“Macht mehr Blödsinn, als dass er vor irgendwas Angst hätte”


Tim und seine Freundin haben es wieder getan. Seit 3 Wochen haben sie nun Elvis, einen 12-Wochen alten Australian Shepherd Welpen bei sich aufgenommen. Was Bella, ihre schon was ältere Hündin davon hält, und wie es so läuft zu viert, wir haben Tim zum Interview getroffen.

Tim, seine Freundin und ihre 2 Hunde

Was waren die Beweggründe, dir einen neuen Hund anzuschaffen?

Tim Lappe: Meine Freundin und ich sind beide schon mit Hunden aufgewachsen. Einen Hund haben wir bereits. Das war der Hund, den wir von der Familie meiner Freundin vor einiger Zeit aufgenommen haben. Ich denke, wenn man mit Hunden aufgewachsen ist, dann will man auch später, wenn man alleine wohnt, gerne einen haben. Wahrscheinlich ist das der gleiche Grund, warum sich Leute später Kinder wünschen. Manche wünschen sich eben einen Hund. Das ist einfach ein schönes Gefühl. Man kann dem Hund was beibringen und er bindet sich an einen.

Eure fast 8 Jahre alte Hündin Bella, wie kommt die mit dem neuen Jungspund klar?

Tim Lappe: Der kleine Welpe möchte natürlich gerne spielen und die ältere Dame natürlich nicht mehr so oft. Dann kläfft sie ihn auch ein bisschen an. Aber an sich kommen die beiden eigentlich ganz gut klar.

Was waren Überlegungen bei der Suche?

Tim Lappe: Ganz am Anfang war die Überlegung, einen aus dem Tierheim aufzunehmen. Da haben wir auch etliche Tierheime angeschrieben und geschaut, was für uns in Frage kommt, aber da war es häufig in Bezug auf das Alter und die Rasse schwierig. Dann haben wir uns für einen Welpen vom Züchter entschieden. Ursprünglich wollten wir gerne einen Golden Retriever nehmen, aber da war es auch schwierig, das Passende zu finden. Weil die Hunde meist als Arbeitstiere gezüchtet werden. Durch Zufall sind wir dann auf einen Australian Shepherd Züchter gestoßen, bei dem auch gerade ein kleiner Rüde frei war. Das alles ging dann auch sehr schnell. Wir haben eigentlich mit nächstem Jahr gerechnet und dass wir auf einer Warteliste vom Züchter stehen würden. Aber es ging schneller als gedacht.

Wie läuft es bis jetzt mit Elvis?

Tim Lappe: Ganz am Anfang war es natürlich erst einmal schwierig. Man macht sich Gedanken, wenn der Hund die ersten 1, 2 Tage fiept, weil alles neu ist für ihn. Der hatte auch starke Verlustängste zu Beginn. Da konnte man nicht mal kurz den Raum verlassen, ohne dass der Hund durchgedreht ist, weil er Angst hatte, dass wir dann komplett weg sind. Aber das hat sich schnell gelegt, mittlerweile ist er total aufgetaut und macht mehr Blödsinn, als dass er vor irgendwas Angst hätte. Knabbert die Wände an und so, aber ich denke, das ist in dem Alter voll normal. Es läuft eigentlich alles gut, genauso, wie wir uns das gedacht haben.

2 Hunde im Körbchen
Elvis und Bella liegen zusammen im Körbchen

Und wie sieht es mit der Stubenreinheit bei Elvis aus?

Tim Lappe: Da sind wir dran. Das ist immer so eine Sache, aber nachts hält er mittlerweile schon ganz gut aus. Das war die ersten 2 Wochen anders, da war es schwierig, Schlaf zu finden. Tagsüber klappt das Ganze leider noch nicht so gut. Ich weiß auch nicht, warum das so unterschiedlich ist. Da muss man momentan alle 1, 2 Stunden mal kurz raus. Aber es wird besser.

Was hat euch an der Rasse Australian Shepherd gereizt?

Tim Lappe: Ich fand sehr cool, dass Australian Sheperds sehr intelligente Hunde sind, denen man sehr viel beibringen kann, weil sie so wiss- und lernbegierig sind. Auch die starke Bindung von dem Hund an seinen Besitzer – das finde ich sehr schön. Als Kind wuchs ich mit einem Berner Sennenhund auf und das war mitunter sehr anstrengend, weil die einfach ihren eigenen Kopf haben. Das wollte ich bei meinem eigenen Hund später nicht so. Auch gefallen an der Rasse hat uns, dass die Hunde sehr aktiv sind und man viel mit ihnen raus gehen muss, Sport machen muss. Da bleibt man auch selber mehr dran, sich zu bewegen. Und natürlich finde ich die Hunde der Rasse Australian Shepherd auch einfach sehr schön.

Ein sportlicher Hund braucht natürlich viel Bewegung. Wollt ihr auch Sport zusammen machen?

Tim Lappe: Ich hatte schon überlegt Dog Frisbee mit Elvis zu machen. Ich finde, das sieht immer echt cool aus, wenn andere das richtig gut können. Das ist zwar super schwierig, dem Hund das beizubringen, aber ich glaube, das würde mir viel Spaß machen. Meine Freundin hatte sonst noch an Agility gedacht. Eins von beidem wollen wir ihm auf jeden Fall beibringen.

Elvis ist ein Rüde. Habt ihr euch bewusst dafür entschieden?

Tim Lappe: Wir haben bewusst nach einem Rüden Ausschau gehalten, weil wir ja bereits eine Hündin haben. Unserer Erfahrung nach vertragen sich Hündin und Rüde doch deutlich besser als 2 Hündinnen.

In Zeiten von COVID-19 ist Home Office sehr verbreitet. Wenn sich das allerdings wieder ändert und ihr mal längere Zeit nicht da seid, wer passt dann auf eure Hunde auf?

Tim Lappe: Eigentlich ist von uns immer jemand zu Hause. Auch in Zukunft, wenn wir mit dem Studium fertig sein werden, wissen wir jetzt schon, dass einer immer zu Hause ist, weil dadurch, dass ich selbstständig bin, bin ich sowieso meist zu Hause und das werde ich auf jeden Fall auch so fortführen. Bei meiner Freundin sieht das ähnlich aus. Dass er 2, 3 Stündchen alleine bleiben kann, wenn wir beide mal unterwegs sind, wollen wir ihm noch antrainieren.

Euer erstes gemeinsames Weihnachtsfest zu viert steht an. Wie verbringt ihr Weihnachten?

Tim Lappe: Am Heiligabend bin ich bei meinen Eltern und meine Freundin bei Ihren. Meine Familie ist etwas größer, sodass meine Freundin die Hunde besser mit zu sich nimmt, damit es nicht zu trubelig für die 2 wird.

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