Gesund durch Katze – Wie deine Katze deine Gesundheit fördert


Der One Health-Ansatz erkennt die systemischen Zusammenhänge von Mensch, Tier und Umwelt und Gesundheit an. Es lässt sich eine Verbindung von deiner Gesundheit zu der deiner Katze erkennen. Dass deine Katze dir gut tut, lässt sich sogar wissenschaftlich bestätigen.

Frauchen mit zwei Katzen

Katzen reduzieren Stress

Zeit mit deinem Stubentiger zu verbringen macht dich nicht nur glücklich, sondern reduziert auch Stress. Das tut deinem Herz besonders gut. Deine Katze zu streicheln hat eine positive, beruhigende Wirkung. Durch das Streicheln deiner Katze werden zunehmend Glückshormone ausgeschüttet. Zugleich nimmt die Produktion von Stresshormonen ab. Außerdem mindert das Streicheln deines Stubentigers Angstgefühle. Dein Stresslevel wird niedrig gehalten. Du entspannst sogar noch besser, wenn deine Katze dabei schnurrt. Dein Herz reagiert entspannt auf die rhythmischen Vibrationen.

Das Schnurren ist nicht nur für dich, sonder auch für deine Katze gesund. Sie kommuniziert durch Schnurren und zeigt damit, wie wohl sie sich in deiner Nähe fühlt. Katzen schnurren aber auch oft während der Geburt ihrer Kätzchen. Dies tun sie, um sich selbst zu beruhigen und den Schmerz zu lindern.

Katzen senken den Blutdruck

Indem deine Katze deinen Stresslevel sinkt, schützt sie dich zusätzlich vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Wenn du gestresst bist, steigt dein Blutdruck. Bei einer dauerhaften Belastung können sogar langfristige Schäden auftreten. Dadurch, dass deine Katze deinen Stress reduziert, sinkt auch dein Blutdruck und damit das Krankheitsrisiko. Eine Studie hat gezeigt, dass Katzenbesitzer mit einer 30 Prozent geringeren Wahrscheinlichkeit an einem Herzinfarkt oder einem Schlaganfall leiden.

Katzen mindern Schlafstörungen

Deine Katze kann dir beim Schlafen helfen. Dafür muss sie aber nicht gleich bei dir im Bett schlafen. Es reicht, wenn du vorm Schlafengehen mit deiner Samtpfote kuschelst. Dann schläfst du ruhiger. Das Schnurren entspannt deinen ganzen Körper und kann sogar Schlafstörungen vorbeugen.

Katzen heilen Knochen

Katzen sind für ihre Fähigkeit bekannt, sich schnell von ihren eigenen Knochenbrüchen zu erholen. Außerdem treten Gelenkprobleme und Knochenkrebs bei Katzen selten auf. Deine Katze beeinflusst dies, indem sie schnurrt. Das Schnurren hat eine Frequenz von ca. 25 Hertz und ist für den schnelleren Heilungsprozess verantwortlich. Dieses Schnurren wirkt sich auch auf dich positiv aus. 

Forscher haben ein Gerät entwickelt, dass das Schnurren von Katzen imitiert und damit die Wirkung auf Menschen getestet. Das Ergebnis zeigte, dass die Vibration auch auf die menschlichen Knochen eine heilende Wirkung hat.

Katzen können therapieren

Die Katzentherapie gewinnt auf dem Gebiet der emotionalen Gesundheit immer mehr an Beliebtheit. Sie hat gezeigt, dass die Gesellschaft einer Katze physische und psychische Verbesserungen bewirken kann. 

Die Katzentherapie ist eine Behandlung von Angst, Stress und Depression. Sie verbessert deine Lebensqualität und schafft eine ganz besondere Verbindung zwischen deiner Katze und dir. Therapeuten setzen Katzen meist als ergänzende Therapie bei Autismus, Alzheimer oder ADHS ein. Sie zu streicheln, sie miauen oder schnurren zu hören, dient vielen Patienten als Anreiz. Sogar Menschen mit Demenz oder Alzheimer rufen manchmal Erinnerungen wach, wenn sie ihre Katze streicheln. Dies kann die Krankheit verzögern, indem grundlegende Nervenendigungen stimuliert werden. Außerdem kann deine Katze dir helfen, schneller über den Verlust eines geliebten Menschen hinwegzukommen. Sie kann dir als emotionale Stütze dienen. Du kannst mit ihr sprechen, ohne dass sie über dich urteilt. Somit ist eine Katze zu besitzen viel vorteilhafter, als du vielleicht denkst.

Katzen senken das Allergierisiko bei Kindern

Kinder, die mit Katzen aufwachsen, haben ein geringeres Risiko, im Laufe ihres Lebens eine Allergie zu entwickeln. Eine Studie zeigt, dass in einem Haushalt ohne Tier fast die Hälfte der Kinder im Alter von 7 bis 9 Jahren mindestens einmal im Leben eine allergische Episode hatten. Diese Zahl der Allergiefälle ist geringer, je mehr Haustiere mit im Haus leben.

Kleinkinder, die mit einer Katze aufwachsen, haben ein besseres Immunsystem und sind besser gegen Allergien geschützt. Oft leiden Kinder, die im ersten Jahr mit einer Katze zusammengelebt haben, nur halb so oft an einer Katzenhaarallergie wie Kinder, die ohne Stubentiger aufgewachsen sind.

Katzen erfüllen das Bedürfnis nach Gesellschaft

Katzen können genauso gute Gefährten sein wie Hunde. Dies gilt insbesondere für Frauen. Eine Katze zu Hause zu haben ist laut einer österreichischen Studie so, als würde man mit einem romantischen Partner zusammenleben. Deine Samtpfote nimmt nicht nur Kontakt zu dir auf, sondern erinnert sich an deine Freundlichkeit und gibt diese oft zurück.

Katzen können Leben retten

Es gab schon viele Vorfälle, bei denen Katzen ihre Besitzer vor Feuer oder Gas gewarnt haben. Eine Katze in den USA hat ihren Besitzer aufgeweckt, als eine Gasleitung undicht wurde. Feuerwehrleute sagten, dass das Haus ohne das Eingreifen der Katze leicht hätte explodieren können. Außerdem fängt deine Katze Ratten und anderes Ungeziefer.

Hast du schon gemerkt, wie deine Katze deine Gesundheit fördert? Erzähle uns gerne hier davon in einem Kommentar.

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