Hundebiss – Wie vermeide ich, dass mein Hund andere beißt?

Ein Hund, der aggressives Verhalten gegenüber anderen Vierbeinern oder sogar Menschen zeigt, kann ein hohes Risiko darstellen. Besonders wenn er andere Hunde beißt, ist er eine große Gefahr. Meist spielt dabei die Erziehung eine wesentliche Rolle. Erfahre hier, was du im Falle eines Hundebisses tun solltest und was du tun kannst, um eine solche Situation zu vermeiden.

Hund rennt

Video des NDR Ratgebers zu gefährlichen Hundebissen

Gefährliche Hundebisse: Schattenseite des Hunde-Booms – NDR

Hundebiss: Wie wird mein Hund behandelt?

Wenn dein Hund von einem anderen Vierbeiner gebissen wurde, solltest du zunächst Ruhe bewahren. Bring deinen Hund in Sicherheit. Eine leichte Bisswunde muss nicht gleich vom Tierarzt behandelt werden. Oberflächliche Hautverletzungen kannst du säubern, desinfizieren und verbinden

Bei tieferen Wunden und ernsten Verletzungen sieht das jedoch anders aus. In diesem Fall solltest du deinen Liebling direkt zum Tierarzt bringen. Dort können eventuell vorhandene Fremdkörper entfernt sowie eine fachmännische Reinigung und Desinfektion der Wunde vorgenommen werden.

Darüber hinaus kann der Arzt prüfen, ob der Hundebiss weitere Schäden verursacht hat und die Bisswunde möglicherweise genäht werden muss. Zur Vermeidung einer Infektion wirst du zudem vermutlich ein geeignetes Antibiotika verordnet bekommen.

Hundebiss: Wie kann ich einen Hundebiss verhindern?

Bevor ein Hund beißt, sendet er meistens Warnsignale ab wie z.B.

  • Zurückweichen
  • Hochziehen der Lefzen
  • Fletschen der Zähne
  • Knurren
  • Angelegte Ohren
  • Gesträubtes Fell
  • Hoch aufgerichtete oder eingeklemmte Rute

Bei solchen Anzeichen solltest du dich entschlossen und ruhig in eine andere Richtung bewegen und die Begegnung mit dem Vierbeiner vermeiden. Wenn dein Hund nur bestimmten Hundegruppen gegenüber aggressiv ist, kannst du sogar vorausschauend spazieren gehen.

Wenn dein Hund trotz der getroffenen Maßnahmen aggressives Verhalten zeigt, sollte ihm in der Öffentlichkeit ein Maulkorb angelegt werden. Achte darauf, dass du ihn positiv an den Maulkorb gewöhnst.

Die Erziehung spielt eine große Rolle

Ausschlaggebend für das Verhalten deines Hundes bist letztendlich du. Du musst ihm beibringen, was du von ihm erwartest und wie er sich im Zusammenleben mit anderen Tieren zu verhalten hat. Beginne schon in jungen Jahren mit der Erziehung und sei konsequent. 

Die meisten Hundehalter handeln nicht in böser Absicht, sondern vielmehr aus Unsicherheit, Unwissenheit oder falsch verstandener Tierliebe. Manchmal liegt das aggressive Verhalten deines Hundes gar nicht an dir selbst, sondern an früheren traumatischen Erlebnissen, zum Beispiel, wenn du deinen Hund erst im Erwachsenenalter aus dem Tierheim gerettet hast. Wenn du deinen Hund nicht selbst erziehen kannst, solltest du mit ihm in die Hundeschule gehen. Auf diese Weise kannst du sicherstellen, dass dein Hund keine Gefahr für andere darstellt.

Wurde dein Hund schon einmal von einem anderen Vierbeiner gebissen? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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