Hat dein Hund Untergewicht?


Übergewicht ist bei Hunden sehr weit verbreitet. Allerdings gibt es auch viele Hunde, die an Untergewicht leiden. Dabei solltest du das niedrige Körpergewicht nicht auf die leichte Schulter nehmen, da es ein Zeichen für bereits bestehende Gesundheitsprobleme sein kann. Wie du Untergewicht erkennst und was mögliche Ursachen dafür sind, erfährst du hier.

Hellbrauner Hund guckt hoch

So erkennst du Untergewicht

Ab wann ein Hund zu dünn ist, lässt sich pauschal nicht beantworten. Das Idealgewicht ist von verschiedenen Kriterien wie Größe, Rasse, Alter, Fellbeschaffenheit und Anteil an Muskeln abhängig. Das Körpergewicht allein ist zwar nicht ausschlaggebend für eine Diagnose, gilt aber als guter Anhaltspunkt. Du kannst im Vergleich mit den Vorgaben des Rassenstandards erkennen, ob Abweichungen vom Idealgewicht bestehen. Am einfachsten ist die optische und haptische Begutachtung, die sich „Body Condition Score“ nennt.

Body Condition Score

Der Body Condition Score gibt an, wie der Körperbau sein sollte und welche Anzeichen auf Untergewicht hindeuten. Zur Bestimmung betrachtest du deinen Hund von der Seite sowie von oben und beurteilst den Bauchumfang, die Taille und den Verlauf der Bauchlinie. Achte hierbei darauf, dass seine letzte Mahlzeit mindestens zwei Stunden zurückliegt. Du kannst außerdem mit deiner flach aufgelegten Hand den Rippenbereich, die Wirbelsäule und den Beckenknochen ertasten und schauen, wie stark die Unterhautfettschicht ist. Grundsätzlich gilt dabei ein Hund als untergewichtig, wenn die jeweiligen Merkmale einer der vorhandenen drei Abstufungen zutreffen:

Stufe 1:

  • Rippen, Lendenwirbel, Beckenknochen und alle Knochenvorsprünge von weitem sichtbar
  • Kein Körperfett erkennbar
  • Offensichtlich reduzierte Muskelmasse

Stufe 2:

  • Rippen, Lendenwirbel, Beckenknochen leicht erkennbar
  • Kein Fett ertastbar
  • Einige Knochenvorsprünge von weitem sichtbar
  • Geringfügig reduzierte Muskelmasse

Stufe 3:

  • Rippen leicht zu ertasten und möglicherweise sichtbar, wobei kein Fett ertastbar ist
  • Spitzen der Lendenwirbel und Beckenknochen sichtbar
  • Ausgeprägte Taille
  • Bauchlinie sehr deutlich eingezogen

Ursachen von Untergewicht

Es gibt einige Gründe, warum ein Hund zu dünn ist bzw. nicht genug Gewicht zulegt. Der häufigste ist, dass er nicht ausreichend Futter bekommt oder es ihm einfach nicht schmeckt. Eine weitere Ursache kann ein massiver Wurmbefall sein. Dieser entzieht dem Körper Nährstoffe und kann dadurch zum Gewichtsverlust führen. Falls dein Hund Zahnstein, Karies oder Parodontose hat, kann es zu starken Schmerzen beim Fressen kommen. Die dadurch entstandene eingeschränkte Kauaktivität führt zu einer verminderten Futteraufnahme und einer schlechten Futterverwertung. Auch Erkrankungen der Schilddrüse, des Blutes oder anderer Organsysteme können sich in einem dauerhaften Untergewicht bemerkbar machen. In diesen Fällen solltest du zuerst den Tierarzt aufsuchen. Dein Hund kann sich zudem gestresst fühlen, zum Beispiel durch ein neues Zuhause, Verlust einer Bezugsperson oder Ärger mit einem Zweithund. Das kann natürlich ebenfalls das Fressverhalten negativ beeinflussen.

Was du gegen Untergewicht deines Vierbeiners tun kannst und wie du ihm am besten vorbeugst, erfährst du hier.

Hat dein Hund Untergewicht? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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Fellpflege beim Hund: Tipps für schönes Fell


Ein gepflegtes Fell ist nicht nur schöner anzusehen, auch dein Hund fühlt sich dadurch direkt viel wohler. Deshalb solltest du dich regelmäßig und intensiv um das Fell deines Hundes kümmern, damit du für die Gesundheit deines Hundes vorsorgst. Gleichzeit ist es Balsam für eure Beziehung. Was du tun kannst, um deinen Hund dabei zu unterstützen, erfährst du hier.

Der Fellwechsel

Jeder Hundebesitzer kennt es: Zweimal im Jahr kleidet sich dein geliebter Vierbeiner passend für die kommende Jahreszeit ein. Im Frühjahr haaren die Hunde am stärksten, da sie dort das dichte Winterfell loswerden. Im Herbst legt sich dein Hund wiederum einen Pelz zu, um für den kalten Winter gut gerüstet zu sein. Dass dabei nur das vorhandene Hundefell dichter wird und wächst, ist falsch.

Auch hier werfen die Hunde das leichte Sommerfell ab und tauschen es gegen ein dickes Winterfell. Der Fellwechsel kann je nach Rasse und Felltyp sechs bis acht Wochen lang dauern und tritt nicht bei jedem Hund zum exakt gleichen Zeitpunkt ein. Zwar haaren sie im Herbst nicht so stark wie im Frühjahr, jedoch ist die richtige Pflege trotzdem essenziell.

Wie du deinen Hund dabei am besten pflegst

Die Pflege ist während des Fellwechsels besonders wichtig, um deinen Vierbeiner zu unterstützen. Du hilfst deinem Hund vor allem, wenn du ihn regelmäßig während der Zeit bürstest und kämmst. Dadurch wird die Haut deines Hundes besser durchblutet und das lose Fell lässt sich leichter entfernen. Verwende dabei bitte immer eine Bürste, die optimal auf das Fell deines Hundes abgestimmt ist. Die passende Pflege richtet sich natürlich nach der Art des Fells, wobei grundsätzlich nach fünf Typen unterschieden wird:

  • Kurzhaar: Boxer oder Whippet
  • Langhaar: Spitz oder Langhaarcollie
  • Seidenhaar: Afghane oder Malteser
  • Drahthaar: Terrier oder Rauhaardackel
  • Lockenhaar: Pudel oder Bichon Frisé

Hat dein Hund eher gelocktes Fell und verliert keine Haare, solltest du ihn zwei- bis dreimal pro Woche bürsten. Hat er wiederum seidiges Haar, braucht er viel Pflege und sollte am besten täglich gründlich gebürstet werden. Wenn es sich um eine drahthaarige, kurzhaarige oder langhaarige Rasse mit viel Fell handelt, solltest du ihn mindestens einmal pro Woche mit einer passenden Bürste behandeln.

Gefällt es deinem Hund nicht, gebürstet zu werden, solltest du versuchen ihn langsam und mit positiver Bestärkung daran zu gewöhnen. Besonders gut ist es, wenn er sich gerade in einer Entspannungs- und Ruhephase befindet. Dabei solltest du natürlich immer beachten, mit dem Strich zu bürsten und nicht dagegen.

Folgen einer mangelhaften Fellpflege

Wenn die Fellpflege bei deinem Hund vernachlässigt wird, kann es sehr schnell zu Verfilzungen, Knoten und juckender Haut kommen. Eine Verfilzung führt nicht nur zu einem ungepflegten Erscheinungsbild, sondern ist zudem auch ein Risikofaktor für Krankheiten. Mögliche Folgen sind dabei Hautschäden, Infektionen oder Parasitenbefall.

Besonders hinzukommende Wärme und Feuchtigkeit tragen dazu bei, dass sich beispielsweise eine Pilzinfektion entwickelt. Auch Flöhe, Milben und Zecken fühlen sich auf warmer, feuchter Haut unter dem verfilzten Fell pudelwohl. Durch die fehlende Pflege bleiben sie eher unentdeckt und können sich richtig satt essen und Krankheiten und Infektionen verbreiten.

Eine regelmäßige Fellpflege verhindert dementsprechend Hauterkrankungen sowie Infektionen, und sorgt bei deinem Hund für mehr Wohlbefinden und Lebensfreude. Bei stark auftretenden negativen Folgen solltest du deinen Tierarzt zu Rate ziehen, um schlimmeres zu vermeiden.

Wie pflegst du das Fell deines Hundes? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

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Herbstgrasmilben beim Hund behandeln


Nicht nur Zecken zählen zu häufigen Angreifern, auch Herbstgrasmilben sind ein großes Ärgernis für deinen Hund. Wie du diese bei deinem Hund erkennst und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Weißer Hund sitzt im Gras

Was sind überhaupt Herbstgrasmilben?

Herbstgrasmilbe ist eine der am häufigsten vorkommenden Milben in Deutschland. Diese können vor allem von Juni bis Oktober deinen Vierbeiner ärgern. Da sie zu Parasiten zählen, ernähren sie sich von den Lebewesen, auf denen sie leben. Hierbei sind es vor allem die Larven der Grasmilben, die deinem Hund und auch uns Menschen Probleme bereiten. Für das bloße Auge sind sie kaum sichtbar, nur durch ihren auffallend orangeroten Körper fallen sie auf. Sie befallen vor allem die Stellen des Körpers, die mit Gras in Kontakt kommen. Dabei suchen sich die Milben besonders dünne Haut aus und geben dort ihr Speichelsekret ab.

So entdeckst du sie bei deinem Hund

Zwischen 4 und 36 Stunden nach dem Biss der Larve entsteht der nervige Juckreiz. Merkst du, dass sich dein Hund häufig an einer Stelle kratzt, leckt und beißt, ist es sehr wahrscheinlich, dass er von einer Larve befallen ist. Schau dir am besten einmal die betroffenen Hautstellen genau an. Besonders Stellen wie Pfoten, Kopf, Ohren, Beine, Bauch und Brust sind betroffen. Wenn dein Hund eher dichteres Fell hat, ist ein Flohkamm zu empfehlen. Somit kannst du das Fell besser gegen den Haarwuchs kämmen. Wenn du danach den Kamm auf einem hellen Papier ausklopfst und orangefarbene Pünktchen entdeckst, handelt es sich um Herbstgrasmilben.

So hilfst du deinem Hund

Anders als bei Flöhen verschwinden die Herbstgrasmilben nach einiger Zeit wieder von alleine. Wenn diese ausgewachsen sind, fallen sie von deinem Hund ab und ernähren sich im weiteren Verlauf nur noch vegetarisch. Trotzdem solltest du gezielt handeln, da sich möglicherweise Entzündungen oder Folgeerkrankungen durch die Bisstellen bilden können. Dafür gibt es  einige Möglichkeiten, den Juckreiz, das Lecken und Beißen zu unterbinden.

  • Dusche deinen Hund nach dem Gassi gehen gründlich mit lauwarmem Wasser ab, um vorhandene Herbstgrasmilben frühzeitig zu entfernen
  • Hilfreich gegen den Juckreiz ist ein Pfotenbad aus Kernseife und warmem Wasser
  • Reibe vorhandene Bissstellen mit desinfizierenden und Juckreiz stillenden Salben ein
  • Reinige bei stärkerem Befall Decken, Kissen und Hundekörbchen, mit denen dein Hund in Kontakt gekommen ist

Sollte es sich um einen stärkeren Befall handeln oder um eine stark entzündete Hautstelle, solltest du deinen Tierarzt aufsuchen. Er kann demnach entscheiden, ob es sich tatsächlich um Herbstgrasmilben oder etwas anderes wie eine Allergie handelt.

Eine gute Nachricht ist: Die Bisse der Larven sind nicht gefährlich, da die Herbstgrasmilben keine Krankheiten übertragen. Dabei sind sie von Tier zu Tier nicht ansteckend. Die Larven können auch beim Menschen zu Beschwerden führen, sie gelangen jedoch nicht vom Hund auf seinen Besitzer, sondern direkt aus der Umgebung, in der sie vorkommen. 

Hat dein Hund auch schon mal Herbstgrasmilben gehabt? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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