Katze zittert – Das steckt dahinter

Deine Katze zittert plötzlich, und du weißt nicht woran es liegt? Dahinter können verschiedene Ursachen stecken. Diese können entweder harmloser Natur sein, oder auf eine Krankheit hindeuten. Wir erklären dir, was die möglichen Ursachen sein können und was du dagegen tun kannst.

Katze liegt auf Sofalehne mit gelben Hintergrund

Mögliche harmlose Ursachen von Zittern

1. Kälte

Genau wie uns kann auch deiner Katze mal kalt sein. Das macht sich dann vor allem durch Zittern bemerkbar. Besonders junge, alte oder kranke Katzen sind anfälliger dafür zu zittern, wenn es kalt ist. Gerade an regnerischen Tagen kann deine Katze von ihrer Tour nach Hause kommen und anfangen zu zittern. Halte sie besonders jetzt zur Winterzeit schön warm und biete ihr ein warmen Unterschlupf.

2. Angst

Das Zittern kann dadurch entstehen, dass deine Katze Angst hat und sich in einer stressigen Situation befindet. Für uns sind die Ursachen oft nicht direkt ersichtlich, da sie ganz harmlos sein können. Die Angst kann beispielsweise durch laute Geräusche wie Feuerwerk an Silvester oder Gewitter entstehen. Auch neue Situationen wie eine neue Nachbarskatze oder Bauarbeiten können bei manch einer Katze Stress auslösen. Beobachte, woran es liegen kann und versuche bei Möglichkeit, die Ursache zu beheben. Im Normalfall hört das Zittern meist von selbst wieder auf, sobald sich die jeweilige Situation beruhigt hat.

3. Erschöpfung

Eine mögliche Ursache ist ein niedriger Blutzuckerspiegel bei deiner Katze. Dadurch kann sie sich besonders erschöpft und kraftlos fühlen. Die Unterzuckerung kann besonders durch zu wenig Futter ausgelöst werden. Falls dies der Fall ist, ist es wichtig, dass deine Katze wieder zu Kräften kommt. Gib ihr also genug Fressen und Flüssigkeit, damit sie sich wieder fit fühlt. Falls sie es aufgrund von Appetitlosigkeit verweigert, solltest du mit ihr zum Tierarzt gehen, da eine Krankheit dahinter stecken könnte. Mögliche Ursachen für einen niedrigen Blutzuckerspiegel können Durchfall, Verstopfung oder Erbrechen sein. Auch dann sollte deine Samtpfote ausreichend Flüssigkeit und Fressen bekommen. Gehe in den Fällen lieber auf Nummer sicher und suche den Tierarzt auf, bevor Folgeerkrankungen auftreten.

4. Schlaf

Deine Katze schläft friedlich, und plötzlich taucht ein Zucken und Zittern auf? Dann brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Deine Katze träumt genau wie wir in ihrer Tiefschlafphase und kann sich dabei unbewusst bewegen. Egal, ob sie von einer Mäusejagd träumt oder gerade einen Baum hochklettert, der jeweilige Traum ist dabei ein entsprechender Auslöser.

Mögliche ernsthafte Ursachen von Zittern

1. Fieber

Eine erhöhte Temperatur kann ein Auslöser von Zittern bei deiner Katze sein. Fieber macht sich meist außerdem durch Symptome wie Müdigkeit, Appetitlosigkeit, Abgeschlagenheit, vermehrten Durst und schnellen Atmung bemerkbar. Wenn du dir nicht sicher bist, ob sie Fieber hat, solltest du ihre Temperatur messen. Um das herauszufinden, musst du ihre Körpertemperatur rektal messen. Schmiere dafür ein bisschen Vaseline an die Spitze, damit deine Katze keine Schmerzen dabei hat. Mit einer Messung am Ohr wirst du kein genaues Ergebnis erzielen, und für dein Kätzchen ist es nur ein unangenehmes Gefühl. Anders als bei uns liegt die normale Körpertemperatur bei Katzen zwischen 38,0 und 39,2 Grad°. Befindet sich die Temperatur bei deiner Katze über diesem Wert und zeigt sie die anderen Symptome, hat sie Fieber. In dem Fall solltest du am besten zum Tierarzt gehen, um die Ursache dahinter herauszufinden. Er wird dann eine entsprechende Behandlung vornehmen und gegebenenfalls Medikamente verschreiben.

2. Vitaminmangel

Fehlt es deiner Katze an bestimmten Vitaminen, Mineralstoffen und Spurenelementen, macht sich das früher oder später bemerkbar. Manch eine Katze reagiert entsprechend mit zittrigen Bewegungen. Finde dementsprechend die Ursache ihres Mangels, damit sie wieder genug Vitamine zu sich nimmt.

3. Parasitenbefall

Wenn sich kleine ungebetene Gäste bei deiner Katze eingenistet haben, können diese der Auslöser sein. Das Zittern wird entsprechend von einem ständigen Juckreiz und Kratzen begleitet. Egal, ob deine Katze nun an Milben oder Flöhen leidet, jeder Parasitenbefall kann zu Juckreiz und einem zittrigen Verhalten führen.

4. Epilepsie

Zittern kann eine Folge eines epileptischen Anfalls sein, bei dem die Funktionen der Nervenbahnen des Gehirns vorübergehend gestört sind. Wenn deine Katze einen Anfall haben sollte, musst du Ruhe bewahren. Bringe Gegenstände, an denen sie sich verletzen kann, aus ihrer Reichweite und sorge so für ihre Sicherheit. Auch wenn dir danach ist, sie bei einem Anfall festzuhalten, ist es wichtig, sie in Ruhe zu lassen und nicht anzufassen. Grundsätzlich sollte ein Anfall nach ein bis zwei Minuten vorbei sein. Falls er doch länger andauert, solltest du einen Tierarzt rufen. Dasselbe gilt für Anfälle, die in sehr kurzen Abständen aufeinander folgen. 

Falls deine Katze zum ersten mal einen Anfall hatte, empfehlen wir ebenfalls einen Tierarzt aufzusuchen. Versuche ihm dabei, so gut es geht, zu schildern, was genau du beobachtet hast. Er findet daraufhin die Ursachen und entwickelt einen Behandlungsplan, der deiner Katze helfen soll. 

Überblick über mögliche Ursachen von Zittern:

  • Kälte
  • Angst
  • Erschöpfung
  • Schlaf
  • Fieber
  • Vitaminmangel
  • Parasitenbefall
  • Epilepsie

Wie gehst du mit dem Zittern deiner Katze um? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

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