“Wenn es mir gut geht, geht es auch meinem Haustier besser”


Alexandra Matzke arbeitet seit mehreren Jahren selbständig als systemische Coach. Was da zu machen ist und was die menschliche Gesundheit mit der Gesundheit meines Vierbeiners zu tun hat, erfährst du hier im Interview.

Alexandra Matzke vor einer Wand

Du betreibst systemisch energetisches Coaching. Was genau bedeutet das?

Alexndra Matzke: Ich habe eine Ausbildung zum systemischen Coach gemacht. Das bedeutet, dass wir dort nicht nur die einzelne Person an sich betrachten, sondern auch ihr gesamtes Umfeld mit einbeziehen. Wir sind keine isolierten Menschen, sondern immer in Kontakt mit Familie, Partner, Arbeitskollegen und auch Hunden und Katzen. Energetisch bedeutet hier, dass ich ganzheitlich, intuitiv und mit energetischen Methoden arbeite. Es geht nicht nur darum, was man sieht und kognitiv verstehen kann, sondern wir haben auch ein Energiefeld, in dem sich Blockaden befinden können. Deshalb beziehe ich Erkenntnisse aus der Quantenphysik mit ein. Dadurch unterstütze ich Menschen dabei, wieder ein gutes Gefühl für sich selbst, zu ihrer Intuition und ihrer inneren Weisheit, die jeder von uns hat, zu bekommen.

Wo liegt der Unterschied zur psychotherapeutischen Beratung?

Alexandra Matzke: Der Unterschied liegt natürlich in 1. Linie in der Ausbildung und dass die Diagnose und Behandlung von Störungen mit Krankheitswert nur von Menschen mit psychotherapeutischer Ausbildung durchgeführt werden dürfen. Coaches dürfen das nicht. Außerdem ist der Berufstitel Coach nicht geschützt, und deshalb ist es auch sehr wichtig darauf zu achten, wen man sich fürs Coaching aussucht. Das ist eine Vertrauenssache. Auch der Kostenfaktor ist ein Unterschied. Krankenkassen übernehmen meist psychotherapeutische Behandlungen, Coaching muss dagegen in der Regel selbst bezahlt werden.

Alexandra Matzke stellt sich vor

Wie bist du dazu kommen?

Alexandra Matzke: Ich bin aus eigener Betroffenheit dahin gekommen. Ich hatte mein erstes heftiges Erlebnis in meinem Leben, als ich 18 Jahre alt war. Da hat sich mein 2 Jahre jüngerer Bruder das Leben genommen. Das war mein 1. Berührungspunkt mit einer größeren Lebenskrise. Auch selber nochmal, als ich 30 Jahre alt war, hatte ich eine Krise zu bewältigen. Bei mir wurde ein gutartiger Hirntumor diagnostiziert, und nach der OP hatte ich mit vielen Ängsten zu kämpfen. Ich kam nicht mehr wieder in den Tritt, in meine alte Routine. Angst vor dem Tod und Angst vor Krankheiten beschäftigten mich. Ich habe dann angefangen viel darüber zu lesen, vieles auszuprobieren. War bei unterschiedlichen Therapeuten und Heilpraktikern. Ich habe in dieser Zeit viel gelernt, und vor allem habe ich plötzlich verstanden, wie für mich der Körper, Krankheiten und Gesundheit funktionieren. Das wollte ich weitergeben an Menschen, denen es ähnlich geht oder ging. Meine eigene Betroffenheit und meine Erlebnisse schaffen Vertrauen bei meinen Klienten und Klientinnen.

Was bietest du an?

Alexandra Matzke: Ich arbeite vorwiegend als Online-Mindset-Coach und begleite meine Klienten und Klientinnen meist einzeln, aber auch Paare oder andere Konstellationen, individuell über mehrere Wochen oder Monate hinweg. Denn die größte Herausforderung ist, echte Veränderungen wirklich in den Alltag zu integrieren, damit ich dann wieder unabhängig und aus eigener Kraft weitergehen kann. Darüber hinaus veranstalte ich auch Vorträge, Workshops für Unternehmen und gebe Webinare. In der Regel kommen Menschen zu mir, die in einer tiefen Krise stecken, die sie gerne bearbeiten möchten.

Was war dein schönster Moment seit deiner Selbstständigkeit?

Alexandra Matzke: Da gibt es nicht den Einen. Es sind immer wieder die Momente, wenn Klienten oder Klientinnen zu mir sagen, dass sie stolz auf sich sind, dass sie an ihre eigene Kraft glauben und wieder neues Selbstvertrauen und Glück gefunden haben. Diese Rückmeldungen sind der Grund, warum ich meinen Job so gerne mache.

Wir vertreten den Gedanken, dass die mentale Gesundheit von Mensch und Tier zusammenhängt. Wie stehst du dazu?

Alexandra Matzke: Das würde ich so unterschreiben. Geht es mir selbst gut, dann wirkt sich das auch auf mein Umfeld aus und zwar nicht nur auf Familie und Freunde, sondern auch auf mein Haustier. Ich zitiere gerne den Spruch: „Aus einem leeren Krug kannst du nicht jemand anderem einschenken“. Damit es meinem Haustier gut geht, ist es wichtig, dass es auch mir gut geht. Wenn ich ein Bewusstsein für körperliche und mentale Gesundheit habe, dann gebe ich das auch an mein Umfeld und meinen Hund oder meine Katze weiter.

Hast du Tipps für Tierhalter, wie sie ihre Gesundheit und die ihres Tieres besser in Einklang bringen und Entspannen können?

Alexndra Matzke: Wenn man bspw. die Tendenz dazu hat, sich viele und schnell Sorgen zu machen oder sich schnell zu ärgern, dann ist es wichtig, dass man ein bisschen Abstand zwischen dem Gefühl und sich selbst schafft. Erst mal bewusst beobachtet und wahrnimmt, was da überhaupt mit einem passiert. Wir sind nicht Opfer unserer manchmal impulsiven Gedanken. Mit Achtsamkeit können wir gelassener reagieren und so auch unser Haustier positiv beeinflussen, das ja sehr feine Antennen hat.

Du bietest auch Live-Webinare an. Wie schaffst du das Gefühl von Nähe und Verständnis auf die Entfernung hin?

Alexanda Matzke: Räumliche Distanz ist natürlich gegeben. Aber wenn du aus dem Herzen heraus handelst, dann ist es nicht von Nachteil, wenn man nicht physisch beieinander ist. Ich glaube daran, dass Menschen spüren, dass ich sie unterstützen kann. Dass sie ein Gefühl für ihre Möglichkeiten aufbauen und dass sie Dinge erreichen können, die sie sich selber bisher nicht zugetraut haben.

Hat die Corona-Krise dein Arbeiten beeinflusst und wenn ja, wie?

Alexandra Matzke: Meine Arbeit hat es nur dahin gehend beeinflusst, dass Live-Termine wie Gruppen-Vorträge etc. abgesagt oder verschoben werden mussten. Da ich im Einzelcoaching online arbeite, hat sich an meiner Arbeitsweise sonst nichts geändert. Ich hatte das Gefühl, viele haben sich in dieser Zeit bewusster und mehr mit sich selber auseinandergesetzt. Dadurch hatten einige vielleicht das Gefühl von „Jetzt geh ich’s an und stell mich den Herausforderungen, die ich gerne meistern würde“ und das auch eventuell mit professioneller Unterstützung.

Alexandra Matzke
Systemische Coach
welcome@alexandramatzke.com

www.alexandramatzke.com

Warst du schon mal bei einem systemischen Coach? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Katzen- und Hundeleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, per Facebook oder per Login, erhältst du direkt das Dokument zum Download.