diese bis zu drei Wochen im Wasser überleben kann.

Beobachte deinen Hund

Nach der Zeckenentfernung solltest du deinen Hund im Blick behalten. Ist sein Fressverhalten anders, bemerkst du eine Verhaltensänderung oder Rötungen? Falls ja, solltest du im Zweifelsfall immer einen Tierarzt kontaktieren.

Hat dein Hund oft Zecken? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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