Rasseportrait: Sibirische Katze

Die Sibirische Katze zählt zu den ältesten Hauskatzenrassen überhaupt. Sie ist ein cleveres Kerlchen und ein robuster Vierbeiner. Wir geben dir einen Überblick zu den wichtigsten Fakten über die Sibirische Katze.

Sibirische Katze in Nahaufnahme

Allgemeines zur Sibirischen Katze

In der zoologischen Literatur wurde die Sibirische Katze bereits 1864 beschrieben. Sie stammt, wie alle Hauskatzen, von der Afrikanischen Wildkatze oder Falbkatze ab. Es ist noch nicht geklärt, wie sich das lange Fell in der Population verbreiten konnte. Durch ihr attraktives Erscheinungsbild wurde die Sibirische Katze schnell auf der ganzen Welt populär. Seit einigen Jahrzehnten wird diese Katze nun gezielt gezüchtet. Seit 1992 ist sie offiziell als Rasse anerkannt.

Aussehen der Sibirischen Katze

Die Sibirische Katze wird gerne mit der ähnlich aussehenden Maine Coon oder der Norwegischen Waldkatze verwechselt. Sie ist jedoch kleiner als die Maine Coon und weniger hochbeinig als die Norwegische Waldkatze. Auch anhand des Kopfes lassen sich die drei Rassen gut unterscheiden.

  • Größe: bis 120 cm
  • Gewicht: Kater: 6 bis 9 kg, Katze: 4 bis 6 kg
  • Breiter, kurzer und runder Kopf
  • Farbe: Mehrfarbig, Schwarz, Grau, Braun, Rot, Weiß, Creme, auch Tabby-Abzeichen möglich
  • Fell: Point-Farben der Neva Masquarade: Helles Körperfell, dunkle Färbung an Gesicht, Ohren, Beine und Schwanz
  • Prächtiger Kragen
  • „Knickerbockerhosen“: Besonders plüschiges Fell an den oberen Hinterbeinen. 

Charakter und Eigenschaften der Sibirischen Katze

Die Sibirische Katze ist eine recht lebendige Hauskatze, die die Gesellschaft von anderen genießt. Eine Besonderheit der Sibirischen Katze ist ihre Liebe zum Wasser: Sie spielt gerne noch in der feuchten Dusche oder Wanne. Auch ein laufender Wasserhahn ist purer Spaß für sie. Weitere Eigenschaften sind:

  • Treu
  • Sozial
  • Anhänglich
  • Verspielt
  • Agil
  • Selbstbewusst
  • Intelligent
  • Freundlich

Erziehung und Haltung der Sibirischen Katze

Die Sibirische Katze ist eine versierte Jägerin und klettert gut. Sie ist sowohl als Freigänger, als auch als reine Wohnungskatze geeignet. Ihren Bewegungsdrang musst du dann durch Spiele in der Wohnung befriedigen. Da sie ein sehr soziales Wesen ist, solltest du noch einen weiteren tierischen Mitbewohner dazuholen. Wird eine Sibirische Katze von Katzenbaby an liebevoll sozialisiert, so entwickelt sie ein sehr enges Verhältnis zu ihrem Menschen. 

Ideal ist ein Haus mit einem großen Garten, wo sie regelmäßig herumschleichen kann. Sie beobachtet ihre Umgebung und ihre Menschen genau und lernt schnell, zum Beispiel Türen zu öffnen. Das solltest du also bei der Haltung beachten. Insgesamt lässt sie sich sehr gut erziehen. Sie muss nur von Anfang an sozialisiert werden.

Pflege und Ernährung der Sibirischen Katze

Die Sibirische Katze hält weitgehend selbstständig das eigene Fell sauber und frei von Knoten. Lediglich in Zeiten des Fellwechsels solltest du mit einer Bürste einmal pro Woche das Fell bürsten. Sie ist eine recht robuste Rassekatze und ein problemloser Kostgänger. Durch die Zucht als Rassekatze auf äußere Merkmale leidet ihre Population inzwischen teilweise unter Inzucht. Eine Sibirische Katze, gesund gezüchtet, kann mit etwas Glück 12 bis 15 und mehr Jahre alt werden.

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