Tierkrankenversicherung – Lohnt sich das?


Deine Haustiere können krank werden oder durch einen Unfall verletzt werden. Beim Tierarzt behandelt zu werden kann teuer sein, vor allem wenn dein Tier operiert werden muss. Ob sich eine Tierkrankenversicherung lohnt, erfährst du hier.

Hund und Katze schauen sich an

Tierkrankenversicherung: Allgemeines

Grundsätzlich werden nur gesunde Hunde und Katzen versichert. Dazu gibt es oft ein Mindest- und ein Höchstalter, zwischen dem dein Tier sein muss. Außerdem gilt meist, je älter das Tier bei Vertragsabschluss ist, desto teurer wird der Beitrag. Ist deine Katze also schon älter oder hat Vorerkrankungen, dann könnte die Tierkrankenversicherung teuer werden. Der Versicherungsbeitrag hängt ab von:

  • Rasse
  • Größe
  • Gewicht
  • Alter
  • Art der Haltung

Für Unfälle besteht sofortiger Versicherungsschutz. Bei Krankheiten gibt es jedoch eine Wartezeit von meist 3 Monaten.

Tierkrankenversicherung: Leistungen

Eine Tierkrankenversicherung für deinen Hund oder deine Katze erstattet die Tierarzt- und Operationskosten für ambulante, stationäre und chirurgische Behandlungen, die Medikamente, die Unterbringung und die Diagnostik. Die Kosten werden nur übernommen, wenn es sich um medizinisch notwendige Behandlungen handelt. Somit wird zum Beispiel eine Kastration oder eine Sterilisation meistens nicht übernommen, außer es handelt sich um einen medizinischen Notfall.

Tierärzte berechnen meistens den 3-fachen Gebührensatz für Behandlungen. Jedoch bezahlt die Tierkrankenversicherung nur den 2-fachen Gebührensatz. Außerdem werden meistens nur 80% von den erstattungsfähigen Kosten übernommen. Somit musst du noch 20% selber zahlen. Du zahlst sowohl die monatliche Gebühr als auch die Selbstbeteiligung. Außerdem bauen die meisten Versicherungen eine Klausel zum Sonderkündigungsrecht ein. So kann dir die Versicherungsgesellschaft die Zahlung verweigern.

Tierkrankenversicherung: Lohnt sich die Versicherung?

Nur wenn dein Tier gesund und jung ist, zahlst du einen niedrigen Beitrag. Jedoch zahlst du diesen über mehrere Jahre hinweg. Standardleistungen wie Impfungen oder Kastrationen sind in der Tierkrankenversicherung nicht inbegriffen. Die Kosten für Operationen sind oft am teuersten. 

Es gibt OP-Versicherungen, welche die Operationskosten zu mindestens einen Teil übernehmen. Die Beiträge für OP-Versicherungen sind niedriger als die für Tierkrankenversicherungen. Wenn du deinen Hund oder deine Katze gar nicht versichern möchtest, solltest du für den Fall, dass dein Tier krank wird oder einen Unfall hat, Geld zurücklegen

Entscheidest du dich trotz der hohen Kosten für eine Tierkrankenversicherung, solltest du auf jeden Fall mehrere Anbieter vergleichen. Die Beiträge und die Leistungen können stark variieren. Bei der Auswahl der Versicherung solltest du dir folgende Fragen stellen:

  • Ist die Kostenerstattung beschränkt?
  • Sind Erbkrankheiten mitversichert?
  • Werden bei der OP-Versicherung auch Diagnostik und Nachsorge erstattet?
  • Gilt der Versicherungsschutz im Ausland?

Ob sich eine Tierkrankenversicherung für dich lohnt, hängt auch von deiner finanziellen Situation ab. Falls dir eine hohe Zahlung, für zum Beispiel eine Operation, finanziell nicht schaden würde, brauchst du wahrscheinlich keine Tierkrankenversicherung. Brauchst du jedoch länger, um dich von einer hohen Zahlung zu erholen, solltest du eine Tierkrankenversicherung in Erwägung ziehen. Monatliche Beiträge würden dich finanziell weniger belasten als eine große Summe auf einen Schlag. Natürlich kannst du auch regelmäßig Geld für dein Tier zurücklegen, anstatt eine Tierkrankenversicherung abzuschließen. 

Hast du eine Tierkrankenversicherung für deinen Hund oder deine Katze abgeschlossen? Erzähle uns gerne hier davon in einem Kommentar.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Hunde- oder Katzenleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, per Facebook oder per Login, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

0 Kommentare