Gesund durch Hund – Wie dein Hund deine Gesundheit fördert


Wo Human- und Tiermedizin zusammenkommen, sprechen wir vom sogenannten One-Health-Ansatz. Deutlich können wir eine Verbindung von der Gesundheit deines Vierbeiners zu dir, seinem Herrchen oder Frauchen, sehen.

Frau mit Münsterländer Welpen

Besonders die weltweite Pandemie durch das Coronavirus zeigt uns wieder deutlich, dass ein unbestreitbarer Zusammenhang zwischen Mensch, Tier und Umwelt besteht. Nicht nur im Homeoffice für den Job, die Schule oder das Studium ist dein Vierbeiner ein gut geeigneter Lernpartner, der dir hilft, dich zu fokussieren und dich wohl zu fühlen. Auch deine Gesundheit profitiert maßgeblich von deinem Hund.

Bei Herz-Kreislauf-Erkrankungen

Einen Hund zu halten, kann bei der Genesung nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen helfen. Insbesondere bei Überlebenden von Herzinfarkten und Schlaganfällen, hat ein Hund im Haus eine positive Auswirkung auf die Gesundheit. Studien zeigen, dass ein Zusammenhang zwischen Hundehaltung und einem verringerten Sterberisiko besteht. Dieser Effekt zeigt sich besonders bei Menschen, die sonst allein leben und einen oder mehrere Hunde halten. Das Risiko für Herzinfarktpatienten, die nach dem Krankenhausaufenthalt allein lebten, aber einen Hund besaßen, ist in der Studie aus Amerika um 33 Prozent geringer im Vergleich zu Nichtbesitzern. Dasselbe Risiko ist ebenfalls für Alleinlebende nach einem Schlaganfall, die aber eine Fellnase halten, um 27 Prozent niedriger. Einen Freund auf 4 Pfoten in seinem Haushalt zu haben, beeinflusst die Gesundheit seines Herrchens stark. Die Forscher begründen das damit, dass sich Hundehalter eher körperlich betätigen und nicht so einsam sind.

Aktivitätssteigerung

Der wohl offensichtlichste, aber auch wichtigste Faktor im Zusammenleben von Mensch und Hund ist die Steigerung der Bewegung, die die artgerechte Haltung deines geliebten Vierbeiners meist mit sich bringt. Gassi-Runden bei Wind und Wetter stehen nämlich dank der Fellnase auf der Tagesordnung. Das Ganze fördert nicht nur die Aktivität, sondern auch dein Immunsystem. Auch gegen chronische Krankheiten wie Diabetes, Krebs oder chronische Bronchitis wirkt die Bewegung mit deinem tierischen Begleiter Wunder. Dabei muss es nicht nur bei den täglichen Spaziergängen bleiben, auch die vielfältigen Sportarten, die du mit deinem Vierbeiner ausprobieren kannst, erfreuen dich, deinen Hund und eure Gesundheit gleichermaßen.

Mehr soziale Kontakte

Dein tierischer Freund hat nicht nur einen aktivitätssteigernden Effekt, sondern ist auch ein echter Magnet für soziale Kontakte. Egal, ob mit anderen Hundehaltern oder mit denen, die es gerne wären, ein Hund bringt immer Gesprächsstoff mit sich. Und das tut auch deiner Psyche gut und fördert dein Wohlbefinden. Aber nicht nur die Bindungen und Kontakte zu anderen werden durch einen Hund vermehrt, auch die Bindung zu deiner Fellnase selbst ist wohltuend. Wer jeden Tag aufs Neue von seinem Vierbeiner herzlichst begrüßt wird, dem geht mit Sicherheit sofort das Herz auf. Vor allem wer alleine wohnt, fühlt sich mit einem Hund an seiner Seite weniger einsam. Der tägliche intensive Körperkontakt mit deinem Hund macht erwiesenermaßen glücklich, denn beim regelmäßigen Kuscheln und Spielen wird das Hormon Oxytocin ausgeschüttet.

Asiatische Frau liegt bei braunem Husky Welpe auf dem Boden

Mehr Achtsamkeit

Um deinen Kopf frei zu kriegen ist die beste Möglichkeit, sich deinen Hund als Vorbild zu nehmen. Er denkt hauptsächlich an dich, sein Fressen und seine Freude am Leben allgemein. Deine Fellnase ist ganz frei von allen sorgenvollen Gedanken. Er schnuppert hier und markiert da. Nimmt seine Umgebung ganz genau unter die Lupe. Dein Vierbeiner geht ganz entspannt sowie stressfrei und bewusst durchs Leben. Dich an seinem Verhalten zu orientieren, so instinktiv es auch sein mag, kann dir helfen, dich auf dich zu besinnen. Mit seiner Hilfe kannst du lernen achtsamer und entspannter durchs Leben zu gehen.

Hunde reduzieren Stress

Stress ist ungesund für alle Körperfunktionen. Das kann auch deinen Vierbeiner betreffen, schaue dir deshalb am besten unsere Tipps gegen Stress bei Hunden an. Stress wirkt sich langfristig auf alle Körperbereiche aus und fördert Krankheiten. Du als Hundefreund reagierst besser auf Stress. Durch den Kontakt mit Hunden kann sogar die Ausschüttung von Stresshormonen und die Herzfrequenz gesenkt werden. Angst kann so abgebaut werden, und dein Körper geht wieder in den Entspannungsmodus. Studien haben ergeben, dass so bei Studenten der Stress vor Prüfungen reduziert werden kann.

Bessere Schlafqualität

Dein Hund kann nicht nur der beste Freund eines Menschen sein, sondern ist auch ein guter Schlafpartner. Dabei geht es nicht darum, mit deiner Fellnase das Bett zu teilen, sondern euren Schlafrhythmus aufeinander abzustimmen. Forscher fanden heraus, dass Hunde ein sehr ähnliches Schlafmuster wie Menschen aufweisen und dir so ein Gefühl von Sicherheit übermitteln. Dies führt dazu, dass Hundefreunde fester und qualitativ besser schlafen können als beispielsweise Katzenliebhaber. Bevor du deine Fellnase in dein Bett oder ins Schlafzimmer lässt, lies dir am besten unseren Beitrag zu Hunden im Bett schlafen lassen durch.

Dein Hund beeinflusst auch deine Gesundheit positiv. Eine Zusammenfassung über die verschiedenen Wirkungsbereiche:

  • Verringertes Sterberisiko nach Herz-Kreislauf-Erkrankungen
  • Aktiver Lebensstil
  • Verbesserung der allgemeinen Gesundheit
  • Mehr soziale Kontakte
  • Stressreduktion
  • Mehr Achtsamkeit
  • Bessere Schlafqualität

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