Rasseportrait: Bengalkatze

Bengalkatze liegt auf weißer Decke

Die Bengalkatze ist eine Rasse für sich. Der gern genannte Mini-Leopard kann sehr anhänglich sein, wenn er sich gut zurecht findet im neuen Zuhause. Manchmal geht aber auch ihre wilde Natur mit ihr durch. Hier erfährst du alles Wichtige, was du zur Bengalkatze wissen musst.

Allgemeines zur Bengalkatze

Die Bengalkatze ist eine Hauskatzenrasse, die auf eine Kreuzung mit einer asiatischen Wildkatze zurückgeht. Sie wurde 1963 in den USA gezüchtet. Es dauerte insgesamt lange, bis sie als Hauskatze geeignet war. 1986 wurde diese Rasse offiziell anerkannt.

Aussehen der Bengalkatze

  • Größe: Mittelgroß bis groß, bis 40 Zentimeter Schulterhöhe und 110 Zentimeter Kopf-Schwanz-Länge
  • Gewicht: Katze 3 bis 4 Kilogramm, Kater 5 bis 8 Kilogramm
  • Körperbau: Schlank, muskulös, schwarze Ballen
  • Kopfform: Klein und rundlich, Ohren weit auseinanderstehend und nach vorn geneigt
  • Fell und Farbe: Kurzes bis mittellanges, dichtes Fell mit seidenweicher Textur; variable Grundfarben wie Braun, Golden, Silbern, Orange oder Blau mit der typischen Punkt- oder Marmorzeichnung

Charakter der Bengalkatze

Das Wesen der Bengalkatze ist nicht pauschal zu beantworten. Es gibt Exemplare, die einer Hauskatze entsprechen, aber auch andere, die wiederum eher der Wildkatze ähneln. Im ersten Fall sind sie jedoch sehr auf dich als Katzenhalter fixiert und anhänglich. Weitere Eigenschaften sind:

  • Temperamentvoll
  • Verspielt
  • Freundlich
  • Verschmust
  • Intelligent
  • Lernwillig

Haltung und Erziehung

Die Bengalkatze ist enorm sprungstark und ist auf keinen Fall ein faules Kätzchen. Wird ihr langweilig, sucht die Bengalkatze sich Betätigungsfelder und zögert nicht, Schränke zu öffnen, Regale auszuräumen und ihre Umgebung „neu zu dekorieren“. Deshalb solltest du nicht nur eine einzige Bengalkatze als Wohnungskatze zu halten. Sie braucht am besten einen Spielgefährten sowie viel Freigang. Ein Freigehege sollte zum Beispiel vorhanden sein.

Du bist als Halter einer Bengalkatze auf jeden Fall gefordert: Jagdspiele, Geschicklichkeitsübungen und das Erlernen von kleinen Tricks sollte auf dem täglichen Plan stehen. Clickertraining macht der gelehrigen Bengalkatze in der Regel viel Spaß. Sie benötigt abwechslungsreiche und geistig fordernde Beschäftigung, um aktiv und fit zu bleiben. Daher solltest du ein großes Sortiment verschiedener Spielzeuge und Klettermöglichkeiten anbieten können. Anders als andere Katzen lieben Bengalkatzen Wasser. Sorge also gerne immer wieder für Planschmöglichkeiten.

Pflege und Gesundheit

Die Bengalkatze ist allgemein pflegeleicht. Du kannst manchmal das Fell bürsten, doch ansonsten braucht sie keine spezielle Pflege. Auch hinsichtlich der Ernährung ist sie unkompliziert.

Die Zucht der Bengalkatze leidet unter starker Inzucht, was nicht selten zu Immunschwächen, Kränklichkeit und verkürzter Lebenserwartung führt. Auch sind zahlreiche Erbkrankheiten überdurchschnittlich häufig.

Beachte also generell, ob sich deine Bengalkatze als Haustier eignet oder nicht.

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