Katze humpelt – Daran liegt es

Deine Katze fängt plötzlich an zu humpeln, und du weißt nicht, woran das liegen kann? Es gibt zahlreiche Ursachen, die dazu führen können. Egal, ob es sich um eine Freigänger- oder Wohnungskatze handelt, jede Katze kann plötzlich anfangen zu hinken. Neben harmlosen Ursachen, wie einem Fremdkörper zwischen den Zehen, können auch ernsthafte Erkrankungen dahinter stecken. Deshalb ist es wichtig, die möglichen Ursachen rechtzeitig zu erkennen. Welche das sein können und was du tun kannst, um deine Samtpfote vom Humpeln zu befreien, erfährst du hier.

Katze liegt im Bett mit Pfote im Vordergrund

Katze humpelt: Allgemeines

Eine humpelnde Katze macht sich vor allem dadurch bemerkbar, dass sie beim Gehen eine oder mehrere Gliedmaßen nicht richtig belastet. Das Humpeln macht sich durch eine plötzliche Bewegungsunlust deiner Katze und einem unrunden Gang bemerkbar. In der Tiermedizin wird das Humpeln als Lahmheit bezeichnet und in verschiedene Schweregrade eingeteilt.

  • Lahmheit 1. Grades: Das Gangbild deiner Katze ist nur sehr leicht gestört. Die Lahmheit ist somit kaum sichtbar.
  • Lahmheit 2. Grades: Dabei ist das Gangbild sichtbar verändert. Das betroffene Bein wird aber dennoch zur Fortbewegung eingesetzt.
  • Lahmheit 3. Grades: Das Gangbild deiner Katze ist deutlich verändert. Das betroffene Bein wird teilweise nicht mehr zur Fortbewegung eingesetzt. Es handelt sich um eine mittelgradige, klar erkennbare Lahmheit.
  • Lahmheit 4. Grades: Das Gangbild deiner Katze ist schwer gestört. Es handelt sich um eine hochgradige Lahmheit. Das betroffene Bein wird voll entlastet, sodass kein Bodenkontakt mehr besteht.

Katze humpelt: Mögliche Ursachen

Kralle ausgerissen

Wenn deine Fellnase ein Abenteurer ist und gerne draußen herumlungert, kann es schnell passieren, dass sie sich eine Kralle ausreißt oder abbricht. Dies kann beispielsweise geschehen, wenn sie bei einem Sprung falsch aufkommt oder sich an einer Mauer stößt. Du wirst es entweder durch Fehlen der Kralle oder ein leichtes Bluten bemerken. Du solltest dann zuerst das Ausmaß der Verletzung einschätzen und sie schnell behandeln. Wenn du dir unsicher bist, gehst du am besten zu deinem Tierarzt.

Wenn die Kralle nur verbogen oder zu lang ist und deine Katze dadurch ihre Pfote nicht richtig aufsetzen kann, musst du einfach die Kralle abschneiden. Beim Schneiden musst du unbedingt darauf achten, die Kralle nicht zu kurz zu schneiden. Wie bei uns Menschen ist das Krallenbrett bei Katzen sehr empfindlich und blutet bei Verletzungen sehr stark.

Verbrennung

Diese Ursache kann vor allem im Sommer vorkommen, wenn die Katze über ein heißes Dach oder heißen Asphalt läuft. Dann besteht durch die Hitze die Gefahr, dass ihre Ballen anfangen wehzutun. Wenn die Verletzung nicht zu schlimm ist, kannst du selbst eine Salbe für Verbrennungen auftragen. Falls es ernster aussieht, geh lieber auf Nummer Sicher und besuche den Tierarzt.

Insektenstich

Katzen gelten von Natur aus als neugierige Wesen, die gerne jagen. Dabei fangen sie gegebenenfalls auch Beute, die sticht. Der Stich kann für deine Katze sehr schmerzhaft sein, da die Haut ihrer Pfote äußerst dünn ist. Es kann auch sein, dass deine Katze einfach auf der Wiese rumläuft und versehentlich in eine Biene oder Wespe tritt. Wenn du beim Stich nicht dabei warst, wirst du ihr die Schmerzen auch zu Hause noch anmerken. Möglicherweise verkriecht sie sich und humpelt, da die Pfote mit dem Stachel schmerzt. Nach einem Bienenstich bleibt der Stachel inklusive Giftbeutel hängen. Es ist wichtig, dass du den Stachel so schnell wie möglich aus der Wunde entfernst, bevor sich das Gift verteilen kann und deine Mieze starke Schmerzen kriegt. Nimm dazu eine Pinzette und entferne den Stachel vorsichtig aus der Pfote.

Auch ohne Stachel sind Stiche mit Schmerzen an den Pfoten verbunden, da deine Katze die Stelle beim Laufen permanent belastet. Versuche die Stelle gut zu kühlen, dann dürfte es deiner Katze bald wieder besser gehen. Wenn du dir unsicher bist, ist der Gang zum Tierarzt ratsam. Sei nicht besorgt, wenn sie sich ständig die Pfote ablecken möchte. Der Speichel sorgt ebenfalls für ein wenig Kühlung und hilft dabei, die Schwellung zu lindern. Wenn die Einstichstelle stark angeschwollen ist, solltest du dringend zum Tierarzt gehen, da eine Allergie vorliegen könnte. Dann ist eine schnelle Reaktion wichtig, da es zu Kreislaufproblemen und Atemnot kommen kann. Bitte deinen Tierarzt in dem Fall am besten um ein Medikament, das du deiner Katze im Notfall rasch geben kannst, um sie für den Transport in die Praxis zu stabilisieren.

Fremdkörper

Ein weiterer Grund für das Humpeln deiner Katze kann ein Fremdkörper zwischen ihren Zehen an der Unterseite der Pfote sein. Besonders, wenn deine Katze eine Freigängerkatze ist, sind Fremdkörper keine Seltenheit. Möglicherweise ist sie über Kies gelaufen und ein kleines Steinchen ist dabei hängengeblieben. Oder sie ist beim Sprung auf Steine oder Scherben gefallen, welche dann kleinere Verletzungen an den Ballen verursacht haben. Bemerkst du, dass sie in etwas reingetreten ist, musst du ihr Pfötchen genauestens untersuchen. Wenn deine Samtpfote das Objekt, wie beispielsweise einen Dorn, nicht selbst mit den Zähnen rausziehen kann, musst du ihn vorsichtig mit einer Pinzette entfernen und die Wunde reinigen. Besonders kleine Glassplitter sind schwer zu erkennen und müssen unbedingt direkt entfernt werden. Sitzt das Objekt zu tief und hat deine Katze erkennbar starke Schmerzen, gehst du am besten mit ihr zum Tierarzt.

Schnittverletzung

Zwar kann sich der Fremdkörper schon von der Pfote deiner Katze gelöst haben, jedoch kann eine Schnittverletzung zurückbleiben. Kleine Schnittverletzungen können zuhause gereinigt und mit Heilsalbe eingecremt werden. Wenn es sich aber eher um eine größere Schnittwunde handelt und diese sehr viel Blut verursacht, solltest du zum Tierarzt gehen. Eventuell muss er die Wunde nähen oder Antibiotika verschreiben, damit sie sich nicht entzünden kann.

Impfung bzw. Spritze

Hat deine Katze vor kurzem eine Impfung bzw. eine Spritze bekommen? Dann kann es eventuell sein, dass dies zu einer leichten Lahmheit führt, was jedoch selten der Fall ist. Durch die Spritze kann es nämlich zu Gewebereaktionen kommen, wobei sich zum Teil äußerlich tastbare kleine Verhärtungen in der Unterhaut bilden. Im Normalfall handelt es sich dabei um eine reine Impfreaktion, die nach einigen Tagen von selbst wieder verschwindet.

Biss oder Abszess

Katzen sind für ihre Vorliebe bekannt, ihr Revier verteidigen zu wollen. Aus diesem Grund ist es keine Seltenheit, dass sie gerne mal miteinander kämpfen. Dabei besteht immer die Möglichkeit, dass deine Katze mit einem Biss nach Hause kommt. Ist das Beinchen davon betroffen, fängt die Katze häufig an zu humpeln, da ihr das Auftreten wehtut. Da die Gefahr einer Infektion besteht, sollte der Biss am besten von deinem Tierarzt betrachtet werden, bevor sich die Verletzung entzündet.

Wenn der Biss nicht schnell versorgt wird, kann sich ein Abszess bilden. Ein Abszess ist eine Eiteransammlung im Gewebe der Katze, die man häufig an der Haut der Katze findet. Die häufigste Ursache für ein Abszess bei Katzen sind Bissverletzungen. Der Abszess muss vom Tierarzt geöffnet werden.

Gelenkerkrankung

Gelenkerkrankungen entstehen häufig durch entzündliche (Arthritis) oder degenerative Gelenkveränderungen (Arthrose) infolge eines Unfalls, Bissverletzungen, Wachsstumsstörungen, Virusinfektion oder altersbedingten Verschleißes. Daraus kann folgen, dass sich die Katze kaum mehr bewegt, lahmt oder sich nicht anfassen lässt. Gegenwirkend lassen sich schmerz- und entzündungshemmende Medikamente, Massagen oder eine Magnetfeldtherapie anwenden.

Arthritis

Arthritis ist eine Krankheit, die vorwiegend ältere Katzen betrifft. Die damit einhergehenden schmerzhaften Entzündungen in den Gelenken sorgen dafür, dass den Vierbeinern jegliche Bewegungen schwerer fallen. Du wirst bemerken, dass deine Katze deutlich mehr liegt als sonst und sich so viele Wege wie möglich spart. Manche Katzen lahmen durch die Krankheit. Hast du Verdacht auf Arthritis bei deiner Katze, dann solltest du den Tierarzt aufsuchen. Deine Samtpfote wird auf eine schmerz- und entzündungslindernde Behandlung angewiesen sein, wie auf spezielles Ergänzungsfutter und ein wenig mehr Pflege von dir. Achte also vor allem auf die Ernährung, da Übergewicht die Symptome von Arthritis verschlimmern kann.

Arthrose

Es ist möglich, dass deine Katze aufgrund einer altersbedingten Arthrose humpelt. Als Arthrose bezeichnet man eine chronische Verschleißerscheinung an den Gelenken. Dabei kommt es zunächst zu einer Rückbildung bzw. Zerstörung des Gelenkknorpels. Tritt ein solcher Gelenkverschleiß bei deiner Katze ein, verursacht dies Schmerzen. Dadurch werden entsprechende Gliedmaßen schlechter belastet, was dazu führt, dass deine Katze anfängt zu humpeln. Weitere Symptome sind neben der Lahmheit Schwierigkeiten beim Aufstehen, Beeinträchtigung der Beweglichkeit, geschwollene Gelenke, Schmerzen und allgemeine Steifheit. Es gibt verschiedene Ursachen, die zu einer Arthrose bei deiner Katze führen können. Grundsätzlich tritt der Verschleiß der Gelenke häufiger im fortschreitenden Alter auf. Aber auch junge Katzen können davon betroffen sein, wenn bei ihnen die Gelenke zu stark beansprucht werden. Eine weitere Ursache kann eine Überbelastung in Form von Übergewicht sein. Hat deine Katze also ein paar Kilos zu viel auf den Rippen, solltest du aufpassen und ihr eine möglichst ausgewogene Ernährung bieten. Auch genetische Veranlagung oder Verletzungen können dabei als Auslöser gelten. Leider ist eine Arthrose nicht heilbar. Jedoch gibt es Medikamente, die die Schmerzen lindern können. Eine entsprechende Physiotherapie und angepasste Bewegung erhalten die Mobilität deiner Katze.

Knochenbruch

Ein Knochen kann sowohl einfach als auch mehrfach brechen. Bei der zweiten Variante sind häufig auch noch Muskeln, Adern, Nerven oder Sehnen geschädigt. Außerdem unterscheidet man zwischen einem offenen und geschlossenen Bruch. Am häufigsten werden Knochenbrüche bei Katzen durch Verkehrsunfälle verursacht. Auch bei Stürzen aus dem Fenster oder bei Zusammenstößen mit Gegenständen kann dies geschehen. Bei Knochenbrüchen kommen stabilisierende Schienenverbände oder Kunststoffgipse zum Einsatz. Deine Aufgabe ist, den verletzten Bereich mit einer Schiene zu stützen. Der Tierarzt wird dann den Knochen wieder in die richtige Position bringen. In seltenen Fällen ist eine Operation unumgänglich.

Verstauchung oder Verzerrung

Manchmal zeigt die Katze ein solches Verhalten bei Verstauchungen oder Verzerrungen. Diese inneren Verletzungen können vor allem durch einen Sprung entstehen. Zwar sind Katzen von Natur aus gute Springer und können durch ihren beweglichen Körper auch aus großer Höhe Sprünge unbeschadet überstehen, doch ab und an passieren auch ihnen Unfälle. So kann es vorkommen, dass deine Katze nicht optimal auf ihren Pfoten landet und sich so eine Prellung, Zerrung oder Verstauchung zuzieht. Meist fertigt der Tierarzt ein Röntgenbild an, um festzustellen, ob wirklich lediglich eine Verstauchung vorliegt oder doch ein Knochenbruch. Verstauchungen und Verzerrungen heilen im Gegensatz zu einem Bruch meist von selbst.

Thrombose

Thrombose ist eine Gefäßerkrankung, bei der sich ein Blutgerinnsel bildet. Während bei uns eine Thrombose meist in den Venen vorkommt, tritt bei Katzen normalerweise die arterielle Form auf. Dies ist für deine Katze sehr schmerzhaft und muss auf jeden Fall behandelt werden. Erst wenn das Blutgerinnsel (Thrombus) die Arterie komplett verstopft, handelt es sich um eine Thrombose. Das kann bei deiner Katze zu Lähmungen und starken Schmerzen führen. Die Krankheit tritt fast immer in Zusammenhang mit Herzproblemen auf. Sollte deine Katze also an einem Herzproblem leiden und Symptome wie Lähmung und Schmerzen der Gliedmaßen aufzeigen, ist der Gang zum Tierarzt dringend notwendig. Eine Thrombose kann nämlich gegebenenfalls mit dem Tod enden.

Katzenschnupfen

Katzenschnupfen ist eine hochansteckende Erkältung, welche durch verschiedene Bakterien und Viren ausgelöst wird. Vor allem die kleinen Bakterien Chlamydien gehören zu den Erregern des Katzenschnupfens. Besonders Vierbeiner mit einem schwachen Immunsystem, etwa wie junge, alte oder bereits erkrankte Katzen, sind anfällig dafür. Katzenschnupfen ruft nicht nur Symptome der Nase und Augen hervor, sondern äußert sich auch durch Verlagerung der Erreger in den Gelenken. Dementsprechend kann selbst Humpeln auf Katzenschnupfen hindeuten.

Überblick über mögliche Ursachen:

  • Kralle ausgerissen
  • Verbrennung
  • Insektenstich
  • Fremdkörper
  • Schnittverletzung
  • Impfung bzw. Spritze
  • Biss oder Abszess 
  • Gelenkerkrankung
  • Arthritis
  • Arthrose
  • Knochenbruch
  • Verstauchung oder Verzerrung
  • Thrombose 
  • Katzenschnupfen

Katze humpelt: Maßnahmen

Lahmheit bzw. Humpeln an sich ist keine eigenständige Krankheit. Es ist vielmehr ein Symptom für andere Gesundheitsstörungen. Aus diesem Grund muss nicht das Humpeln selbst bekämpft werden, sondern die eigentliche Ursache. Je nach Ursache musst du entsprechend unterschiedlich handeln. Folgende Maßnahmen sind in jedem Fall vorzunehmen:

Gib deiner Katze Ruhe

Egal ob es sich um eine Schnittwunde, Verbrennung, Verstauchung oder Sonstiges handelt, wenn deine Katze auf einmal anfängt zu humpeln, ist es wichtig, die Ruhe zu bewahren und nicht in Stress zu verfallen. Die Katze wird schon selbst Unruhe und Stress verspühren, sodass du es nicht noch mehr verstärken sollst. Daher gilt für dich, beruhigend auf die Samtpfote einzuwirken. Wenn deine Katze ein Freigänger ist, sollte sie bis zur Heilung der Verletzung unbedingt zu Hause bleiben, egal wie sehr sie nach draußen möchte.

Beobachte deine Katze

Wenn deine Katze anfängt zu humpeln und du keine schwere Verletzung erkennen kannst, solltest du ihre Bewegungen genauer analysieren. Dadurch kannst du eventuelle notwendige Maßnahmen ableiten. Da das Humpeln an sich nicht immer einen Notfall darstellt, solltest du auch den Allgemeinzustand deiner Katze beobachten. Mit folgenden Fragen kannst du dem Humpeln deiner Katze auf den Grund gehen:

  • Frisst deine Katze normal?
  • Ist sie deutlich ruhiger als sonst?
  • Hat sie äußerlich wahrnehmbare Verletzungen? 
  • Lässt sie sich an der vermeintlich schmerzenden Pfote anfassen? 
  • Ist nur eine Gliedmaße oder sind mehrere betroffen?
  • Sind Schwellungen an den Gelenken von außen sichtbar?
  • Sind bestimmte Stellen an den Gelenken deutlich wärmer?

Erste Hilfe

Wenn deine Katze humpelt, sollte bis zur weiteren Abklärung durch den Tierarzt eine Schonung erfolgen. Folgende Schritte kannst du vor dem Tierarztbesuch eigenständig durchführen:

  1. Sobald du merkst, dass deine Katze humpelt, solltest du dir die betroffene Stelle bzw. Pfote genau anschauen. In der Regel hinken Katzen, weil ihnen ein Bein beim Laufen wehtut. Überprüfe also vorsichtig, ob eine äußere Verletzung vorliegt (Schnitte, Bisse, etc.). 
  2. Wenn du keine äußere Verletzung feststellen kannst, ist es möglich, dass die Pfote verstaucht ist. Auch Verzerrungen oder Knochenbrüche sind möglich. Schaue also genau, ob du eine deutliche Verformung eines Gelenkes erkennst oder eine Schwellung im Vergleich zur anderen Seite siehst. 
  3. Untersuche die Pfotenballen inklusive Zwischenzehenbereich und Krallen nach Fremdkörpern (Stachel, Scherben, etc.), kleinen Rissen oder wunden Stellen. 
  4. Nach der Untersuchung mit dem Auge kannst du vorsichtig die Gelenke abtasten, um möglicherweise überwärmte Punkte, Verhärtungen oder Verspannungen zu erfühlen. Währenddessen kannst du auf eventuelle Schmerzäußerungen deiner Samtpfote wie Zusammenzucken, Umdrehen zum Schmerz oder Jaulen achten.

Katze humpelt: Wann zum Tierarzt?

Wenn deine Katze neben dem Humpeln eine deutliche Veränderung im Allgemeinbefinden zeigt, solltest du schnell den Tierarzt aufsuchen, da dies auf eine ernsthafte Erkrankung hindeuten kann. Auch äußere Verletzungen sollten nicht auf die leichte Schulter genommen werden. Dadurch können Bakterien in den Blutkreislauf deiner Katze gelangen und zu Infektionen führen. Die Behandlung richtet sich dann entsprechend nach der Ursache der Lahmheit. Sie wird daraufhin vom Tierarzt mittels einer allgemeinen und speziellen klinischen Untersuchung diagnostiziert. Dabei wirst du ihm eine große Hilfe sein, wenn du ihm einen möglichst ausführlichen Vorbericht gibst. Dafür helfen dir vor allem folgende Fragen:

  • Wann trat das Humpeln zum ersten Mal auf?
  • Hast du einen Sturz, Biss, Insektenstich oder Sonstiges mitbekommen? 
  • Tritt das Hinken schon seit längerem auf? 
  • Tritt es immer wieder auf?
  • Zeigt sie weitere Veränderungen im Allgemeinbefinden?

Hat deine Katze auch schon mal plötzlich angefangen zu humpeln? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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