Katzenfutter selber machen

Herkömmliche Katzennahrung enthält viel Feuchtigkeit und Zusatzstoffe, aber wenig Fleisch. Dabei ist der Verdauungsapparat der Katze auf den Konsum von Fleisch angelegt. Durch die eigene Zubereitung des Futters kannst du also selbst kontrollieren, wie viel Fleisch dein Kleiner bekommt.

Braune Katze frisst aus Napf auf einer Wiese

Taurin ist essentiell im Katzenfutter

Ein sehr wichtiger Stoff ist Taurin, ein Abbauprodukt verschiedener Aminosäuren. Bei dauerhaftem Mangel von Taurin sich die Netzhaut degenerieren, die Katze erblindet, verliert ihr Gehör, erleidet Fehlgeburten und wird unfruchtbar. Daher ist es wichtig, den täglichen Taurinbedarf von 20-50 mg pro kg Körpergewicht zu decken. Dieser kann am besten durch rohes Fleisch gedeckt werden. Freigänger-Katzen, die Mäuse fressen, haben deshalb nie einen Mangel. Machst du Futter selber, musst du es gegebenenfalls ergänzen.

Diese Lebensmittel sind tabu für Katzen

Einige Lebensmittel sind leider für die Katze giftig oder sogar tödlich. Dazu gehören unter anderem Avocados, Schokolade, Zwiebeln, Milch, rohes Ei, Trauben, Rosinen, Tomaten, rohe Kartoffeln und Auberginen. Rohes Schweinefleisch kann zur Infizierung mit dem tödlichen Aujeszky-Virus führen. Zudem kann Schweinefleisch mit Trichinen, Bandwürmern, Salmonellen oder Toxoplasmose-Erregern belastet sein und sollte ebenso wie Geflügelfleisch nur gut durchgegart verfüttert werden.

Diese Lebensmittel vertragen Katzen

Karotten, Äpfel, Beeren, gekochter Fisch, Thunfisch ohne Öl, Bohnen, Kürbis und Brokkoli sind sehr bekömmlich für den Kleinen. Milchprodukte sollten in kleinen Mengen gegeben werden.

Hast du schon mal Katzenfutter selbst gemacht? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

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