Rasseportrait: Beagle


Aufgeweckt, fröhlich und aktiv: Der Beagle wurde früher oft für die Jagd eingesetzt, doch heute ist er ein beliebter Familienhund. Falls du es nicht wusstest: Einer der berühmtesten Beagles ist Snoopy aus der Zeichentrickserie „Die Peanuts“. In unserem Portrait erfährst du alles, was du zu dem süßen Schlappohr wissen wolltest.

Beagle sitzt vor Holztür

Allgemeines zum Beagle

Der Beagle stammt ursprünglich aus Großbritannien, wo er bereits seit 1400 gezüchtet wurde. Dazu wurden die beiden Rassen Talbot und Southern Hound miteinander verpaart. Beide Rassen waren bereits seit dem 10. Jahrhundert in Großbritannien verbreitet und galten als hervorragende Jagdhunde und Fährtenleser. Der Beagle sollte dabei als Jagdhund für den englischen Königshof eingesetzt werden. Es gibt bis heute noch den Begriff „Beagleing“. Heutzutage gilt der Beagle als geselliger Familienhund und wird nur noch selten für die Jagd eingesetzt.

Aussehen des Beagles

  • Größe: Rüden: 36 – 41 cm, Hündinnen: 33 – 38 cm
  • Gewicht: 10 – 18 kg 
  • Fell: Kurz, glänzend, sehr dicht, oft dreifarbig mit Weiß, Schwarz und Braun/ Gelb
  • Kompakte Statur mit kurzen und muskulösen Beinen
  • Lange Schlappohren

Charakter und Eigenschaften

Als Familienhund ist er gut im Umgang mit Kindern. Er ist fröhlich, aufgeweckt und spielt gerne. Weitere Wesenszüge sind:

  • Lebhaft
  • Aktiv
  • Wachsam
  • Freundlich
  • Aufgeschlossen
  • Intelligent
  • Dickköpfig

Du darfst trotzdem nicht vergessen, dass der Beagle einen starken Jagdtrieb hat und diesen gerne aktiviert.

Erziehung und Haltung

Da der Beagle ein sehr aktiver Hund ist, solltest du ihn in einer großen Wohnung oder in einem Haus mit Garten halten. Beachte dabei, dass du das Grundstück einzäunst, denn es kann sein, dass dein Beagle in seinem Jagdtrieb abhaut. Der Hund braucht viel Auslauf in Form von langen Spaziergängen. Er ist gerne in Gesellschaft und sollte daher nicht lange alleine gelassen werden.

Seinen ausgeprägten Jagdtrieb kannst du nur schwer bis gar nicht aberziehen. Auch ein sehr gut erzogener Beagle wird zum Beispiel losrennen, wenn er ein Tier im Wald sieht. Nichtsdestotrotz ist diese Rasse sehr lernfähig und intelligent. Mit konsequentem Training und kleinen Belohnungen kannst du sie durchaus gut erziehen. Je früher du mit der Erziehung beginnst, desto einfacher wird es. Dabei solltest du sehr viel Geduld und schon Erfahrung mit Hunden mitbringen.

Pflege und Gesundheit

Da der Beagle über kurzes Fell verfügt, ist er recht pflegeleicht. Trotzdem solltest du ihn regelmäßig bürsten, um abgestorbene Haare zu entfernen und das Fell von Staub und Dreck zu befreien. Während des Fellwechsels im Sommer und Winter verliert er eine Menge Haare. Durch tägliches Bürsten kann der Haarverlust etwas gedämmt werden. Nach einem Spaziergang im Wald solltest du außerdem das Fell gründlich auf Parasiten wie Zecken untersuchen.

Auch wenn sich ein Beagle viel bewegt, solltest du auf eine gesunde Ernährung achten. Denn das Schlappohr tendiert dazu, alles zu fressen, was es am Boden findet. Übergewicht ist also vorprogrammiert. Pass also auf, dass du dem Hund nicht zu viele Leckerlis gibst und lasse ihn während des Spazierengehens nicht aus den Augen.

Zu den typischen Erkrankungen des Beagles gehört vor allem die Ohrenentzündung. Grund dafür sind die langen Schlappohren, in denen sich Sekret festsetzt. Eine solche Entzündung ist für den Hund sehr schmerzhaft und sollte daher umgehend vom Tierarzt behandelt werden.

Weitere typische Erbkrankheiten sind Hüftgelenkdysplasie, Rückwärts-Niesen, Hound-Ataxie und Probleme mit den Bandscheiben. Eine regelmäßige Vorsorge beim Tierarzt ist mit dem Beagle Pflicht. Er wird ca. 12 bis 15 Jahre alt. Bleibt er krankheitsfrei und wird gut ernährt, kann es auch etwas mehr sein.

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