Homöopathie für den Hund


Homöopathie wird bei Menschen in vielen Bereichen als alternative Heilmethode eingesetzt. Auch akute und chronische Erkrankungen bei Hunden können mithilfe von homöopathischen Mitteln behandelt werden. Wir geben dir einen kurzen Überblick dazu.

Golden Retriever

Was ist Homöopathie?

Das Wort „Homöopathie“ ist abgeleitet aus den griechischen Stämmen „homoios“ – ähnlich und „pathos“– Leiden, Krankheit. Die Homöopathie als Arzneitherapie wurde von dem deutschen Arzt Samuel Hahnemann Anfang des 19. Jahrhunderts entwickelt. Ihre wichtigsten Kennzeichen sind die gezielte Arzneimittelwahl mit Hilfe der Ähnlichkeitsregel, die sich nach den individuellen Krankheitszeichen und Persönlichkeitsmerkmalen des Patienten richtet, die Erkenntnis der Arzneikräfte durch Prüfungen an Gesunden sowie die Verwendung der Arzneimittel in potenzierter Form und kleiner Dosis.

Die „goldene Regel“ von Hahnemann lautete: Eine Gabe und dann abwarten, was sich tut. Tritt eine Besserung ein, wird so lange gewartet, bis sich der Zustand wieder verschlechtert oder stagniert. Erst dann kann das Mittel wiederholt werden. Diese Regel gilt auch heute noch.

Wobei hilft Homöopathie bei Hunden?

Akute sowie chronische Beschwerden von Hunden können mit homöopathischen Mitteln behandelt werden. Dazu gehören akute Infekte der Augen, Ohren oder Atemwege, Insektenstiche, Verdauungsstörungen, Wurmbefall und auch psychische Auffälligkeiten von Hunden. Hier nochmal eine Liste:

Wie werden die Mittel dem Hund verabreicht?

Homöopathische Mittel solltest du möglichst nicht unter das Futter mischen. Die Mittel werden über die Mundschleimhaut aufgenommen. Dies gelingt am besten, wenn sie dort auch kurz einen Moment haften bleiben und nicht direkt mit dem Futter heruntergeschluckt werden. Daher solltest du homöopathische Mittel auch nicht in direktem zeitlichen Zusammenhang mit der Mahlzeit deinem Hund geben. Ein Abstand von etwa 15 Minuten zwischen Arzneimittelgabe und Fütterung ist ausreichend.

Es gibt Tabletten und Globuli. Die Tabletten werden in etwas Wasser aufgelöst, sodass eine cremige Paste entsteht. Diese reibst du dann in die Mundschleimhaut des Hundes ein. Wenn das nicht möglich ist, können die Tabletten mit etwas mehr Wasser verdünnt werden und dann über eine Einmalspritze ohne Nadel direkt ins Maul getropft werden. Dazu ziehst du die Unterlippe etwas zur Seite und tropfst die Lösung in die entstehende Tasche. Wenn das auch nicht funktioniert, mischst du die Tabletten unter das Futter. Globuli löst du in etwas Wasser auf und verabreichst diese mittels Einwegspritze ohne Nadel. Sonst mischt du sie auch direkt unter das Futter.

Die Dosierung richtet sich nach den Beschwerden und erfolgt nach Bedarf. Nach einer Gabe eines homöopathischen Mittels musst du zunächst abwarten. Solange eine Besserung im Befinden anhält, wird das Mittel nicht erneut gegeben.

Hast du schon mal homöopathische Mittel bei deinem Hund angewandt? Erzähle uns gerne hier davon in einem Kommentar.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

Du suchst noch nach einfachen Rezepten für Hundeleckerlis? Dann haben wir für dich ein tolles. Es ist für Allergiker geeignet. Wenn du dich bei uns registriert hast, erhältst du direkt das Dokument zum Download.

0 Kommentare