6 Tipps gegen Untergewicht bei deinem Hund


Viele Hunde leiden an Untergewicht. Bei schweren physischen und psychischen Krankheiten ist ein Besuch bei deinem Tierarzt notwendig. Es gibt allerdings einige Tipps, mit deren Hilfe du das geringe Körpergewicht deines Hundes bekämpfen kannst. Welche das sind, erfährst du hier.

Heller Windhund liegt im Bett

Tipp 1: Wechsel das Hundefutter

Der einfachste Fall ist, dass dein Hund das aktuelle Futter nicht so gerne frisst. Manche Hunde bevorzugen Trockenfutter, die anderen hingegen Nassfutter. Probiere entsprechend aus, was er am liebsten mag. Falls er genug Futter frisst und trotzdem dünn ist, empfiehlt sich die Ernährung via BARF oder möglichst hochwertiges Fertigfutter. Ernährst du ihn bereits mit BARF, solltest du ihm nicht zu mageres Fleisch geben. Der Fettgehalt der Rationen sollte ungefähr bei 20 bis 25 % liegen. Stelle das Futter am besten langsam um, indem du jeden Tag Stück für Stück das gewohnte durch das neue Futter ersetzt.

Tipp 2: Behalte die aktuelle Futtermenge

Viele denken bei Untergewicht daran, dem Hund einfach mehr Futter zu geben. Dies ist jedoch nicht sinnvoll. Die erhöhte Futtermenge kann der Magen-Darm-Trakt in der Regel nicht verwerten und reagiert stattdessen mit ungewollten Beschwerden wie Durchfall und Erbrechen.

Tipp 3: Halte dich bei Leckereien zurück

Es ist verständlich, dass du deinen untergewichtigen Hund zum Fressen motivieren möchtest. Wenn du ihm aber andauernd etwas Neues an Leckereien gibst, schadest du ihm auf Dauer. Dein Vierbeiner entwickelt dadurch mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit häufiger mal Durchfall oder Verstopfungen, da seine Darmflora keine Zeit hat, sich an die ständig wechselnde Nahrung anzupassen. 

Tipp 4: Motiviere deinen mäkeligen Hund

Nicht alle Hunde sind Allesfresser. Es gibt auch die mäkeligen Vierbeiner, die den Großteil ihres Futters verweigern und in den Hungerstreik treten. Da kann schnell und einfach Abhilfe geschaffen werden. Die Tipps, die deinem Hund das Futter schmackhafter machen, sind:

  • Futter anwärmen
  • Futter pürieren (auch bei Zahnproblemen)
  • Babynahrung beimengen
  • Geschmacksverstärker hinzufügen wie Bierhefe oder Fleischbrühe
  • Futter stückchenweise aus der Hand füttern
  • Futterkomponenten klein schneiden und mischen
  • Gemüse und Obst unters Fleisch mischen

Tipp 5: Führe eine Routine beim Füttern ein

Versuche deinem Hund regelmäßig in der gleichen Zeitspanne und am selben Ort sein Futter zu geben. Dabei geht es weniger um die exakt gleiche Uhrzeit, sondern um die Regelmäßigkeit. Durch die Routine im Alltag wird dein Hund ausgeglichen sein. Überleg also am besten, zu welchen Uhrzeiten du meist zu Hause bist und wähle die Zeiträume so, dass die Abstände zwischen den Mahlzeiten nicht zu groß sind.

Tipp 6: Gib deinem Hund ausreichend Ruhe

Es ist wichtig, bei der Fütterung für Ruhe zu sorgen. Sonst kannst du nämlich ungewollt dazu beitragen, dass dein Liebling sich unter Druck gesetzt fühlt. Spürt er, dass du angespannt bist und er Aufmerksamkeit bekommt, kann ein Teufelskreis entstehen. Je weniger er frisst, desto schlechter geht es ihm und desto besorgter bist du. Dadurch fühlt sich dein Hund bestätigt in seinem schlechten Fressverhalten.

Wie gehst du mit dem Untergewicht deines Hundes um? Erzähle es uns doch gerne hier in einem Kommentar.

Die Infografik zeigt Antworten von deutschen Hundehaltern zu Gesundheitsthemen. 44 % der Tierbesitzer haben mehr als 12 Jahre einen Hund. Meistens lebt ein Vierbeiner im Haushalt. Auch haben 32 % neben einem Hund auch eine oder mehrere Katzen. Wenn sich Hundehalter über Gesundheitsthemen informieren, wird am häufigsten der Tierarzt konsultiert. Auch recherchieren viele Tierbesitzer im Internet. Nach ihrer Ansicht beeinflussen vor allem das richtige Futter und die Bewegung die Gesundheit ihres Hundes.

Infografik Umfrage Hundegesundheit
Infografik Hundegesundheit

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