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Abkühlung – Wie kommt man gesund durch den Sommer?


Vor allem für ältere Menschen stellen die hohen Temperaturen oft eine Herausforderung dar. Auf was man versuchen sollte zu achten und wie man für Abkühlung sorgen kann, erfährst du hier.

Ventilator vor blauem Himmel mit Sonne

Mehr als Abkühlung – Flüssigkeitszufuhr

Da unser Körper zu 60 Prozent aus Wasser besteht, ist die Ergänzung des hitzebedingten Flüssigkeitsverlustes durch die Aufnahme von täglich mindestens 1,5 Litern lebenswichtig. Auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sollte man allzeit achten. Bei Hitze allerdings besonders. Häufig kommt auch mit dem Alter das Durstgefühl abhanden, warnen manche Ärzte. Da man bei hohen Temperaturen mehr schwitzt als üblich, wird im Sommer noch mehr Flüssigkeit ausgeschieden. Daher ist es ratsam bei Hitze einen Liter mehr zu trinken als normalerweise, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen.

Deutsche Verbraucher können jedoch getrost darauf verzichten, Trinkwasser im Sommer kistenweise im Supermarkt zu kaufen und in ihre Wohnung zu schleppen. Denn laut der Stiftung Warentest enthalte Wasser aus dem Hahn oft mehr Mineralien und weniger chemische Rückstände als gekauftes Mineralwasser. Außerdem kommt Wasser in der richtigen Trinktemperatur aus der Leitung, denn zimmerwarme Getränke mit Körpertemperatur sind für den Organismus am besten verträglich. Prinzipiell kann man natürlich alles Trinken – Hauptsache der Körper bekommt genug Flüssigkeit. Jedoch stellt Alkohol eine Ausnahme dar. Nach Alkoholgenuss werden nämlich die Gefäße im Körper zusätzlich noch weiter gestellt als sie ohnehin schon sind, das heißt dem Kreislauf steht noch weniger Blut zur Verfügung.

Mehr als Abkühlung – Sonnenschutz

Im Urlaub sind sie selbstverständlich, im eigenen Garten oder bei der Arbeit im Freien werden sie oft vergessen: Geeignete Sonnenschutzpräparate. Aber auch im Schatten sollte die Kraft der Sonne nicht unterschätzt werden. Ein Sonnenbrand ist nämlich nicht nur schmerzhaft, sondern kann auch einen Psoriasis-Schub auslösen. Psoriasis ist Schuppenflechte. Die Experten empfehlen Sonnencreme mit Faktor 50 oder 50 plus zu verwenden. Da Sonne und das Baden im Pool oder Meer die Haut belasten, müssen Betroffene sich zudem besonders gut mit rückfettenden Produkten pflegen. Apotheker empfehlen unter anderem Brandgele oder After-Sun-Präparate mit Inhaltsstoffen wie Aloe Vera, Dexpanthenol oder Vitamin E. Bei einem Sonnenstich hilft es, den Kopf erhöht zu lagern oder den Nacken mit feuchten, kühlen Tüchern zu bedecken.

Mehr als Abkühlung – Schwere Beine

Hohe Temperaturen sorgen bei vielen Menschen für schwere Beine und geschwollene Knöchel. Durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße, die Venenklappen funktionieren nicht mehr richtig, das Blut staut sich. Dies betrifft vor allem Raucher, Schwangere, Übergewichtige, ältere Menschen oder auch Leute, die bei ihrer Arbeit wenig Bewegung bekommen, wie etwa durchs Homeoffice. Apotheker empfehlen hier Präparate, die die Venenfunktion unterstützen, wie Rotes Weinlaub oder Rosskastanie als kühlende Gels zur Linderung. 

Mehr als Abkühlung – Kopfschmerzen

Hitze und Gewitterstimmung begünstigen bei vielen Menschen Kopfschmerzen oder Migräne. Leidest du zusätzlich unter starker Übelkeit, kann der Arzt einen lindernden Wirkstoff verschreiben. Er wird zusätzlich zu dem ausgewählten Schmerzmittel verabreicht. Besonders belastend für den Körper bei großer Hitze sind die Intensität und Dauer von körperlichen Aktivitäten oder auch das Autofahren. Verschiebe diese Aktivitäten lieber auf die Morgen- oder Abendstunden, wenn es was kühler ist.

Was hilft bei einem heißen Sommer?

Diese 6 Tipps helfen, besser mit der Sommerhitze zurechtzufinden:

  1. Trinken, trinken, trinken!
  2. Leichte Kost. Lieber mal einen Salat oder Obst statt den Sonntagsbraten.
  3. Luftige Bekleidung ist toll für den Sommer. Am besten in hellen Farben und aus Naturfasern. Bei starker Sonneneinstrahlung zusätzlich eine Kopfbedeckung nicht vergessen.
  4. Tagsüber die Sonne aussperren. Das Lüften sollte auf morgens und abends beschränkt werden. Ansonsten sind geschlossene Jalousien und Rolläden zu empfehlen.
  5. Keine Überanstrengung. Jede körperliche Anstrengung erhöht den Energieumsatz und damit die Körperwärme, die der Körper an die Umgebung abgeben muss. Daher belaste deinen Körper bei Hitze nicht noch zusätzlich.
  6. Abkühlung. Wenn gar nichts mehr geht, dann hilft nur noch das kühle Nass. Zur schnellen Abkühlung im Sommer kannst du kaltes Wasser über die Innenseite der Handgelenke laufen lassen oder noch besser ein kaltes Unterarm- und Fußbad nehmen. Auch eine kühle Dusche im Garten ist eine Möglichkeit.

Mehr als Abkühlung – Was ist mit unseren Haustieren?

Auch Haustiere leiden unter der Hitze. Damit es für deine Katze oder dein Hund nicht gefährlich wird bei den hohen Temperaturen, ist das wichtigste, die Tiere genau zu beobachten und für ausreichend frisches Trinkwasser zu sorgen. Abgesehen davon solltest du darauf achten, dass in deiner Wohnung genügend schattige Plätze zum Ausruhen zu finden sind. Besonders bei Hunden ist zudem darauf zu achten, dass du sie so wenig wie möglich im Auto lässt. Das kann sonst zur Todesfalle für deinen Vierbeiner werden. Ebenso wie für Menschen gilt auch – Keine Überanstrengung bei Hitze. Lange Spaziergänge sollte man auf morgens oder abends verlegen. Zwischendrin nur die obligatorischen Pippipausen. Bedenke, dass Tiere ein anderes Wärmempfinden haben als wir Menschen. Was für uns angenehm sein mag wie ein Ausflug zum See, kann für das Tier schon zur Qual werden bei zu starker Wärme .

Was machst du bei den heißen Temperaturen für deine Gesundheit? Erzähle uns gerne davon hier in einem Kommentar.

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