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Haustierboom durch den Lockdown – Wie überlegt sind die Anschaffungen?


Haustiere hierzulande sind die Krisengewinner. Egal, ob aus dem Tierheim oder vom Züchter, viele Menschen haben in Zeiten der Pandemie den Wunsch nach einem Haustier. Treuer Begleiter bei unseren mittlerweile tagtäglichen Spaziergängen und die Einsamkeit vertreiben, das sollen sie. Doch was ist nach Corona?

Hund und Katze zusammen

Haustierboom: Tierheime

Wo noch Anfang des Jahres die Sorge groß war, schlechter zu vermitteln wegen der Einschränkungen, wird jetzt immer deutlicher, viele Menschen haben zu Krisenzeiten den Wunsch nach einem felligen Freund. Ein regelrechter Haustierboom macht auch vor den Tierheimen nicht Halt. Wie oft hört man dieser Tage, wie schön es doch wäre, eine Katze oder einen Hund sein eigen nennen zu können. Und schließlich haben die meisten von uns jetzt mehr Zeit zu Hause und somit für ein Tier durch verstärkte Homeoffice-Regelungen. Die Tiere werden zu einem Nutztier für unsere Psyche. Dabei sind die Gründe, sich ein Tier im Moment anzuschaffen für viele zahlreich:

  • Einsamkeit
  • Mehr Zeit
  • Oft zu Hause
  • Man geht ohnehin viel spazieren

Doch wie überlegt sind solche Entscheidungen? Man sollte überlegen, ob man das Tier überwiegend wegen dem Lockdown zu sich holt. Denn alle positiven Beweggründe ein neues Tier zu adoptieren, können sich bald schon wieder umkehren. Und dann bleibt:

  • Wenig Zeit
  • Selten zu Hause
  • Freude, Bekannte, Kollegen treffen
  • Nur noch der Sonntagsspaziergang

In so einem Fall sind die Tiere dann doch wieder die Verlierer. Viele Tierheime befürchten nämlich nach dem Lockdown wieder einen Anstieg der Katzen und Hunde, die abgegeben werden. Und hinzu kommen diesmal noch mehr, denn Tiere, die beim Züchter geholt wurden, kann man bekanntermaßen nicht dorthin zurückgeben.

Haustierboom: Checkliste

Bevor man also hektisch zum Hörer greift um beim nächsten Tierheim oder Züchter anzurufen, sollte man ruhig und reflektiert überlegen. Wir haben ein paar Fragen herausgesucht, die du für dich selbst beantworten solltest:

  1. Wie viel Zeit habe ich nach der Pandemie für ein Tier?
  2. Wie oft bin ich zu Hause?
  3. Kann ich es gewährleisten, jeden Tag mit dem Hund genügend spazieren zu gehen?
  4. Wie viel Geld habe ich für den Unterhalt und eventuelle Tierarztbesuche zur Verfügung?
  5. Bin ich bereit, mich für das Tier auch mal einzuschränken oder umzudisponieren?
  6. Kann ich damit umgehen, wenn durch das Tier einiges kaputt geht oder dreckig wird?
  7. Wie groß ist der Wohnraum, den ich zur Verfügung habe? Habe ich einen Garten? Gesicherten Balkon etc.?

Für mehr Tipps rund um das Anschaffen einer Katze schau dir das humoristische Buch “Katze – Betriebsanleitung: Intriebnahme, Wartung und Instandhaltung” an.

Bist auch du dem Haustierboom erlegen? Und was meinst du, wird nach dem Lockdown? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

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