3 Tipps zur Allergie-Behandlung deines Hundes


Allergien kommen auch bei Hunden oft vor. Vor allem Floh- und Futtermittelallergie sowie Atopische Dermatitis sind die am häufigsten auftretenden Allergien. Wir erklären dir hier Tipps, wie du diese gut behandeln kannst.

Yorkshire Terrier im Gras

1. Flohallergie behandeln

Eine Flohallergie ist nicht heilbar, sondern nur die Beschwerden können gelindert werden. Gehe dafür als erstes zum Tierarzt, der einen Allergietest macht. Es gibt spezielle Parasitenmittel, Hautpflegeprodukte und Salben gegen den Juckreiz und aufgekratzte Stellen. Den Hund ganz vor Flöhen zu schützen ist nicht so einfach. Versuche trotzdem, deinen Vierbeiner so gut wie möglich vor dem Flohspeichel zu schützen. Wasche zum Beispiel regelmäßig Hundedecken und Schlafplätze. Damit machst du die Allergie bei deinem Kleinen erträglicher.

2. Atopische Dermatitis behandeln

Bei dieser Allergie handelt es sich um eine Umweltallergie. Häufig reagieren Hunde auf Pollen, Gräser oder Staubmilben. Es ist nicht möglich, deinen Hund komplett davor zu schützen. Auch hier ist ein Tierarzt unumgänglich. Die einzige Behandlungsmöglichkeit ist eine Desensibilisierung, bei der dein Hund eine steigernde Konzentration des Allergens geimpft bekommt. Je nach Grad können die Injektionen nach 2 bis 3 Jahren gestoppt werden. Bei manchen Hunden dauert die Behandlung jedoch das ganze Leben.

3. Futtermittelallergie behandeln

Wenn deine Fellnase auf einen bestimmten Inhaltsstoff im Futter reagiert, dann ist eine Ernährungsumstellung notwendig. Bestimmte Proteine, Gluten oder Kohlenhydratquellen können alles Auslöser dieser Allergie sein. Zur Umstellung eignen sich:

  • BARF: Fütterung von rohem Fleisch, Gemüse und Obst
  • Hypoallergenes Hundefutter aus dem Fachhandel, das kontaminationsfrei ist (PCR-Test)
  • Hydrolisierte Diäten: Aminosäuren des Futters werden in molekulare Bestandteile aufgespalten, damit das Immunsystem des allergischen Hundes sie nicht erkennt und angreift.

Je nachdem, auf welches Futtermittel dein Hund allergisch ist, können bestimmte Nahrungsergänzungsmittel zusätzlich helfen. Folgende Punkte musst du allgemein beachten:

  • Die spezielle Diät deines Hundes muss mindestens 8 bis 10 Wochen eingehalten werden, bevor ihre Wirkung beurteilt werden kann.
  • Das gewählte Futter darf ausschließlich Inhaltsstoffe beinhalten, auf die dein Hund nicht allergisch ist.
  • Das Futter sollte frei von Konservierungsstoffen und anderen Nebenprodukten sein.
  • Bleib konsequent ohne Ausnahmen.

Wie gehst du mit der Allergie deines Hundes um? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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