Rasseportrait: japanischer Akita

Der japanische Akita steht dem Stammvater Wolf genetisch besonders nahe. Er ist sehr selbstbewusst, treu und loyal. Er wurde auch durch den Film “Hachiko – Eine wunderbare Freundschaft” sehr bekannt. Hier erfährst du alles Wesentliche zu der Rasse.

japanischer Akita liegt auf dem Bett

Allgemeines zum japanischen Akita

Der japanische Akita Inu ist eine alte japanische Hunderasse. Er wird auch Akita Inu oder Akita Ken genannt. Inu und Ken bedeuten Hund auf Japanisch. Der Name Akita stammt von der Präfektur Akita im Nordwesten Japans rund um die Stadt Odate. Sie gilt in Japan immer noch als Hundestadt

Der japanische Akita war ein Arbeitshund, der über den ganzen Norden der japanischen Insel Honshu verbreitet war, und als Wachhund und manchmal auch als Zug- oder Jagdhund eingesetzt wurde. Die Akitas sollen sich bei der Jagd auf Kragenbären bewährt haben. Später sollen sie die Hunde der Samurais gewesen sein und wurden auch für Hundekämpfe missbraucht. Um 1900 war der japanische Akita fast ausgestorben. Somit begannen 1930 die Bemühungen zur Erhaltung dieser Hunderasse.

Aussehen des japanischen Akitas

  • Größe: Rüde ca. 76 cm, Hündin bis 61 cm
  • Gewicht: 28-40 kg
  • Fell: dichtes, kurzes Fell mit guter Unterwolle
  • Farben: rot-falbfarben, sesam, gestromt, weiß
  • Körperbau: gut bemuskelter Körper
  • Ohren: dreieckig, leicht abgerundet, vorwärts gerichtet
  • Rute: buschig und eingerollt, Akita trägt seine Rute über der Rückenlinie

Charakter und Eigenschaften des japanischen Akitas

Der japanische Akita ist ein äußerst selbstbewusster Hund. Dies zeigt sich auch daran, dass er nicht zu blindem Gehorsam neigt. Er ist keineswegs ein unterwürfiger Hund und möchte in den Befehlen, die er zu befolgen hat, einen Sinn sehen. Besonders bei unsicheren Besitzern zieht er es vor, sich auf sich selbst zu verlassen und seine eigenen Entscheidungen zu treffen. Einem souveränen, gerechten Menschen folgt er dagegen zuverlässig, ist sehr treu und loyal. Fremde werden in der Regel ignoriert, solange der japanische Akita seine Familie nicht bedroht sieht. Seine Eigenschaften im Überblick:

  • Ruhig
  • Treu
  • Gehorsam
  • Selbstbewusst
  • Intelligent
  • Bedächtig
  • Gelassen
  • Kreativ

Erziehung und Haltung des japanischen Akitas

Der japanische Akita verlangt viel Geduld und Erfahrung in der Hundeerziehung. Er ist nicht für Anfänger geeignet, da er sehr selbstständig ist. Er ist kein Hund, der nur darauf wartet, deinen Befehlen zu folgen. Du musst sehr einfühlsam mit ihm umgehen und gleichzeitig klare Grenzen setzen. Du musst ihn von dir überzeugen, ohne zu viel Härte zu zeigen. Er zeichnet sich durch ein hohes Maß an Unabhängigkeit und Selbstvertrauen aus. Da er sehr intelligent und aufmerksam ist, versteht er, was du von ihm willst.

Die Haltung eines japanischen Akitas ist für sehr erfahrene Herrchen oder Frauchen problemlos. Du musst den Charakter des japanischen Akitas aber gut kennen, um ihn erfolgreich zu erziehen und zu führen. Er braucht eine hohe Individualdistanz und interessiert sich kaum für andere Hunde. Bei Erziehungsmängel könnte er stressig werden. Er versteht sich sehr gut mit Kindern, sollte aber während dieser Zeit trotzdem beaufsichtigt werden. Das Wichtigste ist, dass der Besitzer oder die Besitzerin die Führung immer in der Hand hat, sonst handelt er zu selbständig.

Pflege und Ernährung des japanischen Akitas

Das Fell ist sehr pflegeleicht, da es schmutz- und wasserabweisend ist. Der japanische Akita verliert 2-mal im Jahr das Unterfell. Besonders im Winter löst sich ein großer Teil der dicken Unterwolle ab. Während des Fellwechsels muss das Fell häufig gekämmt werden, da es 2-4 Wochen lang sehr viele Haare verliert. Auch die Krallen müssen gut gepflegt werden. Genauso wie alle Hunde braucht der japanische Akita eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung

Bei einer seriösen Zucht lassen sich einige Krankheiten vermeiden, wie z.B. Sebadentitis (Hautkrankheit), Schilddrüsenunterfunktion, Hüftdysplasie (HD), kongenitales Vestibularsyndrom (Erbkrankheit des Innenohrs). Dennoch neigt der japanische Akita zu Allergien und hat im Alter eine gewisse Anfälligkeit für Skeletterkrankungen wie Spondylose und Arthrose. Er hat eine Lebenserwartung von 11-14 Jahren.

Hast du einen japanischen Akita? Erzähle uns gerne von ihm hier in einem Kommentar.

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Infografik Umfrage Hundefutter
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