Was ändert sich 2021 für Katzenhalter?


Die meisten von uns sind froh, wenn das Jahr 2020 vorbei ist. Doch was erwartet die Katzenhalter und Katzenhalterinnen finanziell im neuen Jahr. Wir haben die Antworten.

Grau britisch Kurzhaar Katze sitzt auf Münzgeld

Änderungen 2021

Für ihre samtpfotigen Vierbeiner greifen die Deutschen tief in die Tasche. Für Futter, Streu und für weiteres Zubehör wie Spielzeug durchschnittlich 66 € . Doch was ändert sich voraussichtlich 2021 daran?

Mehrwertsteuer

 Ab dem 1. beziehungsweise dem 2. Januar 2021 gilt wieder der reguläre Mehrwertsteuersatz. Dieser liegt bei 19 Prozent beziehungsweise 7 Prozent für Produkte des Alltags wie Brot, Kartoffeln und Milch. Die Mehrwertsteuersenkung auf 16 Prozent bzw. 5 Prozent war für Unternehmen und Händler jedoch keine Pflicht. Einige Unternehmen haben 2020 die Preise nur teilweise nach unten korrigiert, andere gewährten einen Rabatt von 2 bis 3 Prozent auf den Gesamtbetrag an der Kasse.

Es ist zu erwarten, dass im Januar 2021 reduzierte Preise nach und nach wieder steigen werden. Eine Verlängerung der Mehrwertsteuersenkung ist nicht vorgesehen, da das Konjunkturprogramm nicht die gewünschten Erfolge erbracht hat. Der Konsum und damit die Wirtschaft wurde nur geringfügig angekurbelt. Das heißt allerdings auch, dass Katzenfutter, Streu und sonstiges Zubehör für unsere Samtpfoten ab 2021 wieder mehr kosten.

Katzensteuer

In unregelmäßigen Abständen kommen immer mal wieder Gerüchte darüber auf, dass eine Katzensteuer eingeführt werden soll. Viele Hundehalter fragen sich immer wieder, warum sie für ihren Hund Steuern bezahlen müssen, während Katzenhalter keine Abgaben zu leisten brauchen. Die Hundesteuer wurde in Deutschland zu Beginn des 19. Jahrhunderts eingeführt und konnte, je nach Ermessen der jeweiligen Gemeinde, von unterschiedlicher Höhe sein. Da Hunde zu dieser Zeit eher ein Luxusgut waren, richtete sich die Gebühr hauptsächlich an gut situierte Leute, die Hunde als Haustiere hielten – Katzenbesitzer dagegen hielten die Samtpfoten meist aus ganz praktischen Gründen.

Heutzutage sind die Unterschiede in der Haltung der beiden Tierarten nicht mehr so deutlich. Trotzdem ist sich die Politik einig, dass eine Steuerpflicht für Katzen nur schwer durchsetzbar ist. Der Grund dafür ist fehlende Kontrolle. Katzen in Wohnungshaltung verursachen keine Nachteile für die Allgemeinheit. Aber Wohnungskatzen, die gleichzeitig als Freigänger leben, sind schlecht auffindbar. In manchen Gegenden gibt es große Populationen von streunenden Katzen, die sich unkontrolliert vermehren – unter anderem auch deshalb, weil nicht alle Katzen mit Freigang kastriert sind. Das ist ein größeres Problem besonders auch für die heimische Vogel- und Kleintierwelt, als kastrierte Hauskatzen mit einem festen Wohnsitz. Katzenhalter können also zunächst aufatmen, denn eine Katzensteuer wird es wohl vorerst auch 2021 nicht geben.

COVID-19

Die Corona-Krise hat den Trend zu mehr Haustieren beschleunigt. Tierheime und Züchter haben in der Krise so gut vermittelt wie noch nie. Umfragen zufolge wenden sich Menschen in der Pandemie verstärkt Haustieren zu, weil sie Gesellschaft und Entspannung suchen. Die Alterung und Vereinsamung der Gesellschaft sowie der Trend zu gesunder Lebensweise dürften auch langfristig die Zahl der Tierliebhaber steigen lassen. Schon jetzt wächst die Haustierpopulation stärker als die menschliche Weltbevölkerung. Das könnte jedoch im kommenden Jahr 2021 zu mehr abgegebenen Katzen im Tierheim führen.

Was ändert sich für dich und deine Samtpfote? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

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