Sind Herbstkatzen gesundheitlich anfälliger?


In Foren und im Internet hält sich noch hartnäckig die These, Katzen, die im Herbst geboren werden, seien anfälliger für Krankheiten. Hingegen seien Frühjahrskatzen immunstärker. Doch was ist genau dran an der Behauptung?

Dunkle Katze liegt auf Waldboden

Nur ein Mythos

Hinter dem Mythos, Herbstkatzen seien schwächlicher, steckt eine logische Erklärung: Früher waren Katzen nur Nutztiere, die auf Bauernhöfen Mäuse jagen und somit die Ernte vor den Nagern schützen sollten. Die Tiere lebten draußen auf dem Hof und mussten nicht zugefüttert werden. Katzen, die im Frühjahr geboren wurden, hatten den ganzen Sommer, um heranzuwachsen, jagen zu lernen und Mäuse zu erlegen. Dem Herbstkatzenwurf hingegen fiel es schwerer, sich in den kalten Wintermonaten gut zu ernähren, das heißt die Tiere waren schwächlicher und kleiner oder überlebten gar nicht erst.

Vom Nutz- zum Heimtier

Heutzutage musst du dir keine Sorgen mehr machen, wenn du dir ein Herbstkätzchen zulegst. Die Katze ist längst vom Nutz- zum Heimtier geworden. Der Nachwuchs wird im Normalfall von der Katzenmama mit viel gesunder Muttermilch großgezogen. Später wird spezielles Katzenkinderfutter gegeben, das den Knochenbau und die Abwehrkräfte stärkt und die Tiere mit allen nötigen Vitaminen und Taurin versorgt. Sämtliche Wachstumsphasen können durch das optimale Futter sinnvoll abgedeckt werden. Deshalb haben sogenannte “Maikatzen” keinen Vorteil gegenüber Herbstkatzen.

Wie stehst du zu dieser These? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

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