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Lawinenhund – Der beste Retter im Schnee


Wer in eine Lawine gerät, muss stark um sein Überleben kämpfen. Die größte Hilfe in so einer Situation ist die Hundenase. Es zählt jede Sekunde. Erfahre hier alles über Lawinenhunde und ihre Aufgaben als Helfer.

Hund im Schnee

Lawinenhund: Welche Hunde sind geeignet?

Dank ihres Geruchssinns und ihrer langjährigen Ausbildung können ausgebildete Lawinensuchhunde Menschen auch unter einer bis zu 4 Meter breiten Schneeschicht riechen. Was der Lawinensuchhund leistet, kann auch die heutige Technik nicht ersetzen. Für die Rettungsarbeit sind mittelgroße Hunde mit einem Gewicht von ca. 20-45 kg am besten geeignet. Weitere Faktoren, die eine entscheidende Rolle spielen, sind:

  • Kälteverträglichkeit
  • Starkes Nervengerüst
  • Herausragende Spürnase
  • Hohe Orientierung an dem Menschen
  • Freude an der Arbeit

Ein dichtes Fell ist bei den kalten Temperaturen ein sehr großer Vorteil, ebenso wie starke Nerven, denn der Hund muss bei seiner Arbeit sehr konzentriert sein, auch wenn das Team angespannt ist. Darüber hinaus gibt es auch bei verschiedenen Hunderassen unterschiedlich ausgeprägte Geruchssinne. Beispiele für Hunderassen, die sich besonders gut für die Lawinensuche eignen, sind:

Hund und Mensch im Schnee
Hund und Mensch im Schnee

Lawinenhund: Ausbildung für den Hund

Die Ausbildung zum Lawinensuchhund findet immer in einem Team, bestehend aus Hund und Mensch, statt und dauert 2-3 Jahre. Bevor die Ausbildung beginnt, sollte der Hund bereits einen guten Grundgehorsam haben. Die Trainingseinheiten verlaufen dann wie ein Spiel, in dem der Hund für jeden seiner Erfolge belohnt wird. Durch die positive Verstärkung und eine Reihe von Erfolgen wird der Suchinstinkt des Vierbeiners geweckt. Das spielerische Training für den Hund umfasst 4 Phasen:

  • Phase 1: Der Hundeführer legt sich mit seinem Hund in ein Schneeloch und spielt mit ihm. So lernt der Hund, dass es im Schneeloch Spaß macht.
  • Phase 2: Das Schneeloch ist enger und tiefer unten, und der Hundeführer legt sich allein hinein. Der Hund lernt das Herrchen oder Frauchen zu suchen, zu erschnüffeln und zudem tiefer zu graben, um wieder im Loch sein zu dürfen.
  • Phase 3: Nun kommt eine fremde, dritte Person ins Loch. Der Hund lernt, dass es auch mit einer fremden Person Spaß macht.
  • Phase 4: Nur noch die fremde Person liegt im Loch. Der Hund lernt, die fremde Person zu erschnüffeln und ohne Herrchen oder Frauchen durchzugraben.

Neben dem Aufspüren von verschütteten Gegenständen und Personen sind folgende Schwerpunkte Teil der Ausbildung:

  • Transport mit dem Helikopter und der Pistenraupe
  • Nebenherlaufen eines Rettungsteams auf Ski
  • Abseilen mit dem Hundeführer aus größeren Höhen
  • Konditionsübungen

Für das Aufbewahren von Leckerlis empfehlen wir den Pawz&Pawz Futterbeutel.

Lawinenhund: Ausbildung für den Menschen

Auch der Lawinensuchhundeführer muss körperlich fit und belastbar sein, um seinen Beitrag im Team zu leisten. Die Ausbildung zum Lawinensuchhundeführer umfasst Praxis und Theorie. Der Anwärter erwirbt unter anderem die folgenden Kenntnisse:

  • Umgang mit Lawinensuchgeräten
  • Erste-Hilfe-Kurs
  • Schaufeltechnik
  • Schnee- und Lawinenkunde

Auch nach erfolgreichem Abschluss der Ausbildung finden regelmäßig Auffrischungskurse statt, um sicherzustellen, dass sowohl Hund als auch Mensch fit für den Einsatz sind.

Könnte dein Hund ein Lawinensuchhund sein? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

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