4 Tipps zur Allergie-Behandlung deiner Katze


Nicht nur wir leiden unter Allergien, auch deine geliebte Katze kann von einer betroffen sein. Vor allem Floh- und Futtermittelallergie sowie atopische Dermatitis und Asthma sind die am häufigsten auftretenden Allergien bei Katzen. Hier geben wir dir Tipps, wie du diese gut behandeln kannst.

Orange-rote Katze liegt im Bett

1. Flohallergie behandeln

Um dir genau sicher über eine bestehende Flohallergie zu sein, solltest du erstmals zu deinem Tierarzt gehen und mit deiner Katze einen Allergietest machen. Bei erwiesener Allergie wird er Mittel gegen eine drohende Infektion verschreiben sowie Shampoos und Spülungen, die die Hautentzündungen beruhigen. Bei einer Flohallergie ist es wichtig, deine Katze und ihre Umgebung von den Flöhen zu befreien. Wie du das am besten schaffst, erfährst du hier. Insgesamt ist eine ganzjährige Behandlung dieser Allergie notwendig. 

2. Atopische Dermatitis behandeln

Um eine Atopie festzustellen, ist ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich. Dieser kann mittels eines Bluttests sehen, ob sich Antikörper gegen Pollen oder Milben im Körper befinden. Trotz Diagnose ist es oftmals nicht möglich, einen Kontakt mit dem Allergen zu verhindern, da es sich häufig um Hausstaubmilben oder Pollen aus der Umgebung handelt. Eine Möglichkeit deine Katze zu behandeln ist die Desensibilisierung. Dabei wird ihr mehrfach das Allergen injiziert. Dadurch gewöhnt sich ihr Körper langsam an die Allergie auslösende Substanz, und er reagiert gar nicht oder nur sehr abgeschwächt auf das Allergen. Zudem kannst du die entzündete Haut deines Vierbeiners mit der richtigen Nahrung und Fellpflege unterstützen.

3. Futtermittelallergie behandeln

Leidet deine Katze an einer Futtermittelallergie, ist es wichtig zu wissen, worauf sie empfindlich reagiert. Um dieser Allergie auf den Grund zu gehen, wird der Tierarzt deiner Katze über einen Zeitraum von sechs bis acht Wochen eine sogenannte Eliminationsdiät verordnen. Bei dieser Art der Fütterung erhält deine Katze nur Fleischsorten, die sie bisher noch nie gefressen hat und dementsprechend keine Allergie entwickeln konnte. Nach und nach mischst du dann die ihr bekannten Nahrungsbestandteile wie Kartoffeln, Reis, Getreide und so weiter unter. Idealerweise kannst du so allmählich potentielle Auslöser einer Überempfindlichkeit ausschließen und herausfinden, auf welche Stoffe deine Katze allergisch reagiert.

4. Allergisches Asthma behandeln

Bei einem akuten Asthmaanfall mit starker Atemnot muss deine Katze dringend zum Tierarzt gebracht werden. Dieser wird zuerst dafür sorgen, dass sie genug Sauerstoff bekommt. Die Behandlung von Asthma erfolgt über eine Langzeittherapie. Dabei wird mit Hilfe von Medikamenten versucht, die Entzündung der Bronchien einzudämmen. Die Verabreichung kann mittels Tabletten, Spritzen oder einer Inhalationstherapie mit Asthmaspray erfolgen. Da manche der angewandten Medikamente Nebenwirkungen haben, solltest du diese gegebenenfalls regelmäßig prüfen. Während der medikamentösen Therapie ist es wichtig, deine Katze von potenziellen Allergenen fernzuhalten. Häufige Allergene sind:

  • Reinigungsmittel
  • Parfüm
  • Sprays
  • Zigarettenrauch
  • Hausstaub

Wie gehst du mit der Allergie deiner Katze um? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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Verdauungsprobleme beim Hund


Verdauungsprobleme beim Hund können verschiedene Ursachen haben, manche davon sind selbst zu beheben. Wir zeigen dir, was du selbst tun kannst, um deinem Kleinen zu helfen.

Weißer Mops liegt auf dem Boden

Analysiere zuerst den Stuhlgang

Anhand des Stuhlgangs und Kots kannst du schon direkt feststellen, ob dein Hund Probleme hat. Wenn dein Tier Durchfall hat oder der Kot zu weich ist, stimmt etwas mit der Verdauung nicht. Ist der Kot sogar zu hart und zu trocken, kann dein Hund eventuell Schmerzen beim Ausscheiden haben. Auch Schleim im Kot kann auf Krankheiten hindeuten. Dann müsstest du zum Tierarzt, wenn das Problem nicht abklingt.

Bakterien können eine Ursache sein

Der Hund kann auf verschiedene Wege Bakterien aufnehmen, die die Verdauung stören. Ein häufiges Problem ist hier das Trinken von Pfützenwasser. Du solltest darauf achten, dass er das unterlässt.

Kontrolliere das Futter

Oft lassen sich Verdauungsprobleme auf das Futter zurückführen. Zu wenig pflanzliche Faserstoffe​, Kohlenhydrate oder ein zu hoher Anteil von unverdaulichem Eiweiß können Probleme beim Verdauen verursachen. Je verdaulicher das Futter ist, desto geringer ist die Kotmenge. Obst und Gemüse mit hohem Rohfaseranteil sind schwerer verdaulich und werden in größeren Mengen ausgeschieden. Bei einer Futtermittelallergie kann BARF eine Lösung sein.

Achte auf genügend Flüssigkeitszunahme

Manchmal kann dein Hund auch an einer kurzeitigen Verstopfung leiden. Hier ist häufig zu wenig Flüssigkeit die Ursache. Durch möglichst viel Bewegung kann das Problem aber oft schon beseitigt werden. Auch wenn dein Hund Trockenfutter frisst, kann es zu Verstopfungen kommen. Hier kann eine Zugabe von Wasser oder die Umstellung auf Nassfutter helfen.

Hatte dein Hund schon mal Verdauungsprobleme? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Deutsche Hundehalter achten besonders auf Inhaltsstoffe beim Futter. Das zeigt unsere Umfrage, deren Ergebnisse in folgender Infografik übersichtlich präsentiert werden.

Infografik Hundefutter

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