Ein Floh kommt selten allein: Symptome und Behandlung


Dass Flöhe ausschließlich bei warmen Wetter ihre Runden machen, ist falsch. Zwar vermehren sie sich stärker bei wärmeren Temperaturen von 25 bis 30 Grad, jedoch sind die Parasiten ein ganzjähriges Problem. Da sich Flöhe rasant vermehren, solltest du nach der Entdeckung möglichst schnell reagieren. Wie du die Flöhe erkennst und was du dagegen tun kannst, erfährst du hier.

Brauner Hund liegt auf Bett und guckt weg

So erkennst du Flöhe

Leidet dein Hund unter auffällig starkem Juckreiz, kratzt sich vermehrt und ist unruhig? Dann solltest du lieber genauer hinschauen, da dies typische Anzeichen für einen möglichen Flohbefall sind. Jeder Hund reagiert natürlich unterschiedlich auf die lästigen Blutsauger. Demnach sind weitere Anzeichen:

  • Unruhe und Nervosität
  • Häufiges Kratzen
  • Häufiges Lecken des Fells
  • Hautentzündung
  • Kahle Hautstellen
  • Allergische Reaktionen

Die Übeltäter selbst entdeckst du bei einer Untersuchung des Fells. Flöhe sind sehr kleine, braune bis rotbraune Insekten mit einer seitlich abgeplatteten Körperform. Wenn nach intensiver Suche nichts zu finden ist, ist es wichtig, genauer hinzuschauen. Flöhe hinterlassen im Hundefell reichlich Kot. Die schwarzen oder braunen Krümel lassen sich demnach mithilfe eines Flohkamms, welcher extra enge Zinken hat, aus dem Fell herausstreichen. Um auszuschließen, dass es sich dabei nur um Dreck handelt, solltest du den Flohkot auf ein Küchentuch legen und anfeuchten. Verfärbt es sich rotbraun, so handelt es sich mit großer Wahrscheinlichkeit um Flohkot. Das liegt daran, das Flöhe bekanntlich Blutsauger sind und dieses Blut wiederum ausscheiden.

So befreist du deinen Hund von Flöhen

Wenn du Flöhe entdeckst, ist es wichtig schnell zu handeln. Befreist du deinen geliebten Vierbeiner nicht rechtzeitig, nimmt der Flohbefall nur noch mehr zu. Je mehr Flöhe es gibt, desto mehr Arbeit und Zeitaufwand hast du. Für die Bekämpfung der Flöhe stehen verschiedene Mittel zur Verfügung. Beispielsweise können sogenannte Spot-On-Lösungen oder Halsbänder verwendet werden. Dabei ist bei den Spot-On-Lösungen eine gewisse Wartezeit nach dem Auftragen einzuhalten, um deinen Hund wieder streicheln zu können. Das Berühren des Hundes ist bei den Halsbändern wiederum ungehindert möglich.

Kriege die Umgebung deines Hundes flohfrei

Man geht davon aus, dass nur ca. 5% der Flöhe auf ihrem Wirt leben, die restlichen 95% an Eiern, Larven und Puppen befinden sich in der Umgebung des Hundes. Das bedeutet zugleich auch, dass es mit einer Abtötung der Flöhe auf deinem Hund nicht getan ist. Notwendige Vorgehensweisen sind:

  • Intensive Reinigung von Teppichen und Möbeln
  • Decken, Kissen, Spielzeug und Hundekörbchen bei 60 Grad waschen
  • Falls nötig: Autoreinigung
  • Falls weitere Haustiere vorhanden, müssen diese ebenfalls behandelt werden
  • Bekämpfe sie mit sogenannten Floh Foggern (auch Flohbomben genannt), welche ihren Wirkstoff in die Wohnräume versprühen

Es ist möglich, dass dein Hund einen Floh verschluckt. Dadurch kann sich dieser im Darm ansiedeln und sich zu einem Gurkenkernbandwurm entwickeln. Deshalb ist es wichtig, deinen Hund bei nachgewiesenem Flohbefall auch mit einem Präparat gegen Bandwürmer zu behandeln.

Wie gehst du mit Flöhen bei deinem Hund um? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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