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Schlafposition Hund – Was verrät der Schlaf deines Hundes?


Im Hundeleben spielt Schlaf eine ganz zentrale Rolle. Doch nicht nur die Schlafdauer ist wichtig zu hinterfragen, auch die Position, die dein Hund während des Schlafens hat, verrät einiges. Wir klären auf, was die Schlafposition über deinen Hund verrät und warum manche Hunde mehr träumen als andere.

Junger Hund am schlafen

Schlafposition Hund – Haltung

Bei der Wahl einer geeigneten Schlafhaltung gibt es vieles zu bedenken für deinen Vierbeiner. Gründe, die die Wahl deines Hundes beeinflussen:

  • Die Temperatur
  • Persönliche Vorlieben
  • Die Aufgabe des Vierbeiners

Die meisten Fellnasen schlafen auf der Seite. Der Seitenschläfer fühlt sich für gewöhnlich in seiner Umgebung wohl und ist selbstsicher. Er vertraut den anwesenden Personen. Auch wenn es darum geht, die Sonne zu genießen, ist diese Schlafhaltung besonders beliebt.

Es gibt auch Hunde, die eingerollt wie ein Fuchs schlafen. Dabei liegen die Pfoten unter dem Körper, welcher von der Rute eingehüllt wird. In dieser Position ist die Fellnase vor Kälte und Regen geschützt. Auch wenn sie mehr Platz zu Verfügung hätten, nutzen Hunde diese Haltung gerne zum Schlafen. Vermutungen zufolge zeugt sie von einem freundlichen und unkomplizierten Wesen des Vierbeiners.

Weitere Schlafhaltungen

Neben den Klassikern gibt es auch ein paar ausgefallenere Haltungen, die Hunde zum Schlafen, egal an welchem Ort, einnehmen können. So kann sich dein Vierbeiner folgende Positionen noch erwählen:

  • Ausgestreckt: Alle Glieder werden in dieser Position von sich gestreckt. Der Kopf liegt auf dem Boden, und der Hund kann einfach aufstehen und flüchten. In dieser Schlafhaltung ist der Hund meist trotzdem noch aufmerksam, er kann jederzeit reagieren. Energiegeladene und leicht zu motivierende Hunde verharren oft in dieser Position.
  • Verdreht: Wessen Hund auf dem Rücken schläft und seine Beine in die Luft streckt, der hat mit Sicherheit ein sehr selbstsicheres und zufriedenes Exemplar Zuhause. In dieser Schlafhaltung ist der Hund nämlich äußerst verletzlich und angreifbar. Dass sich ein Hund in freier Wildbahn oder auf der Straße so hinlegt, ist undenkbar. Die Rückenschläfer sind zumeist entspannt und unabhängig.
  • Auf dem Bauch: Die Hinterbeine liegen seitlich und der Kopf zwischen den Vorderläufen. Vierbeiner, die auf dem Bauch liegen, können dabei jedoch nicht schlafen, sondern sich lediglich ausruhen. Sie sind in dieser Haltung stets einsatzbereit. Häufig sind es energiegeladene, aber auch ängstliche Hunde, die diese Schlafhaltung präferieren.
  • Tiefenentspannt : Schlafende Hunde, die auf dem Rücken liegen können auch die Vorderläufe anwinkeln oder gerade von sich strecken. Zumeist handelt es sich dabei um einen tiefenentspannte Fellnase. Hunde, die so schlafen, gelten als glücklich, sie fühlen sich sicher, sind selbstbewusst und anpassungsfähig.

Schlafposition Hund – Träumen

Überdies ist natürlich auch das Träumen in diesen Positionen möglich. Psychologie-Professor Stanley Coreen hat die Träume unserer Fellnasen erforscht und hat herausgefunden, dass Hunde wie wir Menschen auch ihren Alltag im Traum verarbeiten. So träumen sie zum Beispiel von der letzten Verfolgungsjagd, dem Aufspüren von Wild oder dem Verteidigen von Haus und Hof und imitieren dabei die Bewegungen.

Die Dauer und die Häufigkeit der Träume ist abhängig vom der Rasse und vom Format des Hundes. Kleine Hunde träumen frequentiell mehr als große Hunde. Alle 10 Minuten kann ein kleiner Hund träumen, bei großen Hunden liegt zwischen den ereignisreichen Nickerchen etwa eine Stunde. Allerdings sind die Träume von großen Hunden länger als die von kleinen Hunden.

Wie schläft dein Hund? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

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