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Rasseportrait: Deutscher Boxer


Der vielseitige Deutsche Boxer gehört zu den beliebtesten Hunderassen in Deutschland. Wir erklären dir alles Wichtige zu dieser pflegeleichten und kinderlieben Rasse.

Deutscher Boxer liegt auf einer Wiese

Allgemeines zum Deutschen Boxer

Die Vorfahren der Deutschen Boxer waren die heute ausgestorbenen Bullen- und Bärenbeißer. Sie wurden vorwiegend für die Wildschweinjagd eingesetzt. Der Vorteil dieser Hunde lag darin, dass sie mit ihrem kräftigen Gebiss Wild sich so lange festbeißen konnten, bis der Jäger zur Stelle war. Das breite Maul mit Vorbiss und die aufgestülpte Nase machten es möglich, dass der Hund während des Festhaltens der Beute problemlos weiteratmen konnte. Um 1850 sollte es ein lieber Familienhund werden und so begannen Züchter den Bullenbeißer mit Bulldoggen zu kreuzen. Daraus entstand der Deutsche Boxer, den wir heute kennen. 1924 erfolgte die Zulassung als Gebrauchshund im Rettungs- und Polizeidienst sowie als Blindenführhund.

Aussehen des Deutschen Boxers

  • Größe: 53 – 63 cm
  • Gewicht: 25 bis über 30 kg
  • Körperbau: schlanke Taille, kompakt-muskulös, kurzer gerader Rücken
  • Fellfarbe: gelbes, braunes oder gestromtes Fell mit schwarzer Maske und Abzeichen
  • Fellstruktur: kurz, glänzend und glatt anliegend
  • Fang: Vorbiss als typisches Kennzeichen

Charakter und Eigenschaften des Deutschen Boxers

Der Deutsche Boxer ist ein ausgeglichener und geselliger Hund, der schnell lernt. Als Familienhund, aber auch als Wach-, Schutz- und Rettungshund sowie als Begleit- und Sporthund, ist der Deutsche Boxer beliebt. Charakterzüge des Deutschen Boxers sind:

  • Kinderlieb
  • Verspielt
  • Temperamentvoll
  • Intelligent
  • Gelehrig
  • Wachsam
  • Selbstbewusst
  • Ruhig
  • Treu
  • Aktiv

Erziehung und Haltung des Deutschen Boxers

Deutsche Boxer sind in der Regel sehr spätreif. Sie gelten erst im Alter von 3 Jahren als ausgewachsen. Wenn man sich einen Welpen anschafft, sollte man also damit rechnen, dass er etwas länger braucht. Eine gute Sozialisierung ist besonders wichtig, da die kleinen Boxer dazu neigen andere Hunde etwas unterzubuttern, um sie zum Spielen aufzufordern. Um Probleme auf der Hundewiese zu lösen, besuchst du am besten schon früh eine Hundeschule mit deinem Boxer. Dort kommt er mit vielen anderen Hunden in Kontakt. Bei der Erziehung eines Deutschen Boxers solltest du darauf achten, immer mit positiver Verstärkung zu arbeiten und niemals zu viel Druck aufzubauen. Der Boxer kann sturr sein, weshalb ihr nur mit Konsequenz und Geduld zum Ziel kommt. Wenn der Deutsche Boxer dich als Rudelführer akzeptiert, ist er relativ leicht zu erziehen.

Dadurch, dass der Deutsche Boxer sehr agil und fit ist, solltest du ihm mindestens anderthalb Stunden täglich Auslauf in Form von Spaziergängen oder als Begleiter am Fahrrad gönnen. Er liebt Sport und Spiele, deswegen ist eine Haltung in der Großstadt nur mit einem eingezäunten Gartengrundstück zu empfehlen.

Pflege und Ernährung des Deutschen Boxers

Die Fellpflege eines Deutschen Boxers ist unkompliziert und daher genügt gelegentliches Bürsten des Fells, und er stellt keine besonderen Anforderungen an sein Futter. Aufgrund des eher dünnen Fells ist er allerdings etwas kälteempfindlich, deswegen solltest du darauf achten, dass dein Hund nicht unterkühlt.

Für eine Deformation der Augenlider ist der Deutsche Boxer rassetypisch anfälliger. Die Veranlagung zu Dysplasie und Arthrose ist, wie bei allen größeren Hunden, auch bei Deutschen Boxern ein Thema. Die Lebenserwartung beträgt 10 bis 12 Jahre.

Hast du einen Deutschen Boxer? Erzähle uns gerne von ihm hier in einem Kommentar.

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