Hündin ist trächtig – Das musst du beachten


Wenn deine Hündin trächtig ist, beginnt nicht nur für sie eine besonders aufregende Zeit, sondern auch für dich. Egal, ob mit Zuchtplanung oder nicht, es ist völlig normal, wenn du in der Situation anfangs etwas überfordert bist. Aber keine Sorge, wir zeigen dir, was du zu beachten hast und wie du die Trächtigkeit überhaupt erkennst.

Kleiner heller Hundewelpe

Allgemeines zu einer trächtigen Hündin

Hündinnen können trächtig werden, wenn sie läufig sind, also etwa alle 8 Monate. Diese Phase der Fruchtbarkeit, auch Hitze genannt, tritt bei Hündinnen erstmalig mit Erreichen der Geschlechtsreife ein. Die erste Läufigkeit einer Hündin kann im Alter von ca. 6 – 18 Monaten auftreten. Kleinere Rassen, wie beispielsweise der Dackel, werden in der Regel früher läufig. Bei sehr großen Hunderassen kann der Zyklus auch erst im Alter von 2 Jahren beginnen. Die Läufigkeit dauert bis zu 3 Wochen an. Die Duldungsphase, in der die läufige Hündin deckbereit ist, dauert allerdings meist nur 5 oder 6 Tage. Wurde die Hündin in dieser Zeit gedeckt, beginnt die Zeit des Wartens.

Im Durchschnitt dauert eine Trächtigkeit um die 61 – 65 Tage nach dem Eisprung. Dabei schwankt die Trächtigkeitsdauer nach dem Deckakt zwischen 54 und 72 Tagen. Während dieser Zeit wachsen im Mutterleib die Embryonen heran. Nach rund 30 Tagen sind die Organsysteme des Embryos angelegt. Die Körperform ist jetzt in groben Zügen erkennbar. Nach etwa 45 Tagen sind Augenlider, Ohrmuscheln und kleine Krallen ausgebildet. Das Fell ist zu diesem Zeitpunkt noch dünn bewachsen. Eine Hündin wirft im Schnitt 3 – 7 Welpen, je nachdem um welche Rasse es sich handelt. Große Rassen können sogar bis zu 9 Welpen werfen.

Anzeichen einer trächtigen Hündin

Wenn ein neues Leben im Bauch deiner Hündin heranwächst, ist es eine körperliche Belastung für die werdende Hundemama. Bei einer trächtigen Hündin lassen sich meist erst sehr spät körperliche Veränderungen feststellen. Dennoch gibt es ein paar Anzeichen einer Trächtigkeit, auf die du achten kannst und die darauf hindeuten, dass ein Wurf Welpen unterwegs ist.

Ausfluss

Ein zäher, durchsichtiger bis milder Ausfluss aus der Scheide macht sich bereits rund 30 Tage nach der Befruchtung bemerkbar.

Zitzen

Die Zitzen gelten als wichtiger Hinweis für eine Trächtigkeit. Ungefähr 25 – 30 Tage nach Eintritt der Trächtigkeit können die Zitzen der Hündin anschwellen, stärker hervorheben und dunkler werden. Gegebenenfalls sondern sie auch eine halbtransparente Flüssigkeit ab. Das Fell, welches rund um die Zitzen ist, lichtet sich bei manchen zudem leicht.

Übelkeit

Ähnlich wie bei der Morgenübelkeit bei Menschen kann auch deine Hündin zu Beginn der Trächtigkeit Übelkeit verspüren. Falls dies regelmäßig und auffällig häufig geschieht und sie andere Anzeichen zeigt, wie Durchfall, solltest du den Tierarzt aufsuchen.

Bauchumfang

Ab dem 40. Tag ist bei deiner Hündin ein vergrößerter Bauch zu erkennen. Bei einigen Hündinnen, die zum ersten Mal trächtig sind oder nur wenige Jungen erwarten, verändert sich der Körper kaum.

Gewichtszunahme

Je nach Anzahl der Jungen nimmt die Hündin ab dem 35. Tag der Trächtigkeit langsam an Gewicht zu und kann am Ende doppelt so viel wiegen wie zuvor. Aber nicht nur durch die Jungen im Bauch kommt er zu einer Gewichtszunahme. Damit einer geht auch ein gesteigerter Appetit.

Appetit

Zwar kann es sein, dass ihr Appetit erstmals nachlässt, jedoch wird sich der Appetit in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit erhöhen. Zu dem Zeitpunkt solltest du ihr Futter entsprechend anpassen, da sie dabei nämlich nicht nur für sich alleine isst, sondern auch die Nährstoffe für ihre heranwachsenden Jungen benötigt.

Verhaltensänderung

Es ist möglich, dass deine Hündin ein ruhigeres Verhalten zeigt als sonst oder gar depressiv wird. Dies ist natürlich je nach Hündin unterschiedlich und muss nicht jede betreffen.

Schwellungen

Kurze Zeit vor der Geburt zeigen sich deutliche Schwellungen am Gesäuge. Nun beginnt die Milchproduktion, wobei kleine Milchtropfen ein eindeutiges Zeichen dafür sind, dass es bald los geht.

Nestbau-Verhalten

Kurz bevor die Geburt ansteht, zeigt die Hündin ein sogenanntes Nestbau-Verhalten. Die bereitgestellte Wurfkiste wird nun öfters aufgesucht und ihr Verhalten wird zunehmend unruhiger. Sie beginnt also sichtlich ihren Nestinstinkt zum Ausdruck zu bringen.

Tierarztbesuch mit einer trächtigen Hündin

Sobald du merkst, dass dein Liebling trächtig ist, sollte der nächste Gang zum Tierarzt gehen. Er gibt dir nicht nur die Sicherheit, dass es sich wirklich um eine Trächtigkeit handelt, sondern hilft auch, frühzeitige mögliche Komplikationen aufzufangen. Der Tierarzt kann verschiedene Methoden anwenden, um die Trächtigkeit nachzuweisen. Frühestens 21 Tage nach der Deckung kann der Tierarzt eine Trächtigkeit bei der Hündin durch einen Bluttest ermitteln. Eine tragende Hündin bildet nämlich das Hormon Relaxin, welches sich im Blut nachweisen lässt. Wenn also der Relaxinspiegel erhöht ist, ist das ein sicheres Zeichen für eine Trächtigkeit, und dafür, dass die Föten im Bauch lebendig sind. Mit diesem Bluttest lässt sich also die echte Trächtigkeit von der Scheinträchtigkeit abgrenzen.

Nach dem 21. Tag der Befruchtung kann der Tierarzt, durch Ertasten des Unterleibs, eine Verdickung der Gebärmutter und kleine Erhebungen entdecken, die eine Trächtigkeit anzeigen. Diese Methode ist jedoch nicht immer exakt. Sie kann durch eine übergewichtige Hündin, einen einzelnen Welpen oder einfach Nervosität beeinträchtigt werden.

Ungefähr 3 Wochen nach der Deckung kann der Tierarzt eine Ultraschalluntersuchung durchführen. Theoretisch kann bereits ab dem 18. Tag der Trächtigkeit eine Ultraschalluntersuchung erfolgen, jedoch liefert der spätere Zeitpunkt verlässlichere Ergebnisse. Nach dem Monat kannst du dabei auch erfahren, auf wie viel Welpen du dich freuen kannst. Allerdings lässt sich die genaue Anzahl nicht ganz sicher bestimmen, falls die kleinen Welpen ihre Geschwister verdecken. Durch zusätzliches Abtasten kann der Tierarzt seine Vermutung zwar noch überprüfen, jedoch kann es bei der Geburt immer noch zu Überraschungen kommen, falls der ein oder andere Welpe übersehen wurde. Die Kosten für die Ultraschalluntersuchung werden nach der Gebührenordnung für Tierärzte berechnet, und betragen je nach Aufwand und Dauer der Untersuchung etwa 34 – 103 €. Grundsätzlich wird der einfache Satz, in diesem Fall also ca. 34 € verlangt. Eine Röntgenuntersuchung kann erst ab dem 42. Tag die fetalen Skelette sichtbar machen, und somit die ungefähre Anzahl der Welpen bestimmen. Auch hier ist die Aussage über die Wurfgröße nicht sicher, da sich einzelne Welpen im Bild überlagern können.

Risiken einer trächtigen Hündin

Während einer Trächtigkeit kann eine Hündin häufig an Krankheiten leiden, von denen einige besonders gefährlich sein können. Aus diesem Grund solltest du unbedingt wissen, welche eventuellen Komplikationen bei einer trächtigen Hündin auftreten können:

  • Gebärmutterriss: Am Ende der Trächtigkeit kann es vorkommen, dass sich der Uterus öffnet und der Fötus in das Abdomen der Hündin sinkt. Dabei trocknet er aus und verkümmert. Dieses Phänomen ist schwierig zu erkennen, da die Hündin keinerlei Anzeichen einer schlechten Gesundheit aufweist. Der Riss kann eine Infektion verursachen, die im Nachhinein operiert werden muss.
  • Gebärmutterdrehung: Es ist möglich, dass sich einer der Eileiter verdreht. Das kann wiederum zu einem enormen Schmerz bei der Hündin führen, die schnellstmöglich operiert werden muss.
  • Gebärmutterbruch: Das Gewicht des Uterus zieht ihn aus dem Bereich des Abdomens heraus in Richtung der Leiste. Er befindet sich also in der Nähe der Oberschenkel, wo er eine Kugel bildet. Die Welpen können zwar ausgetragen werden, aber ein Kaiserschnitt ist nicht zu vermeiden.
  • Infektionen: Während der Trächtigkeit kann die Hündin besonders anfällig für Salmonellen- oder Streptokokken-Infektionen sein.

Unterstützung einer trächtigen Hündin

Grundsätzlich läuft eine Trächtigkeit bei einer Hündin recht problemlos ab. Dennoch ist es wichtig, dass du die werdende Hundemama besonders in dieser Zeit unterstützt. Wir geben dir im Folgenden Tipps, die du bei deiner trächtigen Hündin beachten solltest.

Wurflager

Gegen Ende der Trächtigkeit wird sich deine Hündin ein ruhiges Plätzchen suchen, an dem sie entspannt und in Ruhe ihre Jungen zur Welt bringen kann. Du kannst ihr dabei helfen, indem du ihr ein Wurflager baust, wo sie es für die bestehende Geburt ihrer Welpen warm, sicher und gemütlich hat. Stelle ihr dafür beispielsweise einen Pappkarton zur Verfügung und lege darin saubere Laken, Bettbezüge oder Handtücher aus. Der Karton sollte am besten hoch genug sein, damit die neugierigen Welpen nicht auf die Idee kommen, auf Erkundungstour zugehen. Zwar ist eine Wurfkiste ein schöner Ort für die Geburt deines Lieblings. Wunder dich jedoch nicht, wenn deine trächtige Hündin einen anderen Ort als den von dir hergerichteten für die Geburt auswählt. Lasse sie in dem Fall am besten dort und sorge für genug Wärme, da es sonst nur zu unnötigen Störungen kommen würde.

Ruhe

Ruhe ist in diesem Stadium die wichtigste Voraussetzung für eine optimale Geburt. Vermeide deshalb unnötigen Stress und Aufregung.

Bewegung

Auch während der Trächtigkeit ist Bewegung wichtig. Regelmäßige Spaziergänge helfen der trächtigen Hündin bei Kräften zu bleiben, und so für die Geburt der Welpen vorbereitet zu sein. Zu große körperliche Anstrengung sollte natürlich trotzdem vermieden werden. Versuche also lieber kurze, aber dafür regelmäßige Spaziergänge in den Alltag einzubauen, da sich deine Hündin mit fortschreitender Trächtigkeit unwohl und lustlos fühlen wird.

Verzicht auf Medikamente und Impfungen

Alle nötigen Impfungen sollten am besten vor der Befruchtung stattfinden, dann ist bereits vor der Trächtigkeit eine Abwehr aufgebaut, und die Antikörper werden über die Milch auch gleich an die Welpen weitergereicht. Hundemamas können nämlich ihre Immunität über die Muttermilch an ihre Jungen weitergeben. Grundsätzlich sollten Impfungen während der Trächtigkeit vermieden werden. Es gibt jedoch auch einige, die währenddessen möglich sind. Wenn also ein neuer Impftermin während der Trächtigkeit ansteht, wende dich an den Tierarzt. Er wird dir dann weiterhelfen. Gewisse Medikamente können zu einer Fehlgeburt führen, dazu zählen beispielsweise Aspirin, Tetracycline und sogar zu große Mengen Vitamin A. Eine wichtige Aufgabe in der Pflege der trächtigen Hündin ist es, Flohbehandlungen und Wurmkuren auch während der Trächtigkeit fortzuführen. Der Befall von Faden- und Hakenwürmern kann nämlich sonst an ihre noch ungeborenen Jungen weitergegeben werden. Du solltest deine Hündin in jedem Fall nur mit Produkten behandeln, die auch während der Trächtigkeit eingenommen werden können. Frage dazu am besten den Tierarzt um Rat.

Ausreichend Wasser

Ausreichend Flüssigkeit ist besonders wichtig für die Gesundheit der Hündin während der gesamten Trächtigkeit. Sie sollte dementsprechend stets Zugang zu genügend Trinkwasser haben. Dabei empfiehlt sich, dass du mehrere Wassernäpfe im Haus verteilst.

Ernährung einer trächtigen Hündin

Die richtige Ernährung einer zunächst trächtigen und später auch säugenden Hündin ist von großer Bedeutung. Zum einen benötigt sie für diese kräftezehrende Lebensphase viel Energie. Zum anderen wird mit der ausreichenden Nährstoffversorgung der Mutter auch der Grundstein für die Gesundheit der Welpen gelegt. Schon ungeborene Welpen profitieren von einer ausgewogenen und artgerechten Ernährung der Hündin. Ähnlich wie bei uns Menschen geht auch bei Hündinnen eine Trächtigkeit mit erheblichen Veränderungen einher.

In der ersten Hälfte der Trächtigkeit ist, was die Ernährung angeht, keine Anpassung notwendig. Je nachdem wie viele Jungen deine Hündin im Bauch hat, liegt der zusätzliche Proteinbedarf in der zweiten Hälfte der Trächtigkeit bei 40 – 70 % über dem Erhaltungsbedarf. Für das Wachstum der ungeborenen Welpen sind nun zusätzliche Nährstoffe erforderlich. Ab diesem Moment kannst du zu Welpenfutter wechseln, das sich auch für trächtige und säugende Hündinnen eignet. Dort sind die Mengen an Nährstoffen und Kalorien enthalten, die eine Hundemama benötigt. Bis zum Wurf der Welpen kannst du die Futtermenge pro Woche um etwa 10 – 15 % erhöhen. Die Tagesration der Hündin sollte in dieser Zeit auf mehrere Mahlzeiten am Tag verteilt werden. Gib ihr die neue Rezeptur bis nach der Geburt und so lange, bis ihre Jungen entwöhnt sind. Viele Hündinnen entwickeln während der Trächtigkeit ungewohnte Vorlieben und Abneigungen. Versuche diese zu erkennen und, wenn möglich, darauf einzugehen. Nimm jedoch behutsam mögliche Änderungen an der gewohnten Futterzusammenstellung vor.

Wenn du lieber selbst kochst, solltest du genügend nährstoff-, eiweiß- und vitaminreiche Bestandteile hinzufügen. Erstelle am besten einen Speiseplan, damit die Ernährung so ausgewogen wie möglich ist. Du kannst auch einfach Rücksprache mit deinem Tierarzt halten, damit es deinem Liebling an nichts mangelt.

Wenn die Trächtigkeit deiner Hündin schon weit vorangeschritten ist, ist es normal, dass sie weniger bis kein Futter mehr zu sich nimmt. Kurz vor dem Wurf geht also der Appetit der werdenden Mutter zurück. Reduziere die Rationen entsprechend, wobei diese 2 Tage vor dem Wurf auf etwa die Hälfte geschrumpft werden sollten. Einen Tag vor dem Wurf frisst die Mama nicht mehr, sondern bereitet sich auf das anstehende Ereignis vor. Wenn deine Katze also nun im hochträchtigen Zustand nichts mehr frisst, kannst du davon ausgehen, dass es bald soweit ist. Weitere Anzeichen für einen bevorstehenden Wurf sind:

  • Unruhiges Verhalten
  • Häufiges Aufsuchen ihres Nestes
  • Absinken der Körpertemperatur (12 – 24 Stunden vor der Geburt sinkt die Körpertemperatur um 0,5 – 1,5°C ab)
  • Häufiges Wasserlassen
  • Ständiges Lecken

Scheinträchtigkeit einer Hündin

Die Scheinträchtigkeit bei Hündinnen ist keine Krankheit. Sie kann bei allen nicht kastrierten, weiblichen Hunden auftreten. Von einer Scheinträchtigkeit spricht man, wenn sich die Hormonlage einer Hündin nach der Läufigkeit so verändert, als wäre sie trächtig, auch wenn sie gar nicht gedeckt worden ist. Bei jeder Hündin, ob tragend oder nicht, werden nach dem Eisprung die sogenannten Gelbkörper gebildet. Diese produzieren wiederum das Schwangerschaftshormon Progesteron. Wenn der Körper der Hündin schließlich registriert, dass die Hündin nicht trächtig ist, nimmt der Progesteronspiegel rasch ab. Durch die schnelle Abnahme wird das Hormon Prolaktin ausgeschüttet. Dieses regt wiederum die Milchdrüsen zur Produktion von Milch an, wodurch bei manchen Hündinnen eine Scheinträchtigkeit auftritt.

Bei einer Scheinträchtigkeit zeigen Hündinnen etwa 3 – 12 Wochen nach der Läufigkeit körperliche und psychische Auffälligkeiten. Viele Hündinnen ziehen sich zurück und bauen sich ein Nest. Oftmals beginnt eine Hündin zunächst Stofftiere, Spielsachen oder Pantoffeln zu sammeln. Diese sind für sie dann ihre Ersatzwelpen, denen sie ein Nest bauen will und die sie verteidigen wird. Gerade deshalb zeigen einige scheinträchtige Hündinnen oft aggressives, zickiges und unruhiges Verhalten. Andere hingegen werden sehr anhänglich und verschmust. Eine weitere Auffälligkeit ist, dass manche Hündinnen ihr Futter verweigern, nicht nach draußen möchten und allgemein sehr lustlos wirken. Auch körperlich verändert sich die Hündin. Die Milchdrüsen schwellen an und die Milchbildung wird angeregt. In manchen Fällen kann sogar Milch austreten. Meistens geht die Schwellung nach einigen Wochen von selbst zurück, und das Gesäuge verkleinert sich wieder.

Eine Scheinträchtigkeit dauert in der Regel nur 2 – 3 Wochen an und erfordert meist keine Behandlung. Du kannst deine Hündin bei Betroffenheit dennoch unterstützen. Versuche sie am besten von den Gegenständen, die sie für Welpen hält, zu trennen und sie weitestgehend abzulenken, damit sie auf andere Gedanken kommt. Gehe dabei aber vorsichtig vor und nimm ihr das Spielzeug oder die Plüschtiere heimlich weg, wenn sie es nicht mitbekommt. Es kann sonst sein, dass die Hündin noch viel stärker leidet, wenn ihr der vermeintliche Nachwuchs plötzlich entrissen wird und sie Verlustschmerz empfindet. Auch wenn sie eher lustlos und niedergeschlagen wirkt, solltest du oft mit ihr spazieren gehen. Zudem ist es wichtig, die Hündin davon abzubringen an ihrem Gesäuge zu lecken, da dies sonst den Milchfluss zusätzlich anregt. Sollte sie ständig an ihrem Gesäuge lecken, kann ein T-Shirt oder eine Halskrause zum Einsatz kommen, sofern diese nicht für zu großen zusätzlichen Stress sorgt.

War deine Hündin schon mal trächtig? Erzähle uns gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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