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Warum schnurren Katzen?


Manche Samtpfoten schnurren nur selten, andere hören fast nie damit auf. Katzen schnurren in den unterschiedlichsten Situationen, und da liegt die Frage nahe, was deine Fellnase dir damit sagen will. Warum schnurren Katzen? Hier findest du Antworten.

Weiße Katze liegt auf Bett

Warum schnurren Katzen? – Gründe

Katzen schnurren bis zu 1500 Mal in der Minute. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wenn deine Katze von dir geschmust wird, drückt es sicherlich Wohlbefinden und Entspannung aus. Es kann aber auch bedeuten, dass deine Mieze Hunger hat und gefüttert werden will. Kitten schnurren bereits beim Milchsaugen und drücken so ihrer Mutter aus, dass alles gut ist. Jedoch schnurren Katzen auch, wenn sie verletzt sind, sich erschrecken oder sich bedroht fühlen. Das Schnurren der Katze wirkt beruhigend auf sie und auf uns. In ganz schön vielen Situationen schnurren unsere Samtpfoten also. Durchschnittlich schnurrt eine Katze in ihrem Leben ganze 10950 Stunden.

Warum schnurren Katzen? – Genetik

Jahrelang gab es die unterschiedlichsten Theorien dazu, wie Katzen schnurren. Die Forschung geht heutzutage davon aus, dass die Stimmlippen im Katzenkehlkopf durch Muskeln zum Schwingen gebracht werden. So kann das typische Schnurrgeräusch entstehen. Die sogenannte Stimmritze vibriert und erzeugt das Geräusch. Hauskatzen machen das beim Ein- und Ausatmen. Großkatzen dagegen schnurren nur beim Ausatmen. Der ganze Körper der Katze vibriert beim Schnurren in einer Frequenz zwischen 16 bis 28 Hertz. Einer schnurrenden Katze wird nachgesagt, dass sie durch ihr Schnurren ihre Knochen stärkt. Durch die allumfassende Vibration des Katzenkörpers kommt Schnurren einer sportlichen Betätigung der Katze nahe. Schnurren sorgt für mechanische Reize im Skelett der Katze und bringt den Körper dazu, neue Zellen zu bilden. Somit ist Schnurren eine Art Selbstheilungsprozess für die Katzenknochen und stärkt gleichzeitig auch die Muskeln.

Was bedeutet das für uns?

Das Schnurren der Fellnasen beruhigt, was den Blutdruck senken und heilend wirken kann. Durch das Geräusch wird beim Menschen wie auch bei der Katze selbst Serotonin im Gehirn ausgeschüttet. Das Hormon steuert den Gemütszustand und den Schlafrhythmus. So können Menschen, die einer schnurrenden Katze lauschen, schneller einschlafen. Generell fühlen sie sich wohler. 

Katzen werden mittlerweile auch zur Therapie von Menschen mit psychischen und psychosomatischen Erkrankungen eingesetzt. Besonders bei Patienten, die unter Demenz leiden, kann eine Katze helfen. Konventionellere tiergestützte Therapien arbeiten oft mit Hunden oder Pferden, die man besser trainieren kann und denen man ein spezielles Verhalten beibringen kann. Das vermittle den Menschen aber oft den Eindruck, dass die Tiere nur das tun, was man ihnen beigebracht hat, dass das Tier also gar nicht auf sie reagiert. Bei Katzen ist das anders. Sie zeigen stärker ihren individuellen Charakter.

Schnurrt deine Katze oft? Und in welchen Situationen? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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