Welche Katze passt zu mir?


Wenn du den Wunsch nach einem tierischen Mitbewohner hast und eine Katze haben möchtest, stellt sich sofort die Frage: Welche Katze passt überhaupt zu mir? Ob es eher eine Babykatze, ein ausgewachsenes Tier, eine Freigänger- oder Wohnungskatze wird, bleibt natürlich dir überlassen. Zur Orientierung solltest du dir selbst diese 7 Fragen stellen. 

Zwei Katzen liegen kuschelnd aufeinander

1. Welches Wesen wünsche ich mir?

Wenn du eher eine verschmuste Katze haben möchtest, eignet sich zum Beispiel eine Perserkatze sehr gut. Andauernd gekrault werden will auch die Bengalkatze. Sie folgt dir auf Schritt und Tritt, und ist besonders sozial. Genauso stark auf den Menschen bezogen ist die Birma. Natürlich musst du im Hinterkopf haben, dass jede Katze individuell ist und ihren eigenen Charakter hat. Da es eine große Auswahl an Katzen gibt, die ein neues Zuhause suchen, solltest du kein Problem haben, eine zu finden, die perfekt zu dir passt. Besuche dafür gerne erst das nächste Tierheim. Dort warten viele lebensfrohe, geimpfte und kastrierte Katzen auf ein liebevolles Zuhause. Auch Katzenbabys warten dort immer wieder auf eine schöne neue Bleibe.

2. Möchte ich eine Katze oder eine Babykatze?

Ob eher eine Babykatze oder eine ausgewachsene Katze zu dir passt, hängt von einigen Faktoren ab. Babykatzen brauchen besonders am Anfang viel Zuwendung und Zeit. Sie lieben es, einen Spielpartner zu haben. Falls du also genug Platz und Geld hast, kannst du problemlos zwei Babykatzen aufnehmen. Erwachsene Katzen haben wiederum ein Vorleben und spezielle Eigenarten. Das erfordert Verständnis und Kompromisse. Ein Vorteil ist jedoch, dass sie selbstständiger als Babykatzen sind und nicht laufend betreut werden müssen. Wenn du bereits ein anderes Haustier besitzt, solltest du darauf achten, dass sich deine neue Katze mit dem alten Mitbewohner versteht. 

3. Suche ich eine Katze oder einen Kater?

Der Charakter hängt oftmals weniger vom Geschlecht ab, sondern vielmehr von der Rasse, der Erziehung und der Entwicklung. Grundsätzlich sind Kater in der Wachstumsphase oft verspielter und wilder, werden aber nach der Kastration meist entspannter und anhänglicher. Sie sind im Vergleich zu ihren weiblichen Artgenossen deutlich größere Schmuser. Katzen sind dagegen etwas unabhängiger und von Beginn an deutlich ruhiger

4. Möchte ich eine Freigänger- oder Wohnungskatze?

Grundsätzlich sind alle Katzen von Natur aus Freigänger. Wenn du berufstätig und somit viel außer Haus bist, ist ein Freigänger geeigneter für dich. So hat die Katze tagsüber viel Bewegung, kann jagen gehen und Spielkameraden in der Nachbarschaft finden. Die Entscheidung geht grundsätzlich mit der Wohnsituation einher. Lebst du eher in einer ländlichen Region und hast keine stark befahrenen Straßen in der Nähe, wird deine Katze dankbar für ihren Freigang sein.

Katzen lieben es, herum zu streunen und alles in der Umgebung zu erkunden. Bedenke aber immer, dass der Straßenverkehr ein ernstzunehmendes Risiko darstellt. Wenn deine Wohngegend viele Gefahren birgt, solltest du die Katze lieber in der Wohnung lassen. Wohnungskatzen müssen dabei zu jedem Raum Zutritt haben, da sie sehr neugierig und erkundungsfreudig sind. Achte daher darauf, alle Zimmer katzensicher zu machen. Besonders Rassen wie Perserkatze, Devon Rex, Birma oder Ragdoll eignen sich aufgrund ihres geringeren Freiheitsdrangs als Wohnungskatze. Alternativ zum Freigang kannst du deinen Garten oder Balkon katzensicher machen. 

5. Wie viel Zeit habe ich?

Wie alle Haustiere brauchen Katzen viel Beschäftigung. Das gilt vor allem für Wohnungskatzen. Dabei solltest du dir für deinen Vierbeiner mehrere Stunden am Tag Zeit nehmen, da er sich sonst auf Dauer langweilt. Am besten ist es natürlich, sich mindestens zwei gut verträgliche Katzen als Wohnungskatzen anzuschaffen. Dadurch können sie sich gegenseitig beschäftigen und sind nicht auf die ständige Betreuung von dir angewiesen. Außerdem solltest du genug Zeit für die Fellpflege deiner Katze einplanen.

6. Wie viel Platz habe ich?

Entscheidest du dich dafür, deine Katze ausschließlich in der Wohnung zu halten, musst du genügend Platz haben. Eine Wohnungsgröße von etwa 50 qm sollte für eine Einzelkatze möglichst nicht unterschritten werden. Für zwei Katzen ist eine Zweizimmerwohnung die untere Grenze. So können sich beide aus dem Weg gehen und sich auch vor uns Menschen in ein anderes Zimmer zurückziehen. Sehr temperamentvolle Katzen benötigen grundsätzlich mehr Platz zum Rumtoben als sehr ruhige. Bei Katzen in reiner Wohnungshaltung ist nicht nur die Wohnungsgröße für das Wohlbefinden entscheidend, sondern auch die Wohnqualität.

7. Wie viel Geld bin ich bereit, auszugeben?

Mit dem Kauf einer Katze kommen natürlich automatisch mehrere Kosten auf dich zu. Laufende Ausgaben sind hierbei Katzenfutter, Streu und eine eventuelle Krankenversicherung. Die Grundausstattung mit Katzenkorb, Toilette, Fress- und Trinknapf, Kratzbaum, Spielzeug etc. kriegst du je nach Qualität ab 50 €. Trocken- und Nassfutter kostet ca. 25-35 € monatlich. Falls du dich eher für Premium-Nassfutter entscheidest, musst du ca. 40-50 € zahlen.

Wenn du eine Krankenversicherung für deine Katze abschließt, zahlst du 15-35 € im Monat, je nach Rasse, Alter, Freigänger- oder Wohnungskatze. Dazu kommen noch Tierarztkosten. Dabei kannst du mit durchschnittlich 50-70 € jährlich für Kontrolluntersuchungen, Impfungen und Entwurmungen rechnen. Eine Kastration einer Katze kostet ca. 90 € und eines Katers ca. 60 €.

Welche Katze passt vermutlich am besten zu dir? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Katzenleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

So wichtig ist Taurin für deine Katze


Taurin spielt für deine Katze eine sehr wichtige Rolle in der Ernährung. Zwar wird es selbstständig in ihrer Leber produziert, jedoch reicht es nicht für ihren täglichen Bedarf aus. Warum Taurin so wichtig für deine Katze ist und worauf du achten solltest, erfährst du hier.

Katze liegt auf Boden

Was ist Taurin?

Die Aminosäure Taurin ist für deine Katze ein essentieller Bestandteil im Stoffwechsel. Man findet es in großen Mengen in tierischen Proteinen wie in Fleisch oder Fisch. Taurin bindet Gallensalze und hilft so dem Darm bei der Aufnahme von Nahrungsfetten.

Weitere Funktionen von Taurin im Überblick:

  • Stabilisierung der Netzhaut des Auges
  • Herzstärkende Wirkung
  • Regulierung der Körpertemperatur
  • Regulierung der Gehirnentwicklung
  • Fruchtbarkeit von weiblichen Katzen
  • Bindung toxischer Substanzen und somit Förderung der Entgiftung
  • Stabilisierung der Zellmembran
  • Zentrale Rolle im Wasserhaushalt des Körpers
  • Entzündungshemmende Effekte

Mangelerscheinungen durch fehlendes Taurin

Ein Taurinmangel entsteht, wenn im Futter zu wenig Taurinquellen, also tierische Gewebe, enthalten sind. Bekommt dein Liebling also über einen längeren Zeitraum zu wenig Taurin, kann das schwere Folgen für die Gesundheit haben. Die Symptome eines Mangels sind oftmals frühestens nach fünf Monaten bis zu zwei Jahren zu erkennen, bei vielen Katzen sogar gar nicht. Die häufigste Folge bei langfristigem Taurinmangel ist dabei die sogenannte Retina-Degeneration. Diese Netzhauterkrankung ist irreversibel, also unheilbar, und kann im schlimmsten Fall zu einer Erblindung führen. Weibliche Katzen mit Taurinmangel sind oftmals unfruchtbar. Kommt es doch zu einer Schwangerschaft, ist eine Totgeburt sehr wahrscheinlich. Weitere Mangelerscheinungen sind:

  • Störungen des Blutbildes
  • Entwicklungsstörungen, die vor allem Gehirn, Hinterbeine und Wirbelsäule betreffen
  • Gestörtes Immunsystem
  • Taubheit
  • Herzprobleme
  • Wachstumsstörungen bei Katzenbabys

Um diesen gesundheitlichen Probleme vorzubeugen, solltest du also von Anfang an für ausreichend Taurin im Katzenfutter sorgen. Entweder als natürlichen Nahrungsbaustein in rohem Fleisch, als Zusatz im Fertigfutter oder als Ergänzungsfuttermittel.

Wie viel Taurin deine Katze braucht

Wie hoch der genaue tägliche Taurinbedarf sein sollte, lässt sich pauschal nicht beantworten. Das hängt von der jeweiligen Ernährung, dem individuellen Stoffwechsel, Gewicht und vielen anderen Faktoren ab. Zusätzlich variiert er je nach Lebenssituation. So brauchen tragende, säugende und ältere Katzen mehr Taurin als andere. Der tägliche Bedarf liegt ungefähr zwischen 200 bis 500 mg.

Taurin in rohem Fleisch und Fertigfutter

Der beste Taurin-Lieferant ist das frische, rohe Fleisch. Besonders Muskelfleisch wie Herz- und Skelettmuskel, aber auch Innereien wie Leber, Niere und Lunge haben einen hohen Gehalt. Dabei ist wichtig, dass deine Katze das Fleisch wirklich roh bekommt, da Taurin sehr hitzeempfindlich ist und beim Kochen oder Braten zerstört wird. Falls du also deine Katze via BARF ernähren solltest, nimmt sie bereits genug Taurin auf. Denke daran, dass rohes Schweine- und Geflügelfleisch tabu sind. Wenn deine Katze regelmäßig Mäuse frisst, hast du Glück. Kein anderes Landtier verfügt über einen so hohen Tauringehalt wie eine Maus. Achte bei Fertigfutter darauf, dass nicht alle Sorten Taurin enthalten. Falls der Bedarf dadurch nicht automatisch abgedeckt wird, solltest du es in das Futter deines geliebten Vierbeiners beifügen.

Hat deine Katze schon mal Taurin bekommen? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Katzenleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

Katzenschnupfen: Mehr als nur eine harmlose Erkältung


Wenn man Katzenschnupfen hört, denkt man erstmals nur an eine gefahrlose Erkrankung. Jedoch handelt es sich dabei um eine ernst zu nehmende und zugleich hochansteckende Erkältung. Die weltweit verbreitete Erkrankung tritt unabhängig von der Jahreszeit auf und äußert sich erstmals mit harmlosen Anfangssymptomen, wie eine leichte Bindehautentzündung oder vereinzelte Nieser. Der Katzenschnupfen kann durch verschiedene Bakterien und Viren ausgelöst werden. Besonders Vierbeiner mit einem schwachen Immunsystem, etwa wie junge, alte oder bereits erkrankte Katzen, sind anfällig dafür.

Katze guckt in die Kamera

Entdecke die Symptome rechtzeitig

Beim Katzenschnupfen ist es wichtig, ihn rechtzeitig zu entdecken, um dementsprechend den Tierarzt aufzusuchen. Je früher dieser den Schnupfen behandelt, desto höher sind die Chancen auf eine Genesung deiner erkrankten Katze. Die Krankheit betrifft vor allem Atemwege, Mundschleimhaut und Bindehaut. Oftmals vergehen nach der Infizierung ein paar Tage, bis die ersten Symptome eintreten. Diese sind gleich zu denen der normalen Erkältung. Dabei ist außerdem auffällig, dass die Tränenflüssigkeit und der Nasenausfluss der Katze im Laufe der Krankheit eitrig bis schleimig wird und verkrustet. Charakteristisch sind außerdem hohes Fieber und Verletzungen an Zunge und Ballen.

Achte auf deine Katze

Zuhause benötigt deine erkrankte Katze viel Wärme, eine liebevolle Pflege und ausreichend Ruhe. Andere Katzen sind hierbei sehr gefährdet sich anzustecken. Von daher ist es wichtig, die Katze erstmals von anderen zu trennen und nicht nach draußen zu lassen, auch wenn es sich um eine Freigänger Katze handelt. Wenn du ihr ein warmes Plätzchen mit ausreichender Pflege bietest, sollte der Katzenschnupfen verschwinden und es deiner Katze bald besser gehen. 

So beugst du Katzenschnupfen vor

Katzenschnupfen wird durch eine Vielzahl von Erregern ausgelöst. Dabei geht es aber nicht nur um die Übertragung von Katze auf Katze, auch wir können über unsere Kleidung oder Dreck die Erreger mit nach Hause bringen. Deshalb ist eine regelmäßige Impfung gegen den Katzenschnupfen äußerst wichtig. Versuche außerdem, das gesunde Immunsystem deiner Katze zu stärken, dazu zählt vor allem:

  • ausgewogene Ernährung
  • hohe Qualität des Futters
  • ständiger Zugang zu frischem Trinkwasser
  • ein trockener und zugfreier Liegeplatz
  • ein ruhiger und warmer Rückzugsort
  • wenig Stress

Hatte deine Katze schon mal Katzenschnupfen? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Katzenleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.


Ist deine Katze erkältet? Das sind die Symptome


Mit den aktuell sinkenden Temperaturen steigt gleichzeitig das Risiko einer Erkältung. Dies betrifft natürlich nicht nur uns, sondern auch deine Katze. Wie du die herausfindest, ob deine Katze sich erkältet hat, erfährst du hier. 

Katze im Bett guckt in Kamera

So erkennst du mögliche Symptome einer Erkältung

Ob sich deine Katze eine Erkältung zugezogen hat, erkennt man an den Beschwerden, unter denen auch erkältete Menschen leiden. Die Symptome können entweder langsam und schleichend kommen, oder sehr plötzlich auftauchen und je nach Erkältung unterschiedlich stark ausgeprägt sein. Die Katze niest, das Näschen läuft und die Augen sind wässrig oder tränen ständig. Wenn die Atemwege gereizt sind, macht sich dies vor allem durch Husten und Heiserkeit bemerkbar.

Beobachte das Allgemeinwohl deiner Katze

Oft ist es vielen Katzen nicht anzusehen, wenn es ihnen nicht gut geht. Dies ist auf den Urinstinkt zurückzuführen, denn sobald ein Tier in der freien Natur Schwäche zeigt, ist es leichter angreifbar. Deshalb solltest du auch bei kleinen Veränderungen im Verhalten deiner Katze aufmerksam sein. Wenn sie lustloser als sonst, oft müde und abgeschlagen wirkt, ist dies häufig ein Anzeichen für eine Erkältung. Es kann sein, dass dazu noch der Appetit darunter leidet und das Katzenfutter erst gar nicht angerührt wird.

Hier die häufigsten Symptome im Überblick:

  • Laufende Nase
  • Tränende Augen
  • Heiserkeit
  • Atemgeräusche
  • Husten
  • Niesen
  • Fieber
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit

Du kannst deine Katze bei den typisch auftretenden Symptomen selbst behandeln, solange ein Besuch beim Tierarzt nicht notwendig ist.

War deine Katze schon mal erkältet? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Katzenleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.