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Naturheilverfahren für den Hund – Was hilft?


Nicht nur die Schulmedizin bietet Möglichkeiten der Wundheilung bei Hunden. Auch durch verschiedene Naturheilverfahren kannst du deinem Hund unterstützen. Hier ist ein kurzer Überblick der Methoden für dich.

Hund sitzt im hohen Gras

Naturheilverfahren für den Hund: Was gibt es?

Bei manchen Beschwerden von deiner Fellnase können häufig auch Naturheilverfahren helfen. Naturheilverfahren können deinem Hund dabei unterstützen, seine eigenen Regulierungskräfte zu mobilisieren und sein Immunsystem zu stärken. So kann er neue Kraft sammeln. Wichtige Naturheilverfahren für den Hund sind:

  • Akupunktur
  • CBD
  • Homöopathie
  • Kokosöl
  • Physiotherapie

Wenn sich die Beschwerden verschlimmern oder nicht innerhalb kurzer Zeit bessern, ist der Gang zum Tierarzt unabdingbar. Bei schweren Verletzungen, Unfällen oder lebensbedrohlichen Zuständen gilt zudem der sofortige Besuch bei einem Tierarzt. Naturheilverfahren können das Aufsuchen eines Tierarztes nicht ersetzen. Die Genesung deines Lieblings kann durch Naturheilverfahren nur unterstützt werden, um Krankheiten vorzubeugen.

Naturheilverfahren für den Hund: Akupunktur

Die Akupunktur ist eine altbewährte medizinische Heilkunst, in der es darum geht, die Balance von Yin und Yang herzustellen. Sind diese beiden Pole ins Ungleichgewicht geraten, entstehen Krankheiten. Manche Tierheilpraktiker bieten die Akupunktur auch für Hunde an. Mittels Nadeln oder auch einem Laser werden auf die Akupunkturpunkte Reize ausgeübt. Dies bewirkt, dass Energie aus dem Körper des Hundes geleitet oder dem Körper hinzugefügt wird.

Naturheilverfahren für den Hund: CBD

Von der Heilkraft der Kulturpflanze Hanf kann auch dein Hund profitieren. CBD für Fellnasen wird in verschiedenen Therapien eingesetzt und kann daher viele Beschwerden deines Hundes lindern und auch das Wohlbefinden steigern. Da CBD eine stress- und angstlösende Wirkung hat, profitieren besonders ängstliche und nervöse Vierbeiner von CBD. Erfolgreich angewendet wurde CBD schon bei:

  • Chronischen Schmerzen sowie Infektionen
  • Angstzuständen und Stress
  • Verbesserung der neurologischen Funktionen und Unterstützung des Immunsystems
  • Unterstützung der Wundheilung
  • Abhilfe bei altersbedingten Symptomen 
  • Hilft bei Verdauungsproblemen und Appetitlosigkeit
  • Unterstützung bei der Behandlung von Epilepsie

Bevor du das CBD bei deinem Vierbeiner anwendest, ist eine Absprache mit dem hauseigenen Tierarzt ratsam. Grund dafür ist, dass der Tierarzt ein Augenmerk auf die Symptome und die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten hat.

Naturheilverfahren für den Hund: Homöopathie

Bei leichten Erkrankungen kann dein Hund auch mithilfe von homöopathischen Mitteln behandelt werden. Homöopathie ist dabei keine Alternative zur Schulmedizin, sondern lediglich ein Zusatz. Im Einzelfall können homöopathische Mittel helfen, doch musst du die Umstände deines Lieblings und die Schwere seiner Krankheit im Blick haben. Bei Unsicherheit zur Anwendung solltest du dich an einen Homöopathen oder Naturheilpraktiker für Tiere wenden. Tendenziell können homöopathische Mittel bei folgenden Symptomen helfen:

  • Bauchschmerzen
  • Bindehautentzündung
  • Blasenprobleme
  • Durchfall
  • Erbrechen
  • Erschöpfung
  • Husten
  • Trauer
  • Mundgeruch
  • Schwäche
  • Verdauungsstörungen
  • Wundheilung

Naturheilverfahren für den Hund: Kokosöl

Kokosöl ist für deinen Hund in vielen Bereichen förderlich. Nicht nur wir Menschen können Kokosöl auf unterschiedlichen Gebieten einsetzen, sondern auch Hunde vertragen es sehr gut. Hier ist ein Überblick über die Wirkung von Kokosöl bei den Fellnasen:

  • Antivirale und antibakterielle Wirkung: Prophylaktische Wirkung gegen Wurmbefall
  • Antimykotisch: Wirksamkeit gegen Pilze
  • Stärkung der Darmflora: Unterstützung der Balance der Bakterien im Darm und Sanierung von Gewebestörungen
  • Stärkung der Gelenke durch Fettsäuren
  • Nahrungsergänzung: Lieferant wertvoller Mineralien, Spurenelemente und Vitamine
  • Proteine: Hoher Anteil an essenziellen Aminosäuren
  • Spendet Feuchtigkeit

Kokosöl speziell für Hunde gibt es beispielsweise von 100ProBio.

Naturheilverfahren für den Hund: Physiotherapie

Physiotherapie für Hunde ist immer mehr im Kommen und wird langsam auch von Tierärzten unterstützt. Da Hunde oft auch im Sport oder zum Erfüllen von Aufgaben eingesetzt werden, ist der Bedarf von physiotherapeutischen Maßnahmen bei Hunden groß. Beispielhaft erwähnt sei das Unterwasserlaufband. Hier macht der Hund quasi Wasser treten. Das Training ist besonders geeignet zum schonenden Muskelaufbau, der Gangschulung oder auch zur Gewichtsreduktion. Um die passende physiotherapeutische Behandlung für deinen Vierbeiner zu finden, sprich dich mit einem Tierphysiotherapeuten ab.

Passend zu dem Thema “Naturheilverfahren für den Hund” haben wir einige Webinare für dich angeboten. Schau dich gerne mal um.

Hast du und dein Hund schon mal Naturheilverfahren ausprobiert oder ist das für dich Unsinn? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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