CBD für Tiere – Wogegen wirkt Cannabidiol bei meinem Tier?


Heutzutage werden sogar Hunde und Katzen mit medizinischem Cannabis behandelt. Nicht nur der Mensch profitiert von der Heilkraft der Kulturpflanze. Erfahre hier alles, was du über CBD für Tiere wissen musst.

Cannabidiol für Hunde und Katzen

CBD für Tiere: Allgemeines

Cannabis, lateinisch für Hanf, ist eine der ältesten Heilpflanzen der Erde. Sie wird seit mehreren Jahren zur Behandlung bestimmter Krankheiten und Beschwerden verwendet. Cannabis wird oft mit Drogen in Verbindung gebracht, wobei nur Marihuana oder Haschisch als Genuss- und Rauschmittel gilt. 

Marihuana sind die getrockneten Blätter und Blütenstände der Pflanze, und Haschisch ist das Harz der Blütenhaare der weiblichen Hanfpflanze. Genuss- und Rauschmittel enthalten den psychoaktiven Wirkstoff THC. Cannabidiol (CBD) ist jedoch ein nicht psychoaktiver Wirkstoff und verursacht daher keine Rauschzustände bei deinem Haustier.

CBD für Tiere: Wofür wird CBD angewendet?

CBD für Tiere wird in verschiedenen Therapien eingesetzt und kann daher viele Beschwerden deines Vierbeiners lindern und auch das Wohlbefinden steigern. Da CBD eine stress- und angstlösende Wirkung hat, profitieren besonders ängstliche und nervöse Vierbeiner von CBD. Erfolgreich angewendet wurde CBD schon bei:

Du solltest immer mit dem Tierarzt sprechen, bevor du das CBD bei deinem Vierbeiner anwendest. Der Tierarzt hat ein Augenmerk auf die Symptome und die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

Nebenwirkungen

CBD für Tiere ist, wie auch das CBD für Menschen, nach dem Arzneimittelgesetz als Nahrungsergänzungsmittel sowie Kosmetik- und Aromaprodukt eingestuft. Bei richtiger Anwendung und Dosierung ist es daher sicher. Der Einsatz von CBD für einen Tierarztbesuch ist jedoch nicht optimal, da die Blutwerte aufgrund der Einnahme möglicherweise fehlerhaft sein könnten.

CBD für Tiere: Worin unterscheiden sich CBD-Öl und Hanf-Öl?

Es gibt viele Cannabis-Präparate auf dem Markt, und insbesondere CBD-Öle und Hanf-Öle sind derzeit sehr gefragt. CBD-Öl und Hanföl sind nicht dasselbe:

  • Hanf-Öl ist ein nahrhaftes Öl, das aus der Pressung von Hanfsamen gewonnen wird. Es ist ein sehr wertvolles Speiseöl, das vor allem bei Patienten mit chronischen Hauterkrankungen wie Neurodermitis medizinisch eingesetzt werden kann.
  • CBD-Öl hingegen enthält Cannabis-Extrakte aus der Blüte und dem Kraut der Hanfpflanze.

Viele CBD-Öle enthalten sowohl Hanföl als auch CBD-Öl sowie weitere Zusatzstoffe. Manche Öle enthalten auch zusätzliche Cannabinoide. Wenn du als Tierhalter daran interessiert bist, Cannabis-Präparate bei deinem Hund oder deiner Katze zu verwenden, frag zuerst deinen Tierarzt. Bitte verwende bei deinem Vierbeiner grundsätzlich keine Medikamente, ohne deinen Tierarzt zu konsultieren.

CBD für Tiere: Was muss ich bei der Dosierung beachten?

CBD ist als Öl, in Kapselform und als Flüssigkeit erhältlich. Das CBD-Öl kannst du deinem Vierbeiner am einfachsten verabreichen, weil du es z.B. gut unter das Futter mischen oder direkt in den Mund deines Lieblings träufeln kannst. 

Ebenso wie bei vielen anderen Medikamenten richtet sich die Dosierung von CBD nach dem Gewicht deines Hundes oder deiner Katze. Auch der CBD-Gehalt des Produktes spielt eine Rolle. Beginne immer mit einer niedrigen Dosis und beobachte, wie dein Haustier auf CBD reagiert. Wenn dein Vierbeiner die Dosis gut verträgt, kannst du sie bei Bedarf langsam erhöhen. Die Dosis kannst du langsam erhöhen, bis eine Verbesserung eintritt. Beachte auch die Anweisungen des Herstellers des CBD-Öls und alle anderen Angaben, z.B. die Haltbarkeit. 

Du solltest immer mit dem Tierarzt sprechen, bevor du CBD bei deinem Vierbeiner anwendest. Der Tierarzt hat ein Augenmerk auf die Symptome und die Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten.

CBD für Tiere: Ist CBD für Hunde und Katzen legal?

CBD für Tiere ist, wie auch das CBD für Menschen, nach dem Arzneimittelgesetz als Nahrungsergänzungsmittel sowie Kosmetik- und Aromaprodukt eingestuft. Bei richtiger Anwendung und Dosierung ist es daher sicher. 

Das in Deutschland erhältliche CBD wird aus Nutzhanf gewonnen, welches kaum THC enthält. Alle Produkte, die aus Cannabis gewonnen werden und einen THC-Gehalt von 0,2 Prozent nicht überschreiten, sind legal. Dies trifft in der Regel auf das in Deutschland erhältliche CBD zu. 

CBD für Tiere: Welche Alternativen zu CBD gibt es?

Alternativen zu CBD für Tiere, die ähnlich vielseitig eingesetzt werden können und frei verfügbar sind, gibt es leider kaum. Abgesehen davon gibt es natürlich zahlreiche Hausmittel für viele Beschwerden und Probleme, die auch bei Tieren wirksam sind. Es gibt diese Heil- und Hausmittel für Tiere:

  • Kokosöl: Gilt als Antioxidans und ist vielseitig einsetzbar. Soll zudem gegen Zecken schützen.
  • Homöopathie
  • Baldrian: Wirkt gut bei Angst und Stress, braucht jedoch länger und ist schwieriger anzuwenden.
  • Bachblüten: Wirkt gut bei Stress- und Angstzuständen, etwa während eines Gewitters oder bei einer längeren Trennung.

CBD für Tiere: Ist CBD überall legal?

Der Rechtsstatus von CBD ist nicht in allen Ländern gleich. In einigen Ländern sind einige CBD-Produkte legal, während andere verboten sind. Cannabis ist in den meisten Länder illegal, während CBD jedoch in den meisten Ländern der Welt legal ist. Da CBD jedoch ein Extrakt aus der Cannabispflanze ist, ist ihre Legalität von vielen Vorschriften und Gesetzen durchdrungen, was bedeutet, dass nicht jeder die Produkte anbauen, herstellen oder kaufen kann. Hinzu kommt die Tatsache, dass jedes Land seine eigenen Gesetze hat, die sich in Bezug auf Cannabis ständig ändern.

In den USA unterscheiden sich die Gesetze zu CBD beispielsweise von Staat zu Staat. In diesen Staaten darf Freizeit- und medizinischer Cannabis genutzt werden. Dort kannst du daher auch CBD-Öl frei kaufen:

  • Alaska
  • Kalifornien
  • Colorado
  • Maine
  • Massachusetts
  • Michigan
  • Nevada
  • Oregon
  • Vermont
  • Washington
  • Washington D.C.

Auch innerhalb Europas und auf anderen Kontinenten ist die Rechtslage unterschiedlich. Informiere dich immer im Voraus, ob der Kauf von CBD dort legal ist. 

CBD für Tiere: Fazit

CBD für Tiere wird in verschiedenen Therapien eingesetzt und kann daher viele Beschwerden deines Vierbeiners lindern und auch das Wohlbefinden steigern. Da CBD eine stress- und angstlösende Wirkung hat, profitieren besonders ängstliche und nervöse Vierbeiner von CBD. Bei richtiger Anwendung und Dosierung ist es sicher. Der Einsatz von CBD für einen Tierarztbesuch ist jedoch nicht optimal, da die Blutwerte aufgrund der Einnahme möglicherweise fehlerhaft sein könnten.

Sprich immer erst mit deinem Tierarzt, bevor du CBD anwendest. Beginne mit einer niedrigen Dosis und beobachte, wie dein Haustier auf CBD reagiert. Wenn dein Vierbeiner die Dosis gut verträgt, kannst du die Dosis bei Bedarf langsam erhöhen.

Gibst du deinem Hund CBD? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

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