Rasseportrait: Havaneser

Havaneser sind vorwiegend für ihr freundliches und fröhliches Wesen bekannt. Besonders bei Familien ist der kleine Wirbelwind immer sehr beliebt. Hier erfährst du alles, was du schon immer über die Rasse wissen wolltest.

Havaneser sitzt auf Teppich und schaut hoch

Allgemeines zum Havaneser

Der Havaneser stammt ursprünglich aus der spanischen und italienischen Mittelmeerregion. Er wurde dann von Seefahrern nach Kuba eingeführt, wo die Rasse vor allem als Mitbringsel für adelige Damen gedacht war. 1959 nahm ihre Popularität während der kubanischen Revolution ab. Als Symbol für Kapitalismus wurde die Rasse aus Kuba verbannt. Nach der Machtübernahme durch Fidel Castro brachten wenige mutige Exil-Kubaner ihre Hunde mit nach Amerika. Nur mit 11 Hunden züchteten sie die Rasse weiter, somit konnte verhindert werden, dass sie aussterben. Im Jahr 1981 kamen die ersten Havaneser aus Amerika nach Deutschland.

Aussehen des Havanesers

  • Größe: 21 – 27 cm
  • Gewicht: 3,5 – 6 kg
  • Fell: Lang, seidig, wenig oder keine Unterwolle; Fellfarbe: Weiß, falbfarben, schwarz, verschiedene Brauntöne, mit oder ohne Flecken und Brand 
  • Breiter Schädel
  • Hoch angesetzte, spitz zulaufende Ohren
  • Große, mandelförmige Augen
  • Hochgetragene Rute

Charakter und Eigenschaften des Havanesers

Der Havaneser gilt vor allem als sehr liebevoller und anhänglicher Begleithund, der ungern allein gelassen wird. Er steht gerne im Mittelpunkt des Geschehens und braucht viel Bewegung und Beschäftigung. Dabei achtet er aber stets auf seine Mitmenschen. Aufgrund seiner überaus positiven Charaktereigenschaften ist der Havaneser der ideale Familienhund.

Er spielt gerne und ist dabei sehr kinderlieb. Auch für alleinstehende Senioren ist er eine perfekte Wahl. Dabei schmust er sehr gerne und pflegt die enge Beziehung zum Menschen. Im Umgang mit anderen Hunden gilt er als sehr sozial. Achte jedoch auf eine frühzeitige Sozialisierung, damit er sich an fremde Menschen und Tiere gewöhnen kann. Weitere Eigenschaften sind:

  • Fröhlich
  • Lebenslustig
  • Verspielt
  • Wachsam
  • Anhänglich
  • Aktiv 
  • Neugierig
  • Loyal

Erziehung und Haltung des Havanesers

Der Havaneser ist hinsichtlich der Haltung relativ unkompliziert. Er benötigt zwar genug Auslauf, aber du kannst ihn auch gut in einer kleineren Wohnung halten. An sich ist er sehr anspruchslos, solange er seine Bezugsperson und abwechslungsreiche Beschäftigung hat. 

Auch wenn es sich bei ihm um eine kleine, niedliche Hunderassse handelt, braucht er für ein glückliches und zufriedenes Leben eine gewisse Erziehung. Dies ist vor allem wichtig, damit er ein ausgeglichener Hund wird und kein nervöser Kläffer. Vom Charakter her ist er ein guter Anfängerhund.

Trotz seiner Größe besitzt der Havaneser eine unglaubliche Menge an Energie, weshalb sich Hundesportarten wie Agility, Freestyle oder Flugball gut eignen. Lange Spaziergänge und Spielen sollten also bei diesem Hund und dir auf der Tagesordnung stehen. 

Pflege und Ernährung des Havanesers

Das üppige Fell des Havanesers benötigt eine entsprechende regelmäßige Pflege. Kämme und bürste dafür sein seidiges, glänzendes Fell mindestens einmal pro Woche, um Verfilzungen vorzubeugen. Hierbei ist wichtig, dass du ihn von Anfang an daran gewöhnst, die Fellpflege zu genießen. Ein Haarwechsel zwischen Winter und Sommer findet bei dieser Rasse nicht statt.

Da der Havaneser keine Unterwolle besitzt, solltest du ihn bei kalten Temperaturen nicht zu lange draußen lassen. Trockne ihn am besten nach einem nassen Spaziergang sorgfältig ab. Augen und Ohren sollten regelmäßig gereinigt werden, um Entzündungen vorzubeugen. Der Havaneser ist relativ anspruchslos, was die Ernährung angeht. Falls er mal längere Zeit weniger Auslauf bekommen sollte, ist es wichtig, seine Futtermenge zu reduzieren. Grundsätzlich hat er aber eine sehr geringe Neigung zu Fettleibigkeit, dennoch solltest du das Gewicht im Auge behalten.

Hast du einen Havaneser? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinem Hund.

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