Coronavirus: Tierheime überlastet


Die Coronavirus-Krise macht auch vor Tierheimen keinen Halt. Manche sind bereits zu, andere sind sehr eingeschränkt. Hier gilt es, die Mitarbeiter zu beschützen. Wir geben dir den Überblick zu dem Thema.

Weißer Hund und weiße Katze im Bett

Tierheime teilweise geschlossen

Durch den Erlass eines vorerst zweiwöchigen Kontaktverbotes der Bundesregierung mit den Bundesländern ab dem 23.03.2020 muss auch der Publikumsverkehr in Tierheimen vorerst eingestellt werden. Manche haben deswegen komplett geschlossen. Dadurch sollen die Mitarbeiter vor einer Infektion mit dem Coronavirus geschützt werden. Gleichzeitig kann die Pflege der Tiere gesichert werden. Das bedeutet aber leider auch weniger Spendengelder. Denn Aktionstage, an denen Gelder gesammelt werden können, fallen ohne Publikum natürlich weg.

Auch ist es möglich, dass mehr Menschen ihre Tiere abgeben, weil sie selbst infiziert oder erkrankt sind. Bei vielen Tierheimen werden daher mehr Tiere abgegeben als geholt. Dadurch werden manche Tierheime bald überfüllt sein. Ohne Spenden ist das ein problematisches Szenario. Denn ab April werden viele wild lebende Katzen, die entweder in Kürze Junge werfen werden, oder Katzen, die bereits Kitten haben, im Tierheim abgegeben. Dann können die sorgfältige Pflege und Hygiene der Tiere unter Umständen nicht mehr gewährleistet werden.

Für die Vermittlung von Tieren oder gefundenen Tieren sind Tierheime teilweise noch zuständig. Wichtig ist, dass du vorher anrufst und einen Termin ausmachst, um niemanden zu gefährden. Sollte eins in deiner Umgebung geschlossen haben, müsstest du ein gefundenes Tier bei der Polizeidienststelle abgeben.

Was ist zu tun, wenn ich in Quarantäne bin?

Solltest du in Quarantäne sein und nicht auf dein Haustier aufpassen können, gibt es ein paar Möglichkeiten. Entweder du fragst Freunde oder Familie, ob sie auf deinen Vierbeiner aufpassen, oder du gibst das Tier in eine Tierpension. Denn diese ist günstiger als ein Tierheim. Da Tierheime aktuell überlastet sind, solltest du nach Alternativen schauen. Wichtig ist zu erwähnen, dass du dich nicht von deinem Haustier mit dem Coronavirus anstecken kannst und umgekehrt. Daher solltest du nicht panisch versuchen, dein Tier im Tierheim abzugeben.

Was tust du als Tierhalter in Zeiten des Coronavirus? Erzähle uns das gerne hier in einem Kommentar.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik mit Illustrationen Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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