5 Mythen der Hundeernährung

Hand gibt weißem Hund Leckerli

Es gibt viele verschiedene Meinungen darüber, wie du deinen Hund füttern solltest und wie nicht. Doch nicht alles ist wahr, was viele glauben. Wir klären hier über die 5 gängigsten Mythen über Hundeernährung auf.

Mythos 1: Den ausgewachsenen Hund einmal täglich füttern

Oft wurde propagiert, den Hund ein Mal am Tag zu füttern, meistens nach der Arbeit. Doch in Wahrheit solltest du ihn morgens und abends füttern, wenn er ausgewachsen ist. Welpen bis zum Alter von sechs Monaten sollten drei bis vier Mahlzeiten pro Tag erhalten, während Junghunde und Senioren mindestens zwei bekommen. Dein Hund kann kleinere Portionen besser verdauen, und der Blutzuckerspiegel bleibt im Gleichgewicht.

Mythos 2: Trockenfutter hilft gegen Zahnstein

Werbung und Marketing der Hundefutterindustrie behaupten oft, dass Trockenfutter gegen Zahnstein helfe. Dies ist jedoch falsch. Das Trockenfutter zerbröselt viel zu schnell oder der Hund schluckt die Kroketten ganz herunter. Denn die Zähne sind so geformt, dass die Trockennahrung kaum an die unteren Teile der Zähne herankommt. Zahnstein hat mit der natürlichen Ernährung eines Hundes nichts zu tun und ist eher eine “Zivilisationskrankheit”.

Mythos 3: Einmal pro Woche einen Fastentag einlegen

Dass Hunde einmal pro Woche fasten sollten, ist ein hartnäckiges Gerücht. Ein Grund dafür ist, dass Wölfe auch nicht jeden Tag essen. Hunde sind aber daran gewöhnt, regelmäßig zu fressen. Der Duft oder das Öffnen der Verpackung sind alles Reize, die die Produktion von Magensäure anregen. Wenn nichts im Magen ankommt, kann dies sogar zu einer Übersäuerung, zu Sodbrennen oder zu Erbrechen führen. Nur wenn dein Tier Durchfall hat, sollte es 24 Stunden nicht gefüttert werden. Dann kann sich der Darm in der Zeit wieder erholen.

Mythos 4: Hunde brauchen nur Fleisch

Fleisch ist natürlich für den Hund besonders wichtig, da er hier wertvolle Eiweiße, Fette und verschiedene Vitalstoffe erhält. Das ist aber noch nicht alles, was er braucht. Knochen und Eier, Innereien, Gemüse, Obst und andere Kohlenhydrate müssen auch in den Futternapf. Dadurch erhält der Hund viele Vitamine, Calcium und Folsäure. Eine reine Fleischernährung würde zu Mängeln führen.

Mythos 5: Den Hund immer zur gleichen Zeit füttern

Deinen Hund nach der morgendlichen Gassi-Runde zu füttern, strukturiert den Tag und gibt dem Hund Sicherheit. Du solltest es aber nicht übertreiben. Gibst du deinem Hund immer auf die Minute sein Futter, wird er es in Zukunft immer einfordern, auch wenn du keine Zeit hast. Regelmäßige Fütterungszeiten sind wichtig, aber du solltest einen gewissen Spielraum lassen. So lernt dein Hund, dass du entscheidest, wann Essenszeit ist.

Deutsche Hundehalter achten besonders auf Inhaltsstoffe beim Futter. Das zeigt unsere Umfrage, deren Ergebnisse in folgender Infografik übersichtlich präsentiert werden.

Infografik Hundefutter

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