Rasseportrait: Australian Shepherd


Der Australian Shepherd zählt besonders aufgrund seines außergewöhnlichen Aussehens und seiner liebevollen Art zu den beliebtesten Hunderassen. Hier findest du alles, was du schon immer über die beliebte Hunderasse wissen wolltest.

Australian Shepherd liegt mit orangenem Spielzeug im Mund auf der Wiese

Allgemeines zum Australien Shephard

Anders als sein Name vermuten lässt, kommt der Australian Shepherd ursprünglich aus Nordamerika. Im 19. Jahrhundert zogen viele Einwanderer aus Europa und Australien mit Vieh und Hütehunden in die Staaten. Aus den verschiedenen Vierbeinern wurden schließlich die mit den besten Eigenschaften gekreuzt. Der ursprüngliche Job der Hunde war es, auf amerikanischen Farmen die Farmer mit Hüten und Treiben von Tieren zu unterstützen. Erst 1996 wurde der Australian Shepherd offiziell anerkannt.

Aussehen des Australian Shepherds

  • Größe: Rüde 51 – 58 cm, Hündin 46 – 53 cm
  • Gewicht: 15 – 30 kg
  • Fell: Mittellang, üppig, wetterfest mit dicker Unterwolle; Fellfarbe: Insgesamt sind 16 Farbvarianten möglich, besonders bluemerle, redmerle, schwarz, rot, auch weiße und/ oder kupferfarbene Abzeichen
  • Dreieckige, an den Spitzen abgerundete Kippohren
  • Muskulöser Körper
  • Marmorierte oder zwei verschiedenfarbige Augen möglich

Charakter und Eigenschaften des Australian Shepherds

Als Hüte- und Treibhund hat er viel Freude an Bewegung und Beschäftigung. Aufgrund seiner treuen und beschützerischen Art, eignet er sich bei einer artgerechten Auslastung ideal für Familien. In ihm findest du einen liebevollen Gefährten, der sich gut eingliedern kann und dir zur Seite steht. Auch die Gesellschaft von anderen Hunden mag er sehr gerne. Weitere Eigenschaften von ihm sind dabei:

  • Freundlich
  • Wachsam
  • Temperamentvoll
  • Aktiv
  • Intelligent
  • Lernfähig
  • Treu
  • Ausgeglichen

Erziehung und Haltung des Australian Shepherds

Durch seine lernfreudige Art lässt er sich gut erziehen. Über ihn sagt man, er hätte den “will to please”, was wiederum bedeutet, dass er seinem Besitzer gefallen möchte. Jedoch sollte dir stets bewusst sein, dass er sehr intelligent ist und einen sehr genau beobachtet. Dadurch lernt er, Schwächen auszunutzen und verhält sich dadurch nicht angepasst. Bei dem Aussie sind viel Bewegung und Anregung zum Spielen ein Muss. Nur Spaziergänge und ein bisschen Spielen sind ihm zu langweilig. Neben seiner Auslastung benötigt er aber auch Ruhephasen, damit er nicht überdreht. Wenn du ein aktiver, sportlicher Mensch bist, der Grenzen setzen und ihn richtig auslasten kann, ist ein Aussie optimal für dich.

Pflege und Ernährung des Australian Shepherds

Der Australian Shepherd ist trotz seiner dichten Haarstruktur ein leicht zu pflegender Hund. Für ein schönes, glänzendes Fell reicht es aus, wenn du ihn ein- bis zweimal die Woche bürstest und kämmst. Während des Fellwechsels ist eine tägliche Pflege zu empfehlen, um die lose Unterwolle zu entfernen. Da sich der Aussie viel bewegt, braucht er eine ausgewogene Ernährung mit ausreichend Nährstoffen und Mineralien.

Hast du einen Australian Shepherd? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinem Goldie.

Die Vorteile, einen Hund zu halten, überwiegen deutlich. Das meinen deutsche Hundehalter in unserer Umfrage. In der nachfolgenden Infografik siehst du die Ergebnisse der Befragung.

Infografik illustriert zu Vor- und Nachteilen der Hundehaltung
Infografik Vor- und Nachteile Hundehaltung

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Hundeleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Es ist für Allergiker geeignet. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

0 Kommentare