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Zehn wissenswerte Fakten über Katzen – Kennst du alle?


Wissenswertes über die süßen Samtpfoten gibt es einiges. Wir haben für dich 10 Fakten herausgesucht, die vielleicht auch Katzenhalter selbst nicht wussten.

Rotes Kitten auf weißem Textil

Wissenswertes zur Geschichte: Fakt Nr.1

Die ältesten Vorfahren der Katze lebten schon vor 25 Millionen Jahren. Seitdem bevölkern Katzen unsere Erde. Mit uns leben sie aber erst seit knapp 9500 Jahren zusammen. Von dieser Zeit konnten mumifizierte Katzen auf Zypern gefunden werden. Von dort aus ging es dann für die Katze um die ganze Welt. Mehr zur Geschichte der Katze kannst du in unserem Beitrag “Wie eroberte die Katze die Welt?” nachlesen.

Wissenswertes zur Genetik: Fakt Nr. 2

Ein paar Fellfarben der Katzen hängen mit dem Geschlecht und der damit verbundenen Genetik zusammen. Die Rasse spielt dabei keine Rolle. So sind die sogenannten Glückskatzen bzw. Schildpattkatzen beispielsweise meistens weiblich. Sie zeichnen sich durch ein dreifarbiges Fellmuster ab, also weiß, schwarz und orange. Der Grund dafür ist, dass Orange- und Schwarztöne nur auf dem X-Chromosom auftreten. Während Männchen nur ein X-Chromosom haben (XY), besitzen Weibchen dagegen zwei (XX). Die Weibchen können also in jedem Chromosom eine andere Farbe haben. Aber auch Kater sind Vorreiter bei einer Fellfarbe. Orangefarbene Katzen sind nämlich meistens Männchen. Damit weibliche Katzen orange werden, müsste in beiden X-Chromosomen das Gen für eine orangene Fellfarbe verankert sein. Bei Männchen reicht das Gen für die Farbe Orange auf dem einen X-Chromosom bereits aus.

Diese beiden Glückskatzen sind wahrscheinlich weiblich

Wissenswertes zu den Knochen: Fakt Nr. 3

Das Skelett einer Mieze besteht aus durchschnittlich 244 Knochen. Die Anzahl variiert beispielsweise in Abhängigkeit von der Schwanzlänge. Das menschliche Skelett zählt nur etwa 206 Knochen. Während Menschen nur 34 Rückenwirbel haben, haben Katzen 53. Der Katzenrücken ist somit weitaus flexibler. Da Katzen jedoch kein Schlüsselbein haben, können sie sich selbst durch die kleinste Öffnung zwängen, wenn der Kopf hindurch passt.

Wissenswertes zu Streunern: Fakt Nr. 4

Rom wird auch als “Katzenstadt” bezeichnet. Nirgendwo sonst sind so viele Streuner unterwegs. Warum es hier mehr freilebende Katzen als anderswo gibt, hängt mit einem römischen Gesetz von 1991 zusammen, das die Miezen schützt.

Wissenswertes zum Springen: Fakt Nr. 5

Eine gesunde Katze kann das 5-fache ihrer Größe springen. Das liegt an ihrer großen Sprungkraft. Hinzu kommt, dass sie so beweglich sind, dass sie im Sprung oder im freien Fall ihre Körperhaltung so korrigieren können, dass sie punktgenau landen.

Wissenswertes zum Schnurren: Fakt Nr. 6

Katzen schnurren bis zu 1500 Mal in der Minute. Die Gründe dafür sind vielfältig. Wenn deine Katze von dir geschmust wird, drückt es sicherlich Wohlbefinden und Entspannung aus. Jedoch schnurren Katzen auch, wenn sie krank sind oder sich bedroht fühlen. Auch Vermutungen darüber, dass unsere Stubentiger dadurch ihre Knochen stärken, gibt es. Durchschnittlich schnurrt eine Katze in ihrem Leben 10950 Stunden. Mehr zur Katzensprache kannst du in unserem Artikel “Katzensprache verstehen – So deutest du sie richtig” erfahren.

Wissenswertes zur Sehkraft: Fakt Nr. 7

Katzen wird nach gesagt, nachtaktiv zu sein und im Dunkeln gut zusehen. Allerdings muss dafür zumindest etwas Licht vorhanden sein. Am besten sehen sie nämlich, wenn es dämmrig ist. Bei kompletter Dunkelheit können selbst die empfindlichen Katzenaugen nicht gut sehen. Zu dem Sichtfeld von Katzen ist noch zu erwähnen, dass sie ein etwa 200-Grad-Blickwinkel haben. Das Sichtfeld des Menschen erlaubt nur ein 180-Grad-Blick.

Wissenswertes zu den Pfoten: Fakt Nr. 8

Katzen haben wie wir Menschen eine bevorzugte Vorderpfote bzw. Hand. Das kann man an der Art, wie sie die Treppe hinuntergehen, über ein Objekt treten oder nach Nahrung greifen, feststellen. Kater sind dabei eher „linkspfötig“ ausgerichtet als Katzen.

Wissenswertes zum Klettern: Fakt Nr. 9

Katzen erklimmen hohe Bäume, Fensterbänke und schmale Regale mühelos. Schwieriger wird es jedoch wieder mit dem Herunterkommen. Denn Katzen können nicht kopfüber klettern. Das bedeutet, Katzen müssen rückwärts einen Baum herunterklettern. Nur so können ihre Krallen als „Steighaken“ funktionieren.

Wissenswertes zum Urin: Fakt Nr. 10

Wusstest du, dass der Urin von Katzen unter UV- bzw. Schwarzlicht leuchtet? Der Grund dafür ist das im Katzenurin enthaltene Phosphat. Unter UV-Licht erscheint dieses gelb bis grün. Das kann nützlich sein, wenn man sich beispielsweise in der Wohnung auf die Suche nach Urinpfützen machen will. Nützlich dafür ist diese UV-Licht-Taschenlampe.

Mehr Wissenswertes zu Katzen findest du im Buch “Unnützes Katzen-Wissen: Verrückte Fakten rund um die Samtpfoten” von Annika Storm.

Wusstest du all unsere wissenswerten Fakten rund um Katzen? Erzähle uns doch gerne hier in einem Kommentar von deinen Erfahrungen.

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