Hund hat Durchfall – Was du jetzt tun solltest


Jeder Hundehalter kennt es – Durchfall beim geliebten Vierbeiner. Doch was ist zu tun? Ab wann solltest du zum Tierarzt? Und was sind die Ursachen? Wir zeigen dir, wie du die Magen-Darm-Gesundheit deines Hundes wieder auf Vordermann bringst.

Hund hat Durchfall. Erwachsener Golden Retriever macht Hundeblick.

Wie äußert sich Durchfall beim Hund?

Unwohlsein zeigt sich bei Hunden häufig durch Durchfall. Durchfall ist die Ausscheidung von dünnflüssigem oder breiigem Kot. Der Mediziner spricht in diesem Kontext von Diarrhöe. Entgegen dem weit verbreiteten Mythos ist Durchfall jedoch keine Hundekrankheit, sondern ein Symptom vielfältiger Ursachen im Darmtrakt und somit keine Erkrankung an sich. Diese Erkrankungen können vielfältige Ursachen haben. Diarrhöe wird grundsätzlich in 2 verschiedenen Kategorien unterteilt: Akuter Durchfall und chronischer Durchfall. Vom chronischen Durchfall spricht man, wenn sich der Durchfall über mehr als 2 Wochen erstreckt.

Ursachen von Durchfall bei Hunden

Die tatsächlichen Ursachen des Durchfalls kann meist nur ein Tierarzt nach einer dann erfolgenden Laboruntersuchung feststellen. Jedoch kommen als mögliche Ursachen folgende in Betracht:

  • Falsche/ Verdorbene Nahrung: Manchmal frisst dein Hund beispielsweise Unrat vom Wegrand oder aus der Mülltonne, bestenfalls kann es hier zu unangenehmem Mundgeruch kommen. Im schlimmsten Fall – je nach Verwesungsgrad – sogar zu Vergiftungen. Auch zu kaltes Futter direkt aus dem Kühlschrank sollte vermieden werden.
  • Ungeeignete Ernährung: Auf gewürztes Essen oder Milchprodukte solltest du bei der Hundeernährung verzichten. Auch für den Hund unverträgliche Lebensmittel wie Tomaten, Zwiebeln, Avocados, Weintrauben, Schokolade und viele weitere gehören nicht auf den Speiseplan deines Vierbeiners. Außerdem ist der Verzicht von Knochen und Gräten bei der Gabe von Fleisch und Fisch wichtig. Qualitativ schlechtes Futter z.B. mit schlechter Eiweißqualität oder sehr viel Kohlenhydraten sollte nicht gefüttert werden.
  • Tierfutterallergien: Manche Hunde haben Unverträglichkeiten auf verschiedene Lebensmittel wie z.B. auf bestimmte Fleischsorten oder Konservierungsstoffe und können allergisch darauf reagieren.
  • Ernährungsumstellung: Eine zu plötzliche Nahrungsumstellung z.B. von Trockenfutter auf BARF kann den Magen deines Hundes überfordern.
  • Giftstoffe/ schädliche Substanzen: Ausgelegte Giftköder oder unbeabsichtigt gefressene Pflanzen- oder Tiergifte sowie Dünger können zur Ursache für Durchfall beim Hund werden. Auch ist darauf zu achten, dass der Hund nicht unsauberes Wasser zu sich nimmt.
  • Medikamente: Nebenwirkungen von Medikamenten, vor allem von Antibiotika, können Durchfall verursachen.
  • Magen-Darm-Erkrankungen: Vielleicht leidet dein Hund unter einer Bauchspeicheldrüsenentzündung? Oder er hat akute bakterielle und/ oder virale Magen-Darm-Infekte? Auch Magen-Darm-Parasiten wie Würmer (Helminthen) oder Einzeller (Protozoen, Giardien) können Durchfall verursachen. Wenn du diese Vermutung hast, kontaktiere bitte einen Tierarzt.
  • Psychische Ursachen: Stress kann als Folge von Angst und Nervosität Durchfall verursachen.
  • Organerkrankungen: Eine Erkrankung von wichtigen Organen wie Leber, Bauchspeicheldrüse und Nieren kann auch die Ursache für dem Durchfall deines Hundes sein. Eine genaue Diagnose kann dein Tierarzt geben.

Symptome bei Hundedurchfall

Die Symptome beim Durchfall und insbesondere die Form der Ausscheidungen können ein breites Spektrum zeigen:

  • Blutdurchsetzter Kot
  • Sehr flüssiger, schleimiger bis wässriger Durchfall
  • Sehr dunkler bis schwarzer Kot
  • Brechdurchfall – Erbrechen und Durchfall gleichzeitig
  • Unterleibskrämpfe / Bauchschmerzen
  • Starke Blähungen, besonders beim Kotabsatz
  • Häufiger Kotabsatz (5 Mal und mehr hintereinander)
  • Appetitlosigkeit und Abmagerung
  • Fieber – mehr als 40 °C
  • Wesensveränderung – wird lethargisch und unruhig

Bei Häufung dieser Symptome empfiehlt sich der sofortige Gang zum Tierarzt. Insbesondere bei Welpen kann es bei anhaltendem Durchfall schnell gefährlich werden. Mit den Hundekindern solltest du noch am selben Tag zum Tierarzt, da sie viel geringere Reserven als ein ausgewachsener Hund haben und viel schneller dehydriert und geschwächt sind.

Golden Retriever Welpe macht den Hundeblick
Golden Retriever Welpe macht den Hundeblick

Wie erkenne ich, ob mein Hund Bauchschmerzen hat?

  • Er bewegt sich langsamer und eventuell steifer.
  • Er krümmt seinen Rücken.
  • Er nimmt die sogenannte „Gebetsstellung“ ein, vorne tief und hinten hoch.
  • Er nimmt andere ungewöhnliche Positionen ein, wie z.B. die Rückenlage.
  • Er presst häufig und angestrengt, um Kot abzusetzen.
  • Er zieht sich zurück oder reagiert ungewohnt aggressiv, wenn du seinen Bauch streicheln willst.

Gute Nachrichten trotz Durchfall beim Hund

In den allermeisten Fällen erledigt sich der Durchfall innerhalb von 2 bis 4 Tagen mit der richtigen Pflege von selbst. Als Hundehalter gilt es zu unterscheiden, ob es sich bei dem veränderten Stuhlverhalten des Schützlings um eine möglicherweise schwerwiegende Erkrankung handelt oder lediglich eine harmlose Ursache dahintersteckt. In erster Linie sollte Durchfall beim Hund aber immer ernst genommen werden.

Was kann ich gegen den Durchfall beim Hund tun?

Grundsätzlich gilt, dass man lieber einmal zu viel als zu wenig den Tierarzt aufsuchen sollte. Da es jedoch auch harmlosere Ursachen für kurzweilige Verdauungsprobleme bei Hunden gibt, haben sich einige Hausmittel für eine hauseigene Behandlung bewährt. Zudem wartet man meist, wenn der Hund unter Durchfall leidet, aber ansonsten keinerlei Begleitsymptome zeigt, zuerst einige Stunden ab. In dieser Zeit kannst du mit den unten genannten Heilmitteln seine Selbstheilungskräfte unterstützen. Einige der Tipps sind auch bei schwerwiegenderen Fällen als Begleittherapie sinnvoll und notwendig. Auch zur Prävention von Durchfall können manche dieser Maßnahmen helfen.

Oberste Priorität sollte – wie beim Menschen auch – bei Durchfall immer auf dem Wasserhaushalt liegen. Biete dem Hund also unbedingt reichlich frisches Wasser an und achte darauf, dass er dieses auch annimmt. Notfalls versuche ihn zum Trinken zu animieren! Denn durch den Durchfall verliert dein Hund viel Flüssigkeit, was wiederum eine Dehydrierung mit nachfolgendem Kreislaufkollaps zur Folge haben kann.

Beagle trinkt frisches Wasser aus Napf
Beagle trinkt frisches Wasser aus Napf

Setze deinen tierischen Begleiter auf strenge Diät und gib ihm 12 bis 24 Stunden lang kein Futter. Ein Fastentag kann die Verdauung des Hundes – je nachdem, was als Durchfallursache vorliegt – beruhigen, denn durch das Fasten werden Magen und Darm entleert. Das soll verhindern, dass der Darm dem Körper Wasser entzieht und den Durchfall verstärkt. Natürlich muss der Hund auch in dieser Zeit – wie immer – Wasser zur freien Verfügung haben.

In der 2. Phase sollte der Hund mit speziellem Schonfutter angefüttert werden. Das dient dazu, die Verdauung wieder in Gang zu bringen. Einfach weich gekochten Reis mit etwas gekochtem Hühnerfleisch mischen (ohne Haut und Knochen). Optional kann, wer mag und wenn keine Unverträglichkeiten vorliegen, das Ganze noch mit ungesüßtem Quark, Joghurt oder Hüttenkäse vermischen. Anschließend das Futter in viele kleine, gut verdauliche Mahlzeiten über den Tag verteilen. Die Aufteilung der Futterration soll den gereizten Magen-Darm-Trakt entspannen und ihm bei der Verdauung helfen. Eine geeignete Ernährung kann den Wiederaufbau der Darmflora unterstützen.

Schonfutter während des Durchfall beim Hund

Das Futter, das du dem Vierbeiner nun anbietest, sollte die in Mitleidenschaft gezogenen Organe beruhigen und ihre selbstheilenden Kräfte unterstützen.

Morosche Karottensuppe

Die Morosche Karottensuppe ist eines der besten Hausmittel gegen Durchfall. Es kann Hund und Mensch gleichermaßen helfen. Dieses einfache Rezept ist ein kleines Wundermittel, denn Möhren können Antibiotika ersetzen. Als ganz normales Futter bei Durchfall verabreicht, ist es immer einen Versuch wert. 

Hund knabbert Möhren an
Hund knabbert Möhren an
  • 500 g geschälte Möhren
  • 1 l abgekochtes Wasser
  • 1 TL Salz (am besten Meersalz oder Himalaya-Salz)

Die Möhren mit dem Wasser mindestens 1,5 Stunden köcheln lassen. Danach durch ein Sieb drücken oder pürieren und die Suppe wieder mit abgekochtem Wasser auf 1 Liter auffüllen. Salz dazu geben. Fertig.

Zur Verfeinerung und je nach Gesundheitszustand der Fellnase kann auch etwas Hühnerfleisch mitgekocht oder extra gekocht werden, welches später in kleinen Mengen in die Suppe kommt. Wenn sich Besserung zeigt, kann mit Schonkost begonnen werden.

Das Geheimnis der Suppe ist die lange Kochzeit (mind. 1,5 Stunden). Durch das lange Kochen werden bestimmte Stoffe freigesetzt (Oligogalakturonsäuren). Diese Stoffe blockieren die Haftung der Bakterien an der Darmwand. Die Bakterien können somit ausgeschieden werden und keinen Durchfall mehr verursachen. Eine Besserung tritt meist nach 1 bis 2 Tagen ein.

Schonkost-Rezept für einen circa 10 Kilogramm schweren Hund

  • 125 g Hühnerfleisch weich gekocht und klein geschnitten (helles Fleisch ohne Haut und Knochen)
  • 300 g sehr weich gekochter, schleimiger Reis
  • Optional, nach Geschmack: 125 g Quark, Joghurt oder Hüttenkäse

Am besten führst du genau Buch, was und wann in welcher Menge gefüttert wurde. Auch wenn sich der Zustand deines Lieblings gebessert hat – unbedingt die Kaloriensumme der Normalration des Hundes einhalten. Gib während dieser Zeit bitte nur abgekochtes Wasser zum Trinken. Auch Mineralwasser solltest du abkochen, da auch das Bakterien-belastet sein kann. Zudem empfiehlt sich, den Stuhlgang genau im Auge zu behalten. Auf das Füttern von Leckerlis und Kauknochen ist während oder kurz nach einem akuten Durchfall zu verzichten. Möglicherweise könnte der Verzehr dazu führen, dass der Magen-Darm-Trakt wieder überlastet und erneut mit Durchfall reagiert. Ebenfalls zu beherzigen ist, dass jemand, der krank ist, Ruhe benötigt. Das gilt auch für deinen Vierbeiner. Der Körper ist vom Durchfall geschwächt. Also dehne die alltäglichen Gassi-Runden nicht zu sehr aus, vermeide anstrengende, bergige Strecken und passe dich der Geschwindigkeit deines Hundes an. Wenn trotz der Schonkost und deiner Krankenpflege keine Besserung einsetzt, solltest du mit dem Hund zum Tierarzt.

Übergang von Schonkost zu Normalkost

Ab dem 4. Tag – sofern sich die Verdauung deines tierischen Freunds normalisiert hat – solltest du langsam damit beginnen, der Schonkost das gewohnte Futter unterzumischen. Von Tag zu Tag sollte der Anteil des gewohnten Futters im Verhältnis zu der Schonkost immer größer werden. In etwa weiteren 5 Tagen sollte man so wieder voll beim Normalfutter sein. Weiterhin ist die genaue Kontrolle des Stuhlgangs ratsam. Wenn sich die anfängliche Besserung durch die Schonkost nun wieder verschlechtert, kann es am herkömmlichen Futter liegen. Qualitativ minderwertiges Futter besitzt zu viele Kohlenhydrate und schlechte Eiweiße.

Nahrungsergänzungen gegen Durchfall beim Hund

Der Vitaminhaushalt deines Vierbeiners muss behutsam wieder aufgebaut werden. Da Schonkost nicht ausreichend Vitamine und Mineralstoffe enthält, ist es ratsam nach 5 Tagen mit der Zugabe von Nahrungsergänzungsmitteln zu beginnen.

Energie und Elektrolyte

In der Zeit nach dem Durchfall und auch während des Fastens kannst du Präparate mit sogenannten Energien (Zuckerverbindungen und Öle) und Elektrolyten verabreichen (z.B. Oralade, Virbac Multi-Elektrolyte), die der Hund statt frischem Wasser angeboten bekommt. Das ist sinnvoll, um den gereizten Organismus des Hundes vor weiteren Organschäden zu bewahren. Das gilt insbesondere bei schwachen, alten Tieren und Welpen.

Beim Tierarzt und in Fachgeschäften bekommst du, neben fertiger Schonkost für an Durchfall erkrankte Hunde, auch Präparate mit darmaufbauenden Stoffen wie Präbiotika, Probiotika, Ballaststoffen, Gerbstoffen und Toxinbindern. Diese Mittel arbeiten mit Wirkstoffen aus der Naturheilkunde.

Ballaststoffe

Ballaststoffe sind langsam fermentierbare, quellfähige Pflanzenfasern. Sie können große Mengen Wasser aufsaugen” und dadurch sofort die Konsistenz des Hundekots verbessern. Setze z.B. Kleie, Futterzellulose oder Flohsamen einfach der Schonkost bei.

Präbiotika

Präbiotika sind gut fermentierbare, lösliche Pflanzenfasern. Sie dienen den nützlichen Darmbakterien der normalen Darmflora des Hundes als Nahrung und fördern dessen Vermehrung. Die Vermehrung von Krankheitskeimen wird dadurch unterdrückt und die Darmflora kommt schneller wieder ins Gleichgewicht. Auch die löslichen Pflanzenfasern quellen im Darm auf und können so die Kotkonsistenz verbessern. Es entstehen beim Abbau (Fermentation) der löslichen Fasern zudem Substanzen, welche die Darmwandzellen zur Energiegewinnung nutzen. Zu den löslichen Fasern gehören z.B. Pektin, Guar, Inulin, FOS und MOS. Das einfachste und wohl bekannteste Hausmittel aus dieser Kategorie ist geriebener ungeschälter Apfel.

Probiotika

Probiotika sind lebende Mikroorganismen. Meist handelt es sich um milchsäurebildende Bakterien wie Enterococcus faecium. Sie hemmen das Wachstum krankmachender Bakterien, indem sie sie von der Darmwand verdrängen” und mit ihnen um Nahrung konkurrieren. Ihnen wird ein entzündungshemmender Effekt auf die Darmwandzellen nachgesagt, und sie können zudem das Immunsystem anregen. Eine Kombination von Probiotika und Präbiotika ist zur Erweiterung des Schonfutters für den Hund am besten. So haben die gewollten guten Bakterien” die nötige Nahrung für einen guten Start auch in einem kranken Darm. Produkte, die aus einer Kombination von Präbiotika und Probiotika bestehen, nennt man auch Synbiotika.

Gerbstoffe und Toxinbinder

Gerbstoffe (Adstringentien) haben die Aufgabe, dass Eiweiße im Darm verklumpen und so eine schützende Membran an der Darmwand bilden. Die Aufnahme von Giftstoffen oder das Eindringen von Keimen soll so verhindert werden. In der Naturheilkunde tritt Gerbstoff häufig in der Form von z.B. Eichenrinde auf.

Toxinbinder (Adsorbentien) dienen dem Unschädlichmachen von Giftstoffen. Der bekannteste Vertreter ist wohl die medizinische Kohle, auch Aktivkohle oder Kohletabletten genannt. Sie sind bei akutem Durchfall in der Lage, Giftstoffe aus dem Magen-Darm-Trakt zu absorbieren. Die Aktivkohle unterstützt dabei die Ausscheidung der giftigen Stoffen aus dem Verdauungsbereich des Hundes.

Ist dein Hund auf bestimmtes Tierfutter angewiesen, etwa aufgrund bestimmter Organerkrankungen oder Diabetes? Und/ Oder muss er noch spezielle Medikamente zu sich nehmen? Dann empfiehlt sich das Gespräch im Vorhinein mit dem Tierarzt.

Ansteckung mit Durchfall beim Hund

Wenn ein tierisches Familienmitglied unter Durchfall leidet, ist das schon schlimm genug, doch leider kann Durchfall auch ansteckend sein. Durch Viren, Bakterien und Parasiten hervorgerufene Durchfälle können für andere Hunde zur Ansteckungsgefahr werden. Um zu vermeiden, dass deine Hunde sich immer wieder gegenseitig anstecken, müssen diese unbedingt aus verschiedenen Näpfen fressen, die nach jeder Mahlzeit gründlich gereinigt werden. Auch du und deine Familie sollten besondere Vorsicht walten lassen und Kontakt zu Speichel und Kot des erkrankten Tiers vermeiden. Gründliches Händewaschen ist ratsam.

Hatte dein Hund auch schon mal Durchfall? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Hundeleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Wenn du dich bei uns registriert hast, per Facebook oder per Login, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

0 Kommentare