Hunde-ABC: Die wichtigsten Gesundheitsbegriffe

Wir erklären dir in unserem aktuellen Glossar die wichtigsten Begriffe rund um die Gesundheit deines Hundes.

Brauner Hund, der die Zunge rausstreckt

A

Alleinfutter

Futter, was den Hund mit allen wichtigen Nährstoffen versorgt. Mehr dazu

Allergie

Überreaktion des Immunsystems auf bestimmte Stoffe. Der Organismus stuft die normal harmlosen Stoffe als Gefahr ein, und es kommt zu einer Abwehr des Körpers. Mehr dazu

Arthrose

Als Arthrose bezeichnet man eine chronischeVerschleißerscheinung an den Gelenken. Dabei kommt es zunächst zu einer Rückbildung, bzw. Zerstörung des Gelenkknorpels. Tritt ein solcher Gelenkverschleiß bei deinem Hund ein, verursacht dies Schmerzen. Grundsätzlich können alle Gelenke von Arthrose betroffen sein. In den meisten Fällen sind jedoch die Ellenbogen-, Hüft- und Sprunggelenke der Hunde betroffen. Arthrose ist dabei ein schleichender Prozess, der von Zeit zu Zeit schlimmer wird und nichtheilbar ist. Mehr dazu

Atopische Dermatitis

Hautallergie, ausgelöst durch Hausstaubmilben sowie Pollen von Blüten oder Gräsern. Mehr dazu

B

BARF

„Biologically Appropriate Raw Food“. Im Deutschen wird es als „Biologisches artgerechtes rohes Futter“ bzw. „Biologisch artgerechte Rohfütterung“ übersetzt. Das Konzept sieht vor, Hunde und Katzen nur rohes Fleisch sowie andere tierische Bestandteile mit Gemüse und wichtigen Spurenelementen zu geben. Mehr dazu

Blasenentzündung

Eine Blasenentzündung, auch Zystitis genannt, ist eine Entzündung der Harnblase, wobei oftmals auch die Harnröhre betroffen ist. Dabei kommt es zur Reizung und Entzündung der Blasenwand, wodurch das Ablassen des Urins schmerzhaft ist und häufiger in kleinenMengen erfolgt. Eine Blasenentzündung ist meist eine Folgeerkrankung, hinter der viele verschiedene Ursachen stecken können. Sowohl Rüden als auch Hündinnen können von einer Zystitis betroffen sein. Mehr dazu

Bierhefe

Stoff, der gut für das Fell deines Hunde ist. Gibt es flüssig, in Tablettenform, als Flocken oder Pulver. Mehr dazu

Biotin

Vitamin, das die Bildung von Keratin, dem wichtigsten Haarbaustein, ermöglicht. Biotin ist gut für gesundes Hundefell. Mehr dazu

Body Condition Score

Zeigt, wie der Körperbau eines Hundes sein sollte und welche Anzeichen auf Unter- oder Übergewicht hindeuten. Mehr dazu

F

Flohallergie

Weit verbreiteste Allergie bei Hunden überhaupt. Sie wird durch Eiweißverbindungen im Speichel der Flöhe verursacht und kann theoretisch bei jedem Vierbeiner, der unter Flohbefall leidet, auftreten. Symptome sind besonders starker Juckreiz, Hautrötungen und eitrige Entzündungen. Mehr dazu

Futtermittelallergie

Der Hund verträgt einen bestimmten Inhaltsstoff seines Futters nicht. In der Regel sind es tierische Eiweißquellen wie Rindfleisch oder Milchprodukte, die eine solche Allergie auslösen. Außerdem gilt Getreide, insbesondere Weizen, als Verursacher einer Überreaktion. Die Symptome sind Juckreiz, Ausschlag, Ohrenentzündungen und Verdauungsbeschwerden. Mehr dazu

G

Giardien

Giardien sind Parasiten, die sehr häufig milde bis schwere Durchfälle auslösen. Sie sind gelblich verfärbt oder ähneln einem Kuhfladen. Hier kann nur noch ein Tierarzt helfen. Manche Varianten der Giardien können auch den Menschen befallen und Kopfschmerzen sowie Durchfälle auslösen. Mehr dazu

Grünlippmuschel

Grünlippmuschelpulver enthält hochwertige Eiweiße, körpereigene Glykosaminoglykane, essentielle Omega-3-Fettsäuren, Antioxidantien sowie die Mineralstoffe und Spurenelemente Kalium, Kalzium, Magnesium, Natrium sowie Silizium. Es kommt in Neuseeland vor und hilft unter anderem bei Arthrose. Mehr dazu

H

Hämatochezie

Rotes Blut im Stuhl, dessen Ursache im hinteren Teil des Verdauungstraktes liegt. Bei Hämatochezie ist es meist frisch und stammt oft typischerweise vom Dickdarm oder dem Rektum. Entweder ist das Blut im Stuhl deines Hundes vermischt oder wird durch einzelne Blutstropfen erkennbar, wenn er mal muss. Die Menge kann dabei von kleinen Auflagerungen bis hin zu beachtlichen Mengen reichen. Blutiger Durchfall ist hierbei neben dem Blut im Stuhl oft eine Begleiterscheinung. Mehr dazu

Herbstgrasmilben

Parasiten, die sich vor allem von Juni bis Oktober den Hund befallen. Sie befallen vor allem die Stellen des Körpers, die mit Gras in Kontakt kommen. Dabei suchen sich die Milben besonders dünne Haut aus und geben dort ihr Speichelsekret ab. Mehr dazu

K

Kokosöl

Kokosöl ist ein sehr wertvolles Naturprodukt, das von der bis zu 30 Meter hohen Kokospalme stammt. Diese wächst vorwiegend in tropischen Küstenregionen und ist seit mindestens 3000 Jahren eine geschätzte Kulturpflanze. Kokosnuss ist eigentlich keine Nuss, sondern eine einsamige Steinfrucht. Das weiße Fruchtfleisch ist die Substanz des Samens, aus dem Kopra, Kokosfleisch und Kokosöl gewonnen werden. Mehr dazu

L

Lachsöl

Zählt zu den Fischölen und tierischen Fetten, welches zu 100% aus Lachsen gewonnen wird. Dadurch stammt es direkt aus der Natur und enthält einen besonders hohen Anteil an wertvollen ungesättigten Fettsäuren, wie Omega-3 und Omega-6. Da sie nicht vom Körper selbst hergestellt werden können, musst du sie deinem Hund mit seiner Nahrung zuführen. Mehr dazu

Lungenwurm

Lungenwürmer sind weltweit verbreitet. Dabei handelt es sich um einen speziellen Rundwurm, der sich direkt in den Bronchien des Hundes festsetzt. Dieser Wurm löst dort eine intensive Entzündung aus. Besonders gefährdet sind Junghunde, die zwischen ein und zwei Jahre alt sind. Die Übertragung der Parasiten erfolgt dadurch, dass die Hunde entweder aus Neugier eine mit Lungenwürmern infizierte Schnecke fressen oder die Schnecke unbewusst aufnehmen. Mehr dazu

M

Magendrehung

Versucht dein Hund, sich ständig zu erbrechen, kann eine Magendrehung die Ursache sein. Dieser lebensgefährliche Zustand kann besonders bei großen Hunden auftreten, wenn diese viel gefressen haben und sich anschließend intensiv bewegen. Mehr dazu

Meläna

Schwarzes Blut im Stuhl. Gelangt es schon früh in den Verdauungstrakt, verändert sich dadurch seine Farbe. Das spricht meist dafür, dass die Ursache im vorderen Teil des Verdauungstraktes zu finden ist. Dunkles Blut ist oft ein Alarmsignal, da es auf Probleme im Magen oder Dünndarm zurückzuführen ist. Mehr dazu

N

Nassfutter

Futter, was zu 75 bis über 80 % aus Wasser besteht. Vor allem Fleisch, Geflügel-Schlachtabfälle, Blut, Innereien und Getreide sind dort enthalten. Mehr dazu

P

Parvovirus

Der Parvovirus ist ein ernsthafter Virus und ist besonders für Welpen gefährlich. Symptome wie Erbrechen, Durchfall, Appetitlosigkeit und Blut im Stuhl sind dabei der Normalfall. Da diese Krankheit tödlich sein kann, sollte dein Hund im Falle eines Parvovirus sofort von einem Tierarzt untersucht werden. Mehr dazu

S

Seealgenmehl

Seealgenmehl ist vor allem reich an Jod und wird aus Meeresalgen gewonnen. Zudem enthält es Kalium, Natrium, verschiedene Aminosäuren und die Vitamine A, B, C und E. Es hat einen positiven Einfluss auf den gesamten Stoffwechsel. Mehr dazu

T

Trachealkollaps

Bei einem Trachealkollaps handelt es sich um das Zusammenfallen der Luftröhre. Besonders kleinere Hunderassen wie der Chihuahua oder der Yorkshire Terrier sind häufig davon betroffen. Der Trachealkollaps tritt anfallsartig auf und wird besonders durch Aufregung, Bellen, Freude oder durch Ziehen am Hals durch das Halsband ausgelöst. Mehr dazu

Trockenfutter

Trockenfutter besteht nur zu 8 bis 10 % aus Wasser. Es enthält meistens getrocknetes Frisch- oder Gefrierfleisch, Geflügel-Vorgetrocknetes oder tierische Futtermittel. Mehr dazu

Z

Zwingerhusten

Bei Zwingerhusten handelt es sich um eine weitverbreitete, ansteckende Erkrankung der oberen Atemwege, die vor allem durch Viren und Bakterien hervorgerufen wird. Neben dem trockenen Husten, welcher oft von Würgen begleitet wird, zählen Fieber, Erbrechen von Schleim und Nasenausfluss zu den typischen Symptomen. Mehr dazu

Die richtige Bewegung und das Futter sind essentiell für die Gesundheit deines Hundes. Das meinen auch deutsche Hundehalter in unserer Umfrage. In der nachfolgenden Infografik siehst du die Ergebnisse der Befragung.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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Ein Kommentar

  1. Michelle
    7. November 2019 um 14:32
    Michelle: Oh schön, das Glossar ist sehr hilfreich :)