Top 10 der Naturheilverfahren für die Katze – Was hilft?


Abseits von der Schulmedizin gibt es auch andere Methoden, wie du die Wundheilung bei deiner Mieze weiter unterstützen kannst. Hier ist ein kurzer Überblick für euch.

Grau-weiße Katze

Naturheilverfahren: Top 10

Bei kleineren bzw. leichteren Beschwerden können häufig auch Naturheilverfahren deine Samtpfote dabei unterstützen, ihre eigenen Regulierungskräfte zu mobilisieren und die Beschwerden sozusagen selbst wieder in den Griff zu bekommen. Wir haben 10 Naturheilverfahren für euch herausgesucht, die Anordnung erfolgt dabei alphabetisch. Die Top 10 der Naturheilverfahren für die Katze sind:

  • Akupunktur
  • Bachblüten
  • CBD
  • Homöopathie
  • Kokosöl
  • Kräuterheilkunde
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Physiotherapie
  • Schüßler Salze
  • Vitalpilze

Ausdrücklich betont sei, dass deine Katze grundsätzlich immer zum Tierarzt gehört, wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder nicht innerhalb kurzer Zeit bessern. Bei schweren Verletzungen, Unfällen oder lebensbedrohlichen Zuständen gilt der sofortige Gang zum Tierarzt. Naturheilverfahren können einen Besuch beim Tierarzt nicht ersetzen, sondern die Genesung deiner Katze nur unterstützen und Krankheiten vorbeugen.

Naturheilverfahren: Akupunktur

Die Akupunktur ist ein Teil der Traditionellen Chinesischen Medizin. Sie ist eine altbewährte medizinische Heilkunst, in der es darum geht, die Balance von Yin und Yang herzustellen. Sind diese beiden Pole ins Ungleichgewicht geraten, entstehen Krankheiten. Manche Tierheilpraktiker bieten die Akupunktur auch für Katzen an. Mittels Nadeln oder auch einem Laser werden auf die Akupunkturpunkte Reize ausgeübt. Dies bewirkt, dass Energie aus dem Körper der Katzen ausgeleitet oder dem Körper hinzugefügt wird. Das Gleichgewicht, das deine Mieze benötigt um gesund zu sein, wird wieder hergestellt.

Naturheilverfahren: Bachblüten

Bachblüten für Katzen werden hauptsächlich bei psychischen Auffälligkeiten und zur Begleittherapie vom Tierheilpraktiker eingesetzt. Die Blütenessenzen für Katzen zeigen bei psychischen Erkrankungen, wie Angst, Stress, Panik und Aggression eine starke Wirkung. Allerdings sollte man sich nicht auf die Blüten allein verlassen, sondern hinterfragen, warum unsere Fellnase unter den psychischen Erkrankungen leidet und entsprechend entgegenwirken. Die Therapieform mit Bachblüten wurde von Dr. Edward Bach entwickelt und erforscht. Er fand heraus, dass verschiedene Blütenessenzen sich positiv auf die Seelen- und Wesenszustände der Menschen auswirken. Heutige Tierheilpraktiker sehen auch den Nutzen für unsere Samtpfoten. Die Urtinktur mit der Blütenessenz wird mit Wasser verdünnt und ist in der Apotheke erhältlich.

Naturheilverfahren: CBD

Nicht nur der Mensch kann von der Heilkraft der Kulturpflanze profitieren, sondern auch unsere Stubentiger. CBD für Katzen wird in verschiedenen Therapien eingesetzt und kann daher viele Beschwerden deiner Samtpfote lindern und auch das Wohlbefinden steigern. Da CBD eine stress- und angstlösende Wirkung hat, profitieren besonders ängstliche und nervöse Vierbeiner von CBD. Erfolgreich angewendet wurde CBD schon bei:

  • Angstzuständen und Stress (Die Vierbeiner reagieren ruhiger und gelassener)
  • Chronischen Schmerzen sowie Infektionen
  • Verbesserung der neurologischen Funktionen und Unterstützung des Immunsystems
  • Unterstützung der Wundheilung
  • Linderung altersbedingter Symptome (Die Vierbeiner sind beweglicher und aktiver)
  • Hilft bei Verdauungsproblemen und Appetitlosigkeit
  • Unterstützung bei der Behandlung von Epilepsie

Du solltest immer mit dem Tierarzt sprechen, bevor du das CBD bei deinem Vierbeiner anwendest. Der Tierarzt hat ein Augenmerk auf die Symptome und die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Naturheilverfahren: Homöopathie

Leichte, akute Erkrankungen bei Katzen können im Einzelfall mithilfe von homöopathischen Mitteln behandelt werden. Homöopathie als alternative Heilmethode sollte generell immer mit Vorsicht betrachtet werden. Im Einzelfall kann sie helfen, doch musst du die Umstände deiner Katze und die Schwere ihrer jeweiligen Krankheit im Blick haben. Da deine Mieze verstärkte Aufmerksamkeit bekommt, kann das sich alleine schon auf ihre Genesung auswirken. Bei Unsicherheit zur Anwendung solltest du dich an einen Homöopathen oder Naturheilpraktiker für Tiere wenden. Tendenziell können homöopathische Mittel bei folgenden Krankheiten helfen:

Es kann sein, dass diese Symptome der Beginn einer ernsthaften Krankheit bei deiner Mieze sind. Dann solltest du direkt den Tierarzt aufsuchen.

Naturheilverfahren: Kokosöl

Kokosöl hilft deiner Katze in vielen Bereichen. Nicht nur wir Menschen können Kokosöl auf vielen Gebieten einsetzen, sondern auch Katzen vertragen es sehr gut. Hier ist ein Überblick über die Wirkung von Kokosöl bei Katzen:

  • Antivirale und antibakterielle Wirkung: Prophylaxewirkung gegen Wurmbefall
  • Antimykotisch: Wirksamkeit gegen Pilze
  • Stärkung der Darmflora: Unterstützung der Balance der Bakterien im Katzendarm und Sanierung von Gewebestörungen
  • Stärkung der Gelenke durch Fettsäuren
  • Nahrungsergänzung: Lieferant wertvoller Mineralien, Spurenelemente und Vitamine
  • Proteine: Hoher Anteil an essenziellen Aminosäuren
  • Spendet Feuchtigkeit
  • Kokosöl wirkt gegen Zecken bei Katzen
  • Wirkt gegen Ohrmilben bei Katzen
  • Unterstützt die Wundheilung deiner Katze
  • Sorgt für glänzendes Katzenfell
  • Unterstützt die Pfotenpflege im Winter
  • Stärkt die Gelenke deiner Katze
  • Kokosöl ist ein wertvolles Nahrungsergänzungsmittel

Naturheilverfahren: Kräuterheilkunde

Die Heilkräfte der Natur nutzen mit der Behandlung mit Kräutern. Die Kräuterheilkunde ist der Ursprung jeder Naturheilkunde und wird auch Phytotherapie genannt. Der Begriff Phytotherapie kommt aus dem Griechischen und bedeutet übersetzt „phyton“ Pflanze und „therapeia“ Pflege. Mit Kräutern können wir unseren Katzen Gutes tun, Beschwerden lindern, das Immunsystem stärken und Krankheiten heilen. Ein weiterer Vorteil ist, dass die meisten Kräuter in der Natur frei zur Verfügung stehen und dich nichts kosten. Jedoch ist ganz wichtig – Kraut ist nicht gleich Kraut. Mitunter gibt es auch vieles Giftiges für deine Samtpfote und deswegen herrscht Vergiftungsgefahr. Informiere dich dementsprechend sehr gut, welche Kräuter du bedenkenlos verwenden kannst, die deiner Katze wirklich gut tun. Kontaktiere am besten einen Experten. Die meisten Katzen sind sehr instinktiv und spüren, was ihnen gut tut und was nicht. Lehnt deine Katze die angebotenen Kräuter ab, dann tue sie auch weg. Darreichungsformen sind:

  • Umschläge und Wickel
  • Extrakte
  • Tee
  • Tinkturen
  • Elixier
  • Paste
  • Pulver
  • Getrocknete Kräuter

Bedenke, dass jede Mieze individuell ist, und so könnte das, was der einen Katze hilft, bei der anderen Samtpfote nichts bewirken.

Naturheilverfahren: Nahrungsergänzungsmittel

Normalerweise sollte das Alleinfutter deiner Katze alle benötigten Nährstoffe abdecken. Doch besonders bei Krankheit oder Mangel von bestimmten Mineralien, Spurenelementen oder Aminosäuren können Nahrungsergänzungsmittel helfen. Hier gibt es eine ganze Reihe, beispielhaft genannt bei Katzen seien Fischöl, Grünlippmuschelpulver oder Taurin. Auch Bierhefeflocken oder Kokosflocken eignen sich gut als Nahrungsergänzung für Samtpfoten. Sie lassen sich einfach übers Futter streuen und sind hilfreich bei Parasitenbefall und als Vorbeugung gegen Würmer.

Naturheilverfahren: Physiotherapie

Die Physiotherapie für die Katze ist noch nicht soweit fortgeschritten wie die des Hundes, weil Katzen in der Regel weniger kooperativ sind. Trotzdem können auch unsere Samtpfoten von der Physiotherapie profitieren, da es eine Vielzahl an verschiedenen, völlig schmerzfreien Behandlungen gibt. Beispielhaft erwähnt sei die Lasertherapie, auch Farblichtherapie genannt. Licht erzeugt je nach Intensität und Farbe unterschiedliche Wellenlängen, die für die Heilung genutzt werden können. Durch verschiedene Frequenzen werden bestimmte Heilungsprozesse unterstützt und somit Erkrankungen unserer Katzen bekämpft. Die Haut und das Fell unserer Miezen nehmen diese Wellenlängen auf und leiten sie über sensibelste Nervenfasern im Körper an die Organe und den Geist weiter.

Deutlich zeigt sich dies bei Erkrankungen des Bewegungsapparates. Hier kann die Heilung durch die ausgewählten Schwingungsfrequenzen positiv beeinflusst werden. Da jedoch auch Gefahren wie Sonnenbrand, Hitzschlag oder Hautkrebs bei zu viel Sonnenlichtstrahlung lauern, ist der Umgang mit Maß und nur nach Absprache mit einem geschulten Physiotherapeuten sinnig.

Naturheilverfahren: Schüßler-Salze

Schüßler Salze sind Mineralsalze, die den Mineralstoffhaushalt unserer Hunde und unserer Katzen ankurbeln, damit dieser wieder in Einklang kommt. Die Schüssler Salze gibt es in unterschiedlichen Potenzen. Das bedeutet, dass die Schüssler Salze unterschiedlich verdünnt sind, damit sie von den Zellen unserer Hunde, unserer Katzen aufgenommen und entsprechend wirken können. Über die Zellwände werden die Schüßler-Salze von den Zellen unserer Katze aufgenommen und können so ihre Wirkung zeigen. Die Schüßler-Salze regen die Zellen unserer Samtpfoten an und ermuntern diese die fehlenden Mineralsalze in großen Mengen aus der Nahrung aufzunehmen. Dadurch wird der Mineralstoffhaushalt unserer Katzen durch die Schüßler-Salze wieder ins Gleichgewicht gebracht.

Anzeichen, woran du erkennst, dass der Mineralstoffhaushalt deiner Katze womöglich gestört ist:

  • Stumpfes Fell
  • Schuppige Haut
  • Juckreiz
  • Spröde Krallen
  • Magenprobleme
  • Durchfall
  • Nervosität
  • Inkontinenz
  • Zahnstein
  • Frisst übermäßig viel Gras, Erde, Kot oder Pferdeäpfel
  • Schlapp und träge
  • Schwaches Immunsystem (neigen zu Krankheiten wie Erkältung, Ohrenentzündung etc.)

Naturheilverfahren: Vitalpilze

Vitalpilze oder Heilpilze enthalten eine Vielzahl an pharmakologisch und ernährungsphysiologisch wichtigen Wirkstoffen. Dadurch stärken und stabilisieren Vitalpilze nachweislich das Immunsystem unserer Katze. Zudem gelten Heilpilze als zellerneuernd, was unter anderem von großer Bedeutung in der Krebstherapie ist. Die Mykotherapie ist eine Therapie, die mittel- bis langfristig eingesetzt wird. Die Heilpilze sollten je nach Krankheitsbild über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, damit die Pilze ihre ganzheitliche Wirkung entfalten können und somit in der Lage sind, die Ursachen der Krankheit zu beseitigen. Sind diese beseitigt, so klingen auch die Symptome ab. Vitalpilze werden in Pulverform unter das Futter der Fellnasen gemischt. Allerdings sollte in dem Vitalpilz das Pulver des gesamten Pilzes mit allen Inhaltsstoffen enthalten sein.

Hinweis: Gesetzlich im Sinne des § 3 HWG – Heilmittelgesetz – sind manche der hier angegebenen Therapien wissenschaftlich umstritten. Sie werden von der Schulmedizin teilweise nicht anerkannt.

Hast du schon mal Naturheilverfahren ausprobiert oder ist das für dich Hokuspokus? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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