Hanföl beim Hund – So wendest du es an


Bei dem Wort “Hanf” denkt man sofort an die berauschende Wirkung von Cannabis. Doch Hanföl hat nicht viel mit der Verwendung als Droge zu tun. Vielmehr besitzt es viele gesundheitsfördernde Vorteile, auch beim Hund. Hier erfährst du alles, was Hanföl beim Hund bewirkt und wie du es einsetzt.

Husky Hund bekommt Hanföl

Was ist Hanföl?

Hanföl wird aus den Samen der Cannabis sativa gewonnen. Die Hanfpflanze war bereits vor über 4000 Jahren als Heilkraut bekannt und geschätzt. Erst in jüngster Zeit geriet sie in Verruf aufgrund ihrer berauschenden Wirkung. Hanföl jedoch gehört zu den gesündesten Speiseölen überhaupt und enthält keinerlei berauschende Substanzen. Folgende Punkte machen das Hanföl aus:

  • Enthält 80 Prozent von essenziellen ungesättigten Fettsäuren
  • Perfektes Verhältnis von 3 zu 1 der lebenswichtigen Omega-3- zu den Omega-6-Fettsäuren
  • Gamma-Linolen-Säure
  • Enthält Calcium und Magnesium, Kalium und Eisen, Zink und Phosphor, Mangan und Kupfer sowie Natrium
  • Reich an den Vitaminen B1 und B2, dem Vitamin E sowie dem Beta-Carotin

Wie wirkt Hanföl beim Hund?

Omega-6-Fettsäuren sind essenziell für viele Körperfunktionen des Hundes. Da die Tiere diese Fettsäuren nicht selber herstellen können, müssen sie über die Nahrung zugeführt werden. Wenn dein Hund Hanföl regelmäßig verzehrt, werden seine Abwehrkräfte gestärkt und Krankheiten vorgebeugt. Da das Öl reich an Vitamin E ist, trägt es zu einer gesunden Haut- und Fellbildung bei. Hanföl kann daher helfen, wenn dein Hund unter juckender oder empfindlicher Haut leidet. Auch bei Entzündungen oder Ekzemen kann es von innen heraus heilen. Zuletzt unterstützt Hanföl auch die gesunde Verdauung deines Vierbeiners. Hier noch mal ein Überblick zu der heilenden Wirkung von Hanföl:

  • Stärkung des Immunsystems
  • Dichtes und glänzendes Fell
  • Stopp von Ekzemen und Entzündungen
  • Allergische Reaktionen werden reduziert
  • Verdauung gestärkt

Wie wende ich Hanföl beim Hund an?

Bevor du deinem Hund Hanföl verabreichst, solltest du dies in jedem Fall mit deinem Tierarzt besprechen. Wenn du deinen Hund barfst oder selbst Hundefutter zubereitest, sollte Hanföl eh Bestandteil der regelmäßigen Ernährung sein. Schon eine geringe Menge ist für Hunde ausreichend. So erhält ein kleiner Hund etwa einen halben Teelöffel Hanföl täglich, ein großes Tier einen Teelöffel pro Tag. Diese Menge sollte nicht überschritten werden, da das Öl sonst zu Durchfall führen kann. Es kann auch sein, dass eine wöchentliche Ration ausreicht.

Mische das Öl einfach unter die normale Futterration. Der Geschmack sollte dadurch nicht beeinträchtigt werden. Wenn du erstmals Hanföl verwendest, solltest du mit einer niedrigen Dosierung anfangen. Verwende also zunächst nur wenige Tropfen und steigere sie dann. Der Tagesbedarf an Hanföl muss anhand des Gewichts berechnet werden. Hier ist eine Empfehlung, Genaueres musst du mit deinem Tierarzt besprechen.

  • Kleine Hunde:
    2,5 ml – 5 ml
  • Mittelgroße Hunde:
    5 ml – 10 ml
  • Große Hunde:
    10 ml – 15 ml

Bei der Dosierung gilt: 1 Teelöffel entspricht etwa 5 ml Hanföl. Nach nur wenigen Wochen der Anwendung sollten Verbesserungen des Fells sichtbar werden.

Was ist beim Kauf von Hanföl zu beachten?

Beim Kauf des Hanföls solltest du auf eine gute, kaltgepresste Bio-Qualität achten. Kaltgepresstes Hanföl erkennst du unschwer an der gelblich-grünen Farbe. Je wärmer es hingegen gepresst wird, desto dunkler ist der Grünton. Damit die wertvollen Wirkstoffe des Öls vor der Lichteinwirkung geschützt sind, muss das Hanföl in einer dunklen Flasche abgefüllt sein.

Lagere das Hanföl an einem kühlen, dunklen Ort und verbrauche es nach Öffnung innerhalb von ca. acht Monaten. Licht und Sauerstoff zerstören nämlich die wertvollen Fettsäuren auf Dauer. Schmeckt das Hanföl nicht mehr mild nussig, sondern bitter, ist es bereits verdorben. Da die Fettsäuren nicht unbegrenzt haltbar sind, macht es in dem Fall wenig Sinn auf Vorrat zu kaufen.

Hast du schon mal deinem Hund Hanföl gegeben? Schreibe uns hier gerne einen Kommentar.

Unsere Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Hundefutter. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Hundehalter achten am meisten auf die Inhaltsstoffe im Futter und kaufen es vor allem im Fachhandel. Ihrer Meinung nach hat das Futter den größten Einfluss auf die Gesundheit des Hundes.

Infografik Umfrage Hundefutter
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